Conextra GmbH - Typo3 Warenwirtschaft Systemadministration - Für Sie gemacht

Installateurinnen und Installateure machen die Welt oft im Kleinen besser. Ein Photovoltaik-Aggregat hier, eine nachhaltige Heizung da und ein trendiges neues Bad dort. Doch manche Projekte sprengen alle Rekorde. Welche Installationen es in unser „Best-of“ geschafft haben? Wir geben dir einen Überblick.

Hot Stuff: Die größte Solaranlage

Bis vor kurzem standen die größten Solaranlagen der Welt in den USA und China, mittlerweile ist Indien in diesem Ranking die Nummer eins und drei. Die Spitzenposition nimmt der Solarpark Bhadla an der Grenze zu Pakistan mit 57 Quadratkilometer ein. Er übertrifft damit zum Beispiel die Stadt Wels und bewirkt eine CO2-Einsparung von 120.000 Tonnen im Jahr.

Manchmal kommt es auf Größe UND Technik an.

Pipe it up: Die längste Leitung

Die längste Rohrleitung der Welt ist derzeit mit 8.819 Kilometer die „West-East-Gaspipeline II“ in China. Ähnlich gigantisch könnte die geplante TAP (Trans Africa Pipeline) werden: Sie soll Afrika auf 8.000 Kilometern Länge von West nach Ost durchqueren. Die Installateur:innen könnten so 30 Millionen Menschen in der extrem trockenen Sahelzone mit Trinkwasser versorgen.

The Heat is on: Die tiefste Bohrung

Den aktuellen Weltrekord für das tiefste Bohrloch der Welt halten sowjetische Installateur:innen, die 1989 auf der russischen Halbinsel Kola bis auf 12.262 Meter vorgedrungen waren. Eine US-Firma will nun sogar 20 Kilometer tief in die Erde bohren. Dort erwarten die Erdwärme-Pioniere mehr als 500 Grad Celsius und damit ein großes Potenzial für die Stromproduktion.

Splish Splash: Der größte Pool

Laut „Guinness Buch der Rekorde“ ist die Citystars Sharm El Sheikh Lagune in Ägypten das größte von Menschen geschaffene Gewässer der Erde. Der riesige Pool hat eine Fläche von etwa 12 Hektar (in etwa 16 Fußballfelder) und ist über einen Kilometer lang. Als Durchschnittsschwimmer solltest du dich so gesehen lieber in die längste Badewanne der Welt stürzen, die 19,49 Meter misst und in Drebben (Deutschland) gebaut wurde.

Money, Money, Money: Das teuerste Badezimmer

Lam Sai Wing ist Juwelier in Hongkong und in seinem Job offenbar recht erfolgreich. Deshalb hat er 2001 umgerechnet 32 Millionen Euro locker gemacht und sich aus zwei Tonnen Gold und 6.200 Edelsteinen ein Badezimmer fertigen lassen. Zum Baden benutzt er es allerdings nicht (nehmen wir jedenfalls an), sondern als spezielle Attraktion in seinem Laden.

Das Handwerkszeug für Rekordjäger

Das Schöne an all diesen Beispielen ist: Die Projekte mögen gigantisch sein, das Grundhandwerk bleibt aber immer das gleiche. Dieses Grundhandwerk lernst du am besten bei den HSH-Installatör:innen, um später ebenfalls Rekorde aufzustellen – oder die Welt im Kleinen besser zu machen. Hier findest du unsere aktuellen Stellen- und Lehrangebote.

Installateur:in ist ein elementarer Beruf – so viel steht fest. Als Profis für den Bereich Sanitär sind die Installations- und Gebäudetechniker buchstäblich nah am Wasser gebaut. Auch bei Luft und Sonne sind sie ganz in ihrem Element. In diesem Blog allerdings soll es um ein weiteres Naturtalent gehen, für das – und mit dem – die Expert:innen für erneuerbare Energien richtig gerne brennen: Holz.

Holzzutage die beste Lösung

Wer raus möchte aus Öl und Gas, der findet sich oft auf dem Holzweg wieder – und das ist gut so! Denn moderne Holzheizungen zählen zu den günstigsten und umweltfreundlichsten Lösungen, um die eigenen vier Wände wohlig warm zu halten. Österreich sorgt als waldreiches Land für kurze Transportwege, Holz verbrennt C02-neutral und die Preisentwicklung von Biomasse verläuft im Vergleich zu anderen Heizsystemen relativ stabil. Kritik am Heizen mit Holz wird durch das vieldiskutierte Thema Feinstaub immer wieder neu befeuert. Allerdings hat sich hier seit Omas altem Schwedenofen so einiges getan. Ausgefeilteste Technik sorgt heute für eine hocheffiziente Verbrennung mit minimalen Emissionen bei gleichzeitig maximaler Energieausbeute.

Ich und mein Holz – best friends forever

Let us take some Holz

Moderne Holzzentralheizungen kommen mit Holzpellets, Hackschnitzeln oder Scheitholz zum Einsatz. Die sparsamen Meisterwerke helfen nicht nur Energiekosten einzusparen, sondern leisten vor allem einen wertvollen Beitrag für die Energiewende.

Zum Heizen mit Pellets benötigt man ein eigenes Lager und eine Fördervorrichtung. Als normierter Brennstoff punkten Pellets mit einheitlicher Größe und einheitlichem Brennwert sowie Feuchtigkeitsgehalt. Pelletsheizungen eignen sich gut für eine automatisierte Befeuerung, es braucht sich also niemand Gedanken um das Nachlegen von Holz zu machen.

Hackschnitzel benötigen rund dreimal so viel Platz wie Pellets, da sie lose mehr Volumen einnehmen. Auch sie eignen sich zur automatisierten Befeuerung von Holzzentralheizungen. Die Preise für Hackschnitzel variieren je nach Wassergehalt, was wiederum den Brennwert beeinflusst. Für Betriebe, bei deren Produktion biologische Abfallprodukte anfallen, werden eigene Spezialhackgutanlagen geplant und umgesetzt, um etwa auch Grün- oder Rebschnitt, Holzabfälle oder sogar Fruchtschalen und -kerne zu verwerten. Was könnte nachhaltiger sein, als Abfall in Energie zu verwandeln?

Bei Scheitholz gibt es ebenfalls keinen normierten Feuchtigkeitsgehalt oder Brennwert. Der Preis hängt also von der Holzart und der Aufbereitung ab. Dank moderner Holzwirtschaft und dem fast 50%igen Waldanteil an Österreichs Gesamtfläche steht der Brennstoff in ausreichender Menge zur Verfügung und sorgt speziell im offenen Kamin für behagliche Wärme und Gemütlichkeit.

In welcher Form auch immer Holz zum Einsatz kommt: Sein größter Vorteil liegt darin, dass es sich – im Gegensatz zu Öl und Gas – um einen nachwachsenden Rohstoff handelt.

Holz die Sonne ins Haus

Holz und Sonne? It’s a match! In den meisten Fällen ist es sinnvoll, eine Biomasseheizung mit Solarenergie zu kombinieren. Speziell in der Übergangszeit kann die Heizung und Warmwasserbereitung durch die Kraft der Sonne unterstützt oder sogar ausschließlich bewerkstelligt werden, was jede Menge Energiekosten spart. Apropos sparen: Installateur:innen bringen neben dem technischen Know-how auch Wissen über Fördermöglichkeiten mit, sie planen und beraten und finden maßgeschneiderte Lösungen für ihre Kund:innen – von der Altbausanierung bis hin zum Neubauprojekt.

Wir fassen zusammen:
Holz sieht sehr schön aus, Holz ist vielseitig.
Und jetzt mal alle in this wood, joa:
Ich und mein Holz, ich und mein Holz – Holzi, Holzi, Holz!!!

Willst du ebenfalls als #gamechanger deinen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten? Dann finde auf www.jobsderzukunft.at HSH-Installatöre in deiner Nähe, bei denen du beruflich ein-, um- oder aufsteigen kannst. Bis es so weit ist: Gut Holz!

Wir haben euch in unserem Blog vor kurzem „außergewöhnliche Örtchen“ vorgestellt. Doch nicht nur am WC, auch im Badezimmer bleibt keine Fliese auf der anderen. Die Digitalisierung macht’s möglich: 08/15-Bäder sind out. An ihre Stelle treten innovative Konzepte, die künftig jeden „Waschgang“ zum Erlebnis machen. Und das Beste: Wir alle können das Bad der Zukunft mitgestalten!

Neue Tools für die Badgestaltung

Die Digitalisierung beginnt nämlich bereits, bevor du das neue Badezimmer betrittst. Schon jetzt arbeiten Gestalter mit 3D-Plänen, die aussehen wie echte Fotos. Selbst virtuelle Rundgänge sind kein Problem mehr, und mit einem Click lassen sich Gestaltungselemente verschieben oder austauschen. Trotzdem: Bäder gestalten will gelernt sein. Deshalb können sich Lehrlinge für Installations- und Gebäudetechnik mit einem zusätzlichen Ausbildungsmodul im Bereich „Badgestaltung“ spezialisieren.

Smarte Bäder für smarte Menschen – sauber!

Eine spannende Aufgabe, denn natürlich wird auch das Bad selbst eine hochtechnische Angelegenheit. Wer unter der Dusche gerne singt, dem werden über ein integriertes Soundsystem die passenden Songs geliefert. Sprachgesteuert natürlich – Alexa, Siri und Co. lassen grüßen. Doch das ist erst der Anfang.

Benutzereinstellungen im Badezimmer

Der Zukunftsforscher Matthias Horx hat schon das „Bad 2034“ entworfen, das sich individuellen Bedürfnissen anpasst. Das heißt, du selbst und alle, die in deinem Haushalt leben, bekommen ihr „eigenes“ Bad. Sobald ein Nutzer das Badezimmer betrifft, werden seine persönlichen Einstellungen abgerufen: Musik, Raumtemperatur, Höhe der Armaturen und sogar die Oberflächenbeschaffenheit. Mit realitätsnahen Projektionen ist der Wechsel zwischen Holz, Stein und Fließen kein Ding mehr. Dir reicht das noch nicht? Gut so, denn das „Multi-ID-Bad“ kann noch mehr – die Handbrause ist gleichzeitig Shampoo-Spender und Föhn.

„Grün“ liegt voll im Trend

Klingt nach Stromfresser? Nicht unbedingt, denn das Bad wird zusehends grün und nachhaltig. Wassersparende Armaturen gehören schon bald zur Standardausstattung, die energiesparende Beleuchtung ebenso. Kosmetikprodukte kommen mit immer weniger Chemie aus. Und auch nachhaltige Baumaterialien liegen im Badezimmer von morgen voll im Trend, von Keramik bis – kein Scherz – Holz.

„Good News“ für alle, die Thermenurlaube langweilig finden: Ein weiterer Trend ist, dass die Grenzen zwischen dem simplen Bad und der Wohlfühloase immer mehr verschwimmen. Matthias Horx spricht sogar vom „Healthness-Bad“, das zur häuslichen Gesundheitszentrale wird. Verschiedene digitale Elemente kontrollieren 2034 die Körperfunktionen und -werte, Avatare geben Tipps für Fitnessübungen und liefern die passende Musik dazu. So bleibst du garantiert lange fit und gesund … wenn du willst. 😉

So spannend ist der Installateurberuf

Ganz schön abgefahren, oder? Doch eines bleibt im Bad der Zukunft gleich: Installateur:innen sind kompetente Experten bzw. Expertinnen für Planung und Umsetzung des neuen Traumbads und die wichtigsten Ansprechpartner:innen der Kund:innen. Sie müssen es sowohl im Kopf als auch in den Händen haben, das handwerkliche Rüstzeug mitbringen, kreativ und technisch versiert sein.

Wenn du dich angesprochen fühlst, haben wie hier genau die richtigen Jobangebote für dich. Wir suchen sowohl junge Berufseinsteiger als auch Quereinsteiger, die sich eine interessante Herausforderung in einer hochmodernen Branche wünschen. Gemeinsam gestalten wir das digitale, nachhaltige und smarte Badezimmer der Zukunft … und machen vielleicht sogar die Vision vom „Bad 2034“ wahr.

Ob in der Schule, in der Familie oder im Sportverein: Es gehört einiges an Arbeit dazu, aus vielen Einzelkämpfer:innen ein Team zu machen. Doch hat man es mal geschafft, merkt man rasch, dass gemeinsam vieles leichter geht … und mehr Spaß macht. Das gilt auch für den Installateur-Beruf. Warum Teamplayer hier besonders gefragt sind, und wie ein produktives Miteinander generell entsteht? In diesem Beitrag erfährst du mehr.

Klare Aufgaben und ein gemeinsames Ziel

Doch lass uns vorher mal festlegen, was ein gutes Team ausmacht. Dafür lohnt sich ein Blick auf den Fußballplatz. Elf Männer und Frauen haben hier ein gemeinsames Ziel: das Spiel zu gewinnen. Die Akteur:innen kennen ihre Position am Feld und ihre Aufgaben. Die Innenverteidiger:innen sind meistens groß und kampfkräftig, die Außenspieler:innen besonders schnell und konditionsstark. Im offensiven Mittelfeld ist Übersicht und Passgenauigkeit gefragt und im Angriff der berühmte Torinstinkt. Kurz gesagt: Alle Spieler:innen werden ihren Stärken entsprechend eingesetzt, um möglichst viel zum Gesamterfolg beitragen zu können.

Idealerweise kommen dazu noch ein paar mentale Eigenschaften. Ehrgeiz, Motivation, gegenseitiges Vertrauen, aber auch der Wille, sich voll für die Kamerad:innen einzusetzen, sind wichtige Erfolgsfaktoren. Selbstdarsteller:innen sind am Platz nicht gefragt – der Star ist die Mannschaft! Fußball hat so gesehen wesentlich mehr mit dem normalen (Berufs-)Leben zu tun als man zunächst glauben würde.

Eat. Sleep. Teamwork. Repeat.

Wie ein gutes Team entsteht

Um eine funktionierende Gemeinschaft zu bilden, ist zunächst der/die Teamleiter:in (meistens der/die Firmenchef:in) gefragt. Er/Sie muss die richtigen Mitarbeiter:innen finden, eine wertschätzende Atmosphäre schaffen und für eine offene Kommunikation sorgen. Spätestens hier kommt auch das einzelne Teammitglied ins Spiel, denn Teamwork ist nicht nur Chefsache. Wie fühlst du dich im Team? Wie kommst du mit deinen Aufgaben zurecht? Und würdest du dich vielleicht in einem anderen Arbeitsbereich besser aufgehoben fühlen? Sprich mit deinen Vorgesetzten und Kolleg:innen darüber.

Auf der anderen Seite gibt es auch eine „Bringschuld“: Jedes Teammitglied sollte bereit sein, Verantwortung zu übernehmen, zuverlässig sein und Arbeit nicht auf andere abwälzen. Denkst du hier wieder an unser Fußball-Beispiel? Das ist kein Zufall … 😇

Teamfähigkeit? Im Installateur-Beruf ein Muss

Auch im Installateur-Beruf ist Teamfähigkeit eine wichtige Eigenschaft. Wie beim Fußball geht es um ein Ziel. Hier sind es die Inbetriebnahme oder Reparatur von Sanitär- und Heizungsanlagen, den Anschluss von Geräten, die Verlegung der dafür nötigen Rohre oder die Installation einer Photovoltaikanlage. Wie beim Fußball geht es um strukturierte Handlungsabläufe, und jede:r Beteiligte hat klar definierte Aufgaben. Wie beim Fußball muss man sich aufeinander verlassen können. Und wie beim Fußball sind manchmal auch Kreativität und Improvisationstalent gefragt.

Doch warum müssen Installateur:innen besonders teamfähig sein? Nun, das hängt eng mit ihrer Arbeit zusammen. Es kann schon mal vorkommen, dass man in diesem Beruf schwere Lasten heben muss (immerhin: das Fitnessstudio-Abo kannst du dann problemlos auslaufen lassen 😉). Schließlich müssen Teile verschraubt oder verschweißt werden. Einzelkämpfer:innen können dadurch im Laufe ihrer Karriere Knie- oder Rückenprobleme bekommen, Teamplayer:innen dagegen bleiben fit und gesund. Sogar fitter und gesünder als der Durchschnittsmensch, um genau zu sein.

Beim Heben macht’s die Technik

Ob du also ein:e Schwerathlet:in sein musst, um Installateur:in werden zu können? Natürlich nicht. Wie in vielen Lebenslagen gilt auch hier: Die Technik macht’s. Die geringste Last kann schwer werden, wenn du sie falsch anpackst. Und große Teile verlieren rasch ihren Schrecken, wenn du die richtigen Hebetechniken kennst. Doch dazu erfährst du vielleicht mal in einem anderen Blogbeitrag mehr … 😊

Vorerst vertrau uns einfach. Wir glauben an dich, du kannst es! Du musst dich nur bewerben.

Während einer Lehre kommen verschiedene Herausforderungen auf dich zu. Du musst zum ersten Mal mit Arbeitssituationen klarkommen, Job und Berufsschule unter einen Hut bringen und strengst dich vielleicht sogar körperlich an. Kein Wunder, wenn du dich dabei mal gestresst fühlst. Wichtig ist nur, dass du lernst, mit diesem Stress umzugehen, und einen Ausgleich zu den manchmal so anstrengenden Lehrtagen schaffst. Damit dir das gelingt, haben wir ein paar Relax-Tipps für mehr Entspannung am Feierabend für dich.

#1: Time-Out: Einfach mal abschalten

Geh offline! Ja, du hörst richtig. Antworte einfach mal nicht auf jede WhatsApp-Nachricht, erstelle ausnahmsweise keine Snaps und scrolle auch nicht durch irgendwelche TikTok-Videos. Und leg auch dein Notebook und deine Playstation beiseite. Am Anfang wirst du vielleicht mit dem digitalen Entzug zu kämpfen haben und dich ein bisschen „lost“ fühlen. Aber schon bald wirst du merken, dass es dir echt beim Entspannen hilft. Außerdem sparst du so Handy-Akku und lädst gleichzeitig deinen eigenen Akku auf.

#2: Quality Time mit Freund:innen

Entspannen geht nicht nur allein. Oft ist es gerade das gemeinsame Chillen mit Freund:innen, das dich den Stress vergessen lässt. Ganz egal, ob ihr gemeinsam Sport treibt, zusammen zockt (ja, manchmal ist auch online okay) oder was trinken geht, die Ablenkung tut in jedem Fall gut.

Wusstest du eigentlich, dass eine Lehre zum/zur Gebäudetechniker:in genau die richtige für Gamer:innen ist? Sie bietet Technik, Abwechslung und Teamwork und ist damit einem virtuellen Game gar nicht so unähnlich: https://blog.jobsderzukunft.at/gamer-im-installateurbereich/.

Give me a break – I'll make it count!

#3: Workout – Sport ist die beste Medizin

Relax-Tipps und Sport – wie passt das zusammen? Kaum zu glauben, aber wahr: Nach einem anstrengenden Arbeitstag kann dir Sport so richtig beim Runterkommen helfen. Ob Laufen, Fußball, Krafttraining, Schwimmen oder was dir sonst Spaß macht, die Bewegung wird dir guttun und beim Stressabbau helfen. Warum? Weil der Körper schon während des Sports Glückshormone freisetzt. Übrigens kannst du auch ein kleines Workout zu Hause machen. Da rentiert es sich auch wieder, online zu gehen und sich bei YouTube ein passendes Tutorial rauszusuchen.

#4: Ganz oldschool: Ein Buch lesen

Mach doch mal was ganz Verrücktes. Etwas, das du vielleicht schon seit Jahren oder Monaten nicht mehr getan hast. Lies ein Buch. Ein Buch? Genau, dieses Ding mit Umschlag und Seiten aus echtem Papier, die man mit den eigenen Händen umblättern kann. Lesen kann den Stresspegel nämlich um bis zu 68 Prozent senken (University of Sussex).

Ist dir zu retro? Dann kannst du natürlich auch auf E-Books ausweichen, auch wenn wir vorher schon „gelesen“ haben, dass offline sehr viele Vorteile hat.

#5: Probier’s mit Yoga oder Meditation

Du hast schon beim vorherigen Punkt gedacht, dass es nicht verrückter geht? Dann täuschst du dich aber gewaltig. Denn wir würden dir für mehr Entspannung am Feierabend auch noch zu Yoga oder Meditation raten. Gar nicht dein Ding? Probier’s doch einfach mal aus. Der schlechte Ruf von Yoga ist längst Geschichte. Vielmehr ist es mittlerweile sehr beliebt – und das über alle Altersklassen hinweg.

Wie entspannst du am besten nach einem anstrengenden Lehrtag? Triffst du dich mit Kolleg:innen, machst Sport oder entspannst auf der Couch? Wie auch immer deine Antwort lautet: Wir hoffen, unsere Relax-Tipps dienen dir als Inspiration und du lernst auf deine ganz persönliche Weise, mit Stress umzugehen und deinen Feierabend voll und ganz zu genießen. Den hast du dir schließlich auch mehr als verdient.

Der Installateurberuf bzw. das Handwerk generell ist nichts für Mädels? Völliger Unsinn, wie uns Katharina, 18 Jahre, zeigt. Sie ist Lehrling im dritten Lehrjahr bei der Firma Haustechnik Egger GmbH in Osttirol. Warum sie sich für eine Lehre zur Installations- und Gebäudetechnikerin entschieden hat und was ihr daran besonders gut gefällt, erfahrt ihr hier.

Wieso hast du dich für eine Lehre zur Installation- und Gebäudetechnikerin entschieden?

Mein Papa ist Elektriker. Als wir unser neues Haus gebaut haben, hat er mir immer wieder handwerkliche Tätigkeiten gezeigt. Mir hat das echt viel Spaß gemacht hat. Außerdem hat die Firma Egger damals bei uns gearbeitet. Und weil ich gerade eine Lehrstelle gesucht habe, hat sich das ergeben. Ich war dann gleich schnuppern, und alles hat super gepasst.

Ich bin eine Frau. Was ist deine Superkraft?

Hat man als Mädel irgendwelche Nachteile im Handwerk, zum Beispiel körperliche?

Nein, gar nicht. Klar muss man manchmal schwerer tragen und sich körperlich anstrengen, aber das ist alles machbar. Und man bekommt als Frau im Handwerk auch echt viel positives Feedback.

 

Was gefällt dir am besten an deinem Beruf?

Man sieht immer ganz viel Neues, viel Unterschiedliches. Jeder Heizraum ist anders, jedes Bad ist anders. Und man kommt auch mal weiter weg auf eine Baustelle und sitzt nicht immer nur im Büro. Außerdem hat man viel Menschenkontakt, und es ist fein, wenn man schon früh sein eigenes Geld verdient.

 

Und welche Tätigkeiten magst du am liebsten?

Am liebsten mag ich Rohinstallationen. Einfach weil man alles macht – Wasserleitungen verlegen, Heizungen installieren, Lüftungen integrieren usw. Danach sieht das keiner mehr, aber du weißt ganz genau, wie es hinter den Wänden aussieht. Auch Bäder komplettieren mag ich besonders. Man installiert die neuen Bäder und ist dann schon stolz, wenn man sieht, was man mit den eigenen Händen geschaffen hat.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Ich bin meistens um sieben Uhr in der Firma. Danach verräumen wir die Lieferungen, richten das Material für die Baustelle her, und dann geht’s auch schon los zur Baustelle. Ich verstehe mich mit allen Arbeitskollegen sehr gut, im Team macht es also immer viel Spaß. Außerdem haben wir jede zweite Woche am Freitag frei. Und wir haben auch keine Bereitschaft oder so. Da bleibt dann schon Zeit für Hobbies wie Bouldern, Spazieren oder Ausgehen.

 

Warum Lehre und nicht Schule?

Ich hab’s erst mit einer höheren Schule probiert, aber schnell gemerkt, dass das überhaupt nichts für mich ist. Ich hatte einfach keine Lust, den ganzen Tag nur in der Schule zu sitzen. In der Lehre lernt man viel praktischer, weil man Dinge selber in die Hand nimmt und gleich eine Rückmeldung bekommt.

 

Aber wie geht’s dir dann in der Berufsschule?

Das ist was ganz anderes. Ich gehe zwei Monate im Jahr zur Berufsschule. Das macht richtig viel Spaß, weil es eine gute Abwechslung zum Berufsalltag ist. Ich hatte schon zweimal einen ausgezeichneten Erfolg. Man sieht in der Berufsschule übrigens auch, dass immer mehr Frauen im Handwerk arbeiten wollen.

Und würdest du anderen Mädels eine Ausbildung zur Installations- und Gebäudetechnikerin empfehlen?

Ja, definitiv! Wenn man Interesse daran hat, dann passt das super.

Du willst deine Girl-Power im Handwerk ebenfalls unter Beweis stellen? Zeigen, was das „starke Geschlecht“ so drauf hat? Dann bewirb dich gleich unter: jobsderzukunft.at.

Jetzt mal ganz ehrlich: Wer verbringt nicht gerne Zeit am „Örtchen“? Ja, du liest schon richtig, die Rede ist wirklich vom sogenannten „Stillen Örtchen“. Immerhin kann dieses so richtig stylisch, crazy und sogar nachhaltig sein. Und genau deshalb haben wir hier für euch den aktuellen #newshit im Bereich der „außergewöhnlichsten Örtchen“. Nein, nicht das, was du schon wieder denkst. Wir reden von besonderen Toiletten mit eigenwilligen Formen, von Bädern mit raffinieren Extras und von umweltfreundlichen Badtechnologien, installiert von professionellen Installateur:innen, die dich vom Hocker hauen werden.

Projekt 1: Hotel MalisGarten, Zell am Ziller

Die Gäste-WCs des Hotels MalisGarten in Zell am Ziller überzeugen mit einer ganz besonderen Optik. Mit einem eigenwilligen Formen- und Materialmix und lässigen Extras wie den unterleuchteten Waschtischen, LED-Deckenspots und Retro-Wandfließen hinterlassen sie definitiv einen bleibenden Eindruck.

(Projekt von HSH-Installatör „Opbacher Installationen GmbH“)

Hotel-MalisGarten
Hotel-MalisGarten

Projekt 2: HSH Best-of-Bad, Reuthe

Wenn das mal kein charakterstarkes Örtchen ist? Dieses komplett fugenlose Bad begeistert mit einem cleanen Design aus Weiß, Schwarz und Grün, mit maßgefertigten Badmöbeln und einem Waschtisch aus Mineralguss.

(Projekt von HSH-Installatör „Fink Martin Installationstechnik GmbH“)

Bad-Neubau

Be part of the #newshit!

Projekt 3: Das Schulhaus – Hannes Ager, Söll

Dieses Örtchen rockt! Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn in diesen neu gestalteten Appartements, die ursprünglich einmal ein Schulgebäude ergaben, ist der Rock’n‘Roll zuhause. Coole Sprüche an der Wand, knallige Farben und Retro-Look sind in den Bädern ebenso zu finden wie Sound- und Hifi-Technik, wandhängende WCs mit integrierter Lüftung und Fußbodenheizung. Siuuu!

(Projekt von HSH-Installatör „Installationen Niedermühlbichler GmbH“)

Schule-Bad
Das-Schulhaus

Projekt 4: HSH Best-of-Bad, Kramsach

Dieses Bad ist zwar auf den ersten Blick nicht ganz so außergewöhnlich wie die vorherigen Beispiele, aber mindestens genauso wichtig. Es handelt sich nämlich um ein Generationenbad, das auf jede Lebensphase und jedes Alter Rücksicht nimmt. Vom Kleinkind bis zur Oma oder zum Opa. Es gibt eine frei begehbare Dusche mit ausklappbarer Sitzfläche und Handlauf, ein Dusch-WC inklusive Fernbedienung und weitere Features wie Lichtspots und Sound-Technik.

(Projekt von HSH-Installatör „Opbacher Installationen GmbH“)

Generationenbad
Generationenbad

Projekt 5: HSH Best-of-Bad, Hofkirchen

Last but not least: ein Traumbad, das Design, Natürlichkeit und vor allem Nachhaltigkeit verbindet. Für Warmwasser und Raumwärme sorgt eine Solaranlage, die auch die Fußbodenheizung mit Solarwärme versorgt. Ein modernes und umweltfreundliches Örtchen, das definitiv keine Spuren hinterlässt (bezogen auf die Energiewende natürlich).

(Projekt von HSH-Installatör „Johann Gahleitner GmbH & Co KG“)

Sonnenbad

Und … welches dieser fünf Bäder ist dein Favorit? Wenn du dich selbst kreativ in der Örtchen-Gestaltung austoben möchtest, dann werde Installateur:in. Hier lernst du, wie du mit deinen eigenen Händen aus Bädern echte Highlights machst: jobsderzukunft.at.

Von „Terminator“ bis „Matrix“: Im Kino haben Maschinen längst die Weltherrschaft übernommen. In der Realität, da sind sich Fachleute sicher, werden Roboter den Menschen nie vollständig ersetzen können. Allerdings sind unterschiedliche Branchen mehr oder weniger gefährdet. Schweizer Forscher:innen haben errechnet, dass künstliche Intelligenz 78 Prozent der Schlachter-Tätigkeiten gleich gut oder besser erledigen könnte als menschliche Fleischverarbeiter:innen. Ähnlich sieht es bei Reinigungskräften, im Börsenhandel oder im Autobau aus, also bei allen routinemäßigen Aufgaben oder Arbeiten, die mathematischen Regeln folgen.

Der Installateur-Beruf nimmt im Ranking eine Sonderstellung ein. Denn ausgerechnet aufgrund neuer Trends werden Installateur:innen immer weniger ersetzbar. Sie sind nämlich nicht länger reine Handwerker:innen, sondern hochprofessionelle Energie- und Nachhaltigkeitsberater:innen, die von der Gebäudeplanung bis zur Qualitätssicherung eine wichtige Rolle spielen. Damit erfordert ihr Job genau die Fähigkeiten, die man Robotern nicht beibringen kann – Kreativität und Einfühlungsvermögen. Mit anderen Worten: Installateur:in ist auf jeden Fall ein Job der Zukunft!

Das Berufsbild hat sich verändert

Warum sich das Berufsbild verändert? Hauptverantwortlich dafür ist der Klimawandel. Gebäude sind für knapp 40 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich und damit ein großer Teil des Problems. Installateur:innen dagegen sind ein Teil der Lösung: Sie haben das Know-how und die technischen Möglichkeiten, saubere Energie, saubere Wärme, sauberes Wasser und saubere Luft bereitzustellen. Ob Neubau oder Sanierung, die Nachfrage nach solchen nachhaltigen Lösungen und damit auch der Fachkräftebedarf in der Branche steigt stetig.

Das Klischee, dass Installateur:innen nur Rohre verlegen, ist so gesehen Schnee von vorgestern. Sie arbeiten eng mit Architekt:innen und Planer:innen, anderen Handwerker:innen und auch mit den Auftraggeber:innen zusammen, müssen mit Bauplänen umgehen können und brauchen räumliches Vorstellungsvermögen.

Photovoltaik
Installateur-Nachhaltigkeit

Choose a job you love!

Zu komplex für eine Maschine

Als Expert:innen für Photovoltaik-Anlagen, Pelletsheizungen, Wärmepumpen oder Warmwasserspeicher beraten sie die Kunden und schnüren individuelle Nachhaltigkeitspakete. Selbstverständlich sind sie auch für den Einbau und die Einstellung der Geräte und später für die Wartung verantwortlich. Insgesamt sind diese Aufgaben viel zu komplex, als dass sie eine Maschine übernehmen könnte.

Umgekehrt bedeutet das nicht, dass neue Technologien im Installateur-Beruf keine Rolle spielen, im Gegenteil. In der Gebäudeplanung, Heizungs- und Klimatechnik, Wasseraufbereitung, Energiewirtschaft und auch im Sanitärbereich ist Hightech gefragt. Die Entwicklung schreitet rasant voran, Installateur:innen müssen also ganz schön schlaue Köpfe sein, um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Dass es im administrativen Bereich – von der Auftragsabwicklung bis zur Buchhaltung – kaum noch ohne digitale Tools geht, ist sowieso klar.

Unterstützen statt ersetzen

Künftig wird künstliche Intelligenz auch im Installationsbereich selbst Routineaufgaben übernehmen. Es geht dabei jedoch nicht darum, den Menschen zu ersetzen, sondern ihn zu unterstützen, sodass die Installateur:innen mehr Zeit haben, ihre Kund:innen zu betreuen und sich kreativ zu entfalten. Mehr noch: Roboter werden den Installateur:innen der Zukunft vor allem körperlich anstrengende und gefährliche Handgriffe abnehmen – und das mit enormer Präzision!

Man muss sich insgesamt also keine Sorgen machen, dass statt dem oder der Installateur:in von nebenan schon bald ein „Rohr-Roboter“ an der Haustür klingelt. Es wird auch weiterhin die vielen kleinen und mittelständischen Familienbetriebe geben, die das Installationswesen in Österreich prägen. Durch das gesteigerte Interesse an nachhaltiger Energiegewinnung, umweltschonendem Heizen und einem gesunden Raumklima tut sich ein wachsendes Geschäftsfeld mit großen Weiterentwicklungschancen für die Unternehmen auf. Und es gibt einen großen Bedarf an gut ausgebildeten und gutverdienenden Fachkräften.

Teamwork

Der Einstieg in die Zukunftsbranche

Willst du diese Chance nutzen und ein Teil der Zukunftsbranche werden? Dann informier dich auf www.jobsderzukunft.at, bei welchem HSH-Installatör in deiner Nähe dein Ausbildungsplatz auf dich wartet.

Gefühlt hat deine Lehre gerade erst begonnen, und schon geht es los mit der Berufsschule? Doch wie am besten darauf vorbereiten? Und wie Ausbildung und Beruf erfolgreich unter einen Hut bringen? Keine Angst: Damit du dich in der Berufsschule nicht völlig lost fühlst, haben wir ein paar Tipps für dich vorbereitet.

Wann, wo und wie: Wer gut informiert ist, ist safe

Im Grunde unterscheidet sich die Berufsschule gar nicht so sehr von einer normalen Schule. Du hast auch hier mehrere Stunden am Tag Unterricht, bekommst Hausaufgaben und schreibst Prüfungen, auf die du dich vorbereiten musst. Na toll, das fängt ja schon mal gut an? Keine Sorge, anders als in der „normalen“ Schule lernst du hier vor allem Inhalte, die dir in deinem zukünftigen Job helfen und die dich daher eigentlich auch interessieren sollten.

Außerdem ist es weit weniger Zeit, die du in der Schule verbringst. Immerhin arbeitest du nebenbei bereits und sammelst dabei wichtige Berufspraxis. Der Unterricht findet daher entweder ganzjährig (mindestens an einem vollen oder zwei halben Schultagen in der Woche), lehrgangsmäßig (mindestens acht Wochen) oder saisonmäßig (geblockt während einer bestimmten Jahreszeit) statt. Was genau auf dich zukommt, erfährst du von deinem Ausbildungsbetrieb. Dieser übernimmt übrigens auch die Anmeldung an der Schule. Deine Aufgabe ist es also vorerst nur, dich bestmöglich auf die Berufsschule vorzubereiten. Womöglich helfen dir folgende Tipps dabei.

Wann, wo und wie: Wer gut informiert ist, ist safe

Tipp 1: NICHT auf den letzten Drücker lernen

Mal ganz ehrlich, welcher Typ bist du: Der „Ab-der-ersten-Stunde-Lerner“ oder doch eher der „Auf-den-letzten-Drücker-Lerner“? Na, fühlst du dich ertappt? Ist ja auch verständlich, wer hat schon Lust, das ganze Jahr durchgehend zu büffeln? Andererseits: Wer regelmäßig übt, verinnerlicht die Inhalte besser und kann sie schneller abrufen. Außerdem vermeidet man so unnötigen Stress, wenn der nächste Test vor der Tür steht.

 

Tipp 2: #firstthingsfirst – Lernplan aufstellen

Damit du immer up to date bist, was deine Fächer und Prüfungen betrifft, erstelle am besten gleich am Anfang einen Lernplan. Damit ist sowohl die zeitliche Abfolge gemeint als auch die inhaltliche. Der Spaß steht dabei nicht im Vordergrund – fang mit den Fächern an, die zeitlich dringlich oder generell besonders wichtig sind.

Will it be easy? Nope. Worth it? Absolutely.

Tipp 3: Eine passende Homebase fürs Lernen finden

Es muss beim Lernen nicht immer das eigene Zimmer oder die eigene Wohnung sein. Manchmal kann auch ein Ortswechsel helfen. Versuche es doch einmal im Park, im Garten oder in der Bibliothek. Und probier’ aus, was dir besser liegt: Musik im Hintergrund oder absolute Ruhe.

 

Tipp 4: Es gibt keine blöden Fragen

Blöde Fragen gibt es nicht (zumindest so gut wie nicht 😉). Frag also lieber einmal zu viel als zu wenig nach, bevor du dir Sachen falsch einprägst. Deine Kollegen oder Kolleginnen in der Berufsschule oder dein:e Ausbilder:in helfen dir sicher gerne weiter.

 

Tipp 5: Dr. Google schon gefragt?

Wie du sicher schon weißt, kann das Internet weit mehr als nur TikTok-Videos laden, zum Zocken genutzt werden oder Musik abspielen. Du kannst damit auch bestens Informationen für die Schule recherchieren oder mit Lernprogrammen am Computer lernen. Dr. Google ist stets zur Stelle.

 

Tipp 6: Geh offen auf deine neuen Mitschüler:innen zu

Last but not least einer der wohl wichtigsten Tipps: Geh offen auf deine neuen Kollegen oder Kolleginnen zu. Habt Spaß, lacht zusammen und lernt gemeinsam. Auch wenn es manchmal hart ist, Schule und Job zu vereinen, schafft man im Team dann doch irgendwie alles.

Schüler-Teamwork

Tipp 7: Zwischendurch auch mal chillen

So, genug der Tipps. Jetzt wird es mal Zeit für eine Pause. Denn genauso wie in der Schule kann sich niemand – wirklich niemand – ununterbrochen konzentrieren. Nimm dir daher auch einfach mal ein paar Minuten zum Chillen. Danach hast du noch viel mehr Energie für die Berufsschule und alles, was sonst noch ansteht.

Bestands-Check und Qualitätssicherung

Immer noch Bammel vor der Berufsschule? Mit unserem Leitfaden meisterst du die Berufsschule garantiert mit links, und deinem Abschluss steht nichts mehr im Weg.

Apropos links: Du hast keine zwei linken Hände und bist technisch interessiert? Wie wär’s dann mit einer Ausbildung zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in? Hier erwarten dich jede Menge Abwechslung, Action und Teamgeist: www.jobsderzukunft.at.

Junge Schwed:innen verlassen ihr Elternhaus durchschnittlich bereits mit 19 Jahren. Die Österreich:innen haben es nicht ganz so eilig: Statistisch gesehen ziehen Söhne erst mit 26 aus dem „Hotel Mama“ aus, Töchter zwei Jahre früher. Doch natürlich gibt es auch bei uns Frühstarter:innen, die es gar nicht erwarten können, auf eigenen Beinen zu stehen. Was müssen Ausziehwillige beachten? Wir zeichnen dir den Weg ins unabhängige Wohnen in sechs Schritten vor.

Schritt 1: Der richtige Zeitpunkt

Du erwartest jetzt eine Zahl? Sorry, die gibt es nicht. Klar ist aber: Willst du schon vor deinem 18. Geburtstag raus von zuhaus, brauchst du im Normalfall die Einwilligung deiner Eltern. Wahrscheinlich etwas mehr als die Einwilligung, denn finanziell kannst du zu dem Zeitpunkt vermutlich noch keine ganz großen Sprünge machen.

Das liebe Geld ist wohl DAS Hauptkriterium beim Ausziehen. Prinzipiell sind Eltern zwar unterhaltspflichtig, solange sich ihre Kinder ihr Leben nicht selbst leisten können. Aber was hat das dann mit Selbstständigkeit zu tun?! Besser also, du hast ein eigenes Einkommen und kannst zur eigenen Wohnung wenigstens etwas beitragen. Dein Startvorteil als (Installateur-)Lehrling: Du verdienst von Anfang an Geld. Im dritten Lehrjahr sind es bereits 16.868 Euro brutto.

Der Rest ist eine Rechenaufgabe: Was verdienst du im Monat? Was gibst du aus? Und wo könntest du dich eventuell einschränken? Wenn unter dem Strich genug übrigbleibt, bist du bereit für den zweiten Schritt …

 

Schritt 2: Die Qual der Wahl

Na klar, eine eigene Wohnung ist reizvoll. Ruhe, Freiraum und niemand, mit dem man auskommen muss. Viele ziehen zunächst trotzdem eine WG oder ein Wohnheim vor. Das hat nicht nur finanzielle Gründe.

Gerade gesellige Menschen tun sich oft schwer mit dem Alleinsein. In einer Wohngemeinschaft hast du beides: einen Rückzugsraum und soziale Kontakte. Nebenbei teilen die Bewohner:innen alle Kosten und auch die klassischen Haushaltsaufgaben wie putzen und einkaufen untereinander auf. Das Wohnheim ist vor allem für Studierende und Lehrlinge reizvoll, die ihre Ausbildung weit weg von daheim absolvieren. Meist liegt es in der Nähe der Ausbildungsstätte und ist verhältnismäßig günstig.

Welche Wohnform für dich die richtige ist, hängt von deiner Situation ab und welcher Typ Mensch du bist – du hast die Qual der Wahl. Jedenfalls solltest du mit der Suche rechtzeitig beginnen, denn die passende Bleibe findet man nicht von heute auf morgen.

 

Schritt 3: Der Mietvertrag

Es ist so weit, du hast dein perfektes Zuhause und idealerweise auch schon Umzugshelfer:innen gefunden und musst nur noch die Unterschrift unter deinen ersten Mietvertrag setzen. Nun heißt es allerdings nichts überstürzen und genau lesen! Inhalte, die in keinem seriösen Mietvertrag fehlen dürfen, sind zum Beispiel:

  • Vertragsparteien
  • Mietobjekt mit Wohnfläche
  • Beginn und – bei einer Befristung – Ende des Mietverhältnisses
  • Kaution, Miete (inkl. Bedingungen für eine Mieterhöhung) und Betriebskosten
  • Hausordnung

 

Weitere Themen können die Übernahme der bestehenden Ausstattung, die Haustierhaltung oder die Auflistung bestehender Mängel am Mietobjekt sein. Klingt alles sehr juristisch, ist aber enorm wichtig, um spätere Konflikte mit Vermieter:innen oder auch Mitbewohner:innen zu vermeiden. Noch mehr Tipps zum Thema Mietvertrag findest du hier.

Mietvertrag-unterzeichnen

Hotel Mama - All inclusive

Schritt 4: Papierkram

Leider fängt der Papierkram mit dem Mietvertrag erst an. Nun musst du dich nämlich entscheiden, ob du deine eigene Wohnung als Haupt- oder Nebenwohnsitz meldest. Wird das Eigenheim dein Hauptwohnsitz, müssen in der Folge wichtige Verträge (Auto, Finanzamt, Sozialversicherung, Handy …) angepasst werden. Einen Meldezettel, den du allerdings ganz einfach downloaden kannst, musst du so oder so ausfüllen und dem Meldeamt zukommen lassen.

Ein weiteres Thema sind Versicherungen. Eine geeignete Haushaltsversicherung schützt dich und eine Wohnung vor Gefahren wie Feuer oder Wasser und ist ein absolutes Muss. Auch eine Haftpflichtversicherung, die Sach-, Personen- oder Vermögensschäden für andere abdeckt, ist sehr empfehlenswert.

Wenn du dann auch noch den für dich günstigsten Stromanbieter gefunden hast und das WLAN läuft (ganz wichtig ;-)), kannst du dich Schritt 5 zuwenden. Obwohl, halt, eines noch: GIS nicht vergessen!

 

Schritt 5: Die Einrichtung

Im Internet kursieren unzählige Listen mit Dingen, die du in der eigenen Wohnung angeblich oder tatsächlich brauchst. Ein Bett zum Schlafen, ein Küchenblock samt Kochutensilien, ein Tisch und ein Stuhl zum Essen sowie Bad und WC sind die Basics und zum Teil von vornherein vorhanden. Wenn dann noch Kleiderschrank, Kühlschrank und Putzausrüstung dazukommen, sind zumindest die Voraussetzungen für ein sehr bodenständiges Wohnerlebnis gegeben.

Wem das nicht reicht, der sollte von Raum zu Raum gehen und notwendige Investitionen notieren. Meistens schaffen es auf diese Weise grundlegende Werkzeuge, Vorhänge, Lampen, Geschirrspüler, Fernseher, Mikrowelle, und – für viele ganz wichtig – eine Kaffeemaschine ins Eigenheim.

Du merkst aber schon: Es gibt für die Einrichtung nicht die EINE richtige Lösung. Man muss letztlich selber entscheiden, was man zum Leben braucht und was nicht. Überleg dir außerdem, was du schon hast und mitnehmen willst, was in der neuen Wohnung ohnehin keinen Platz hat und was vielleicht schon vor langer Zeit entsorgt gehört hätte. Umziehen bedeutet nämlich auch immer ausmisten.

Schritt 6: Die eigenen 4 Wände

Du hast die ersten fünf Schritte hinter dir? Wunderbar, dann kann ja nichts mehr schiefgehen … fast nichts. Denn nun wartet der Alltag auf dich, den du auch erst mal bewältigen musst. Früher haben dich deine Eltern ermahnt, wenn schmutzige Teller herumgestanden sind oder dein Zimmer unordentlich war, jetzt musst du dich selber an der Nase nehmen – ein Putzplan hilft dabei. Auch (bewusst!) Einkaufen und (selber!) Kochen sind jetzt ganz allein deine Aufgaben. Aber bevor es so weit ist: Eine Einweihungsparty muss sein! 😇

Bleibt zu hoffen, dass es deine Freund:innen bei der Party nicht zu wild treiben. Falls doch: Als Installateur-Lehrling lernst du, vieles in deiner Wohnung selber zu reparieren. Wie du zum Heimwerker-King wirst erfährst du hier.

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