Während einer Lehre kommen verschiedene Herausforderungen auf dich zu. Du musst zum ersten Mal mit Arbeitssituationen klarkommen, Job und Berufsschule unter einen Hut bringen und strengst dich vielleicht sogar körperlich an. Kein Wunder, wenn du dich dabei mal gestresst fühlst. Wichtig ist nur, dass du lernst, mit diesem Stress umzugehen, und einen Ausgleich zu den manchmal so anstrengenden Lehrtagen schaffst. Damit dir das gelingt, haben wir ein paar Relax-Tipps für mehr Entspannung am Feierabend für dich.
#1: Time-Out: Einfach mal abschalten
Geh offline! Ja, du hörst richtig. Antworte einfach mal nicht auf jede WhatsApp-Nachricht, erstelle ausnahmsweise keine Snaps und scrolle auch nicht durch irgendwelche TikTok-Videos. Und leg auch dein Notebook und deine Playstation beiseite. Am Anfang wirst du vielleicht mit dem digitalen Entzug zu kämpfen haben und dich ein bisschen „lost“ fühlen. Aber schon bald wirst du merken, dass es dir echt beim Entspannen hilft. Außerdem sparst du so Handy-Akku und lädst gleichzeitig deinen eigenen Akku auf.
#2: Quality Time mit Freund:innen
Entspannen geht nicht nur allein. Oft ist es gerade das gemeinsame Chillen mit Freund:innen, das dich den Stress vergessen lässt. Ganz egal, ob ihr gemeinsam Sport treibt, zusammen zockt (ja, manchmal ist auch online okay) oder was trinken geht, die Ablenkung tut in jedem Fall gut.
Wusstest du eigentlich, dass eine Lehre zum/zur Gebäudetechniker:in genau die richtige für Gamer:innen ist? Sie bietet Technik, Abwechslung und Teamwork und ist damit einem virtuellen Game gar nicht so unähnlich: https://blog.jobsderzukunft.at/gamer-im-installateurbereich/.
Give me a break – I'll make it count!
#3: Workout – Sport ist die beste Medizin
Relax-Tipps und Sport – wie passt das zusammen? Kaum zu glauben, aber wahr: Nach einem anstrengenden Arbeitstag kann dir Sport so richtig beim Runterkommen helfen. Ob Laufen, Fußball, Krafttraining, Schwimmen oder was dir sonst Spaß macht, die Bewegung wird dir guttun und beim Stressabbau helfen. Warum? Weil der Körper schon während des Sports Glückshormone freisetzt. Übrigens kannst du auch ein kleines Workout zu Hause machen. Da rentiert es sich auch wieder, online zu gehen und sich bei YouTube ein passendes Tutorial rauszusuchen.
#4: Ganz oldschool: Ein Buch lesen
Mach doch mal was ganz Verrücktes. Etwas, das du vielleicht schon seit Jahren oder Monaten nicht mehr getan hast. Lies ein Buch. Ein Buch? Genau, dieses Ding mit Umschlag und Seiten aus echtem Papier, die man mit den eigenen Händen umblättern kann. Lesen kann den Stresspegel nämlich um bis zu 68 Prozent senken (University of Sussex).
Ist dir zu retro? Dann kannst du natürlich auch auf E-Books ausweichen, auch wenn wir vorher schon „gelesen“ haben, dass offline sehr viele Vorteile hat.
#5: Probier’s mit Yoga oder Meditation
Du hast schon beim vorherigen Punkt gedacht, dass es nicht verrückter geht? Dann täuschst du dich aber gewaltig. Denn wir würden dir für mehr Entspannung am Feierabend auch noch zu Yoga oder Meditation raten. Gar nicht dein Ding? Probier’s doch einfach mal aus. Der schlechte Ruf von Yoga ist längst Geschichte. Vielmehr ist es mittlerweile sehr beliebt – und das über alle Altersklassen hinweg.
Wie entspannst du am besten nach einem anstrengenden Lehrtag? Triffst du dich mit Kolleg:innen, machst Sport oder entspannst auf der Couch? Wie auch immer deine Antwort lautet: Wir hoffen, unsere Relax-Tipps dienen dir als Inspiration und du lernst auf deine ganz persönliche Weise, mit Stress umzugehen und deinen Feierabend voll und ganz zu genießen. Den hast du dir schließlich auch mehr als verdient.
Von „Terminator“ bis „Matrix“: Im Kino haben Maschinen längst die Weltherrschaft übernommen. In der Realität, da sind sich Fachleute sicher, werden Roboter den Menschen nie vollständig ersetzen können. Allerdings sind unterschiedliche Branchen mehr oder weniger gefährdet. Schweizer Forscher:innen haben errechnet, dass künstliche Intelligenz 78 Prozent der Schlachter-Tätigkeiten gleich gut oder besser erledigen könnte als menschliche Fleischverarbeiter:innen. Ähnlich sieht es bei Reinigungskräften, im Börsenhandel oder im Autobau aus, also bei allen routinemäßigen Aufgaben oder Arbeiten, die mathematischen Regeln folgen.
Der Installateur-Beruf nimmt im Ranking eine Sonderstellung ein. Denn ausgerechnet aufgrund neuer Trends werden Installateur:innen immer weniger ersetzbar. Sie sind nämlich nicht länger reine Handwerker:innen, sondern hochprofessionelle Energie- und Nachhaltigkeitsberater:innen, die von der Gebäudeplanung bis zur Qualitätssicherung eine wichtige Rolle spielen. Damit erfordert ihr Job genau die Fähigkeiten, die man Robotern nicht beibringen kann – Kreativität und Einfühlungsvermögen. Mit anderen Worten: Installateur:in ist auf jeden Fall ein Job der Zukunft!
Das Berufsbild hat sich verändert
Warum sich das Berufsbild verändert? Hauptverantwortlich dafür ist der Klimawandel. Gebäude sind für knapp 40 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich und damit ein großer Teil des Problems. Installateur:innen dagegen sind ein Teil der Lösung: Sie haben das Know-how und die technischen Möglichkeiten, saubere Energie, saubere Wärme, sauberes Wasser und saubere Luft bereitzustellen. Ob Neubau oder Sanierung, die Nachfrage nach solchen nachhaltigen Lösungen und damit auch der Fachkräftebedarf in der Branche steigt stetig.
Das Klischee, dass Installateur:innen nur Rohre verlegen, ist so gesehen Schnee von vorgestern. Sie arbeiten eng mit Architekt:innen und Planer:innen, anderen Handwerker:innen und auch mit den Auftraggeber:innen zusammen, müssen mit Bauplänen umgehen können und brauchen räumliches Vorstellungsvermögen.
Choose a job you love!
Zu komplex für eine Maschine
Als Expert:innen für Photovoltaik-Anlagen, Pelletsheizungen, Wärmepumpen oder Warmwasserspeicher beraten sie die Kunden und schnüren individuelle Nachhaltigkeitspakete. Selbstverständlich sind sie auch für den Einbau und die Einstellung der Geräte und später für die Wartung verantwortlich. Insgesamt sind diese Aufgaben viel zu komplex, als dass sie eine Maschine übernehmen könnte.
Umgekehrt bedeutet das nicht, dass neue Technologien im Installateur-Beruf keine Rolle spielen, im Gegenteil. In der Gebäudeplanung, Heizungs- und Klimatechnik, Wasseraufbereitung, Energiewirtschaft und auch im Sanitärbereich ist Hightech gefragt. Die Entwicklung schreitet rasant voran, Installateur:innen müssen also ganz schön schlaue Köpfe sein, um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Dass es im administrativen Bereich – von der Auftragsabwicklung bis zur Buchhaltung – kaum noch ohne digitale Tools geht, ist sowieso klar.
Unterstützen statt ersetzen
Künftig wird künstliche Intelligenz auch im Installationsbereich selbst Routineaufgaben übernehmen. Es geht dabei jedoch nicht darum, den Menschen zu ersetzen, sondern ihn zu unterstützen, sodass die Installateur:innen mehr Zeit haben, ihre Kund:innen zu betreuen und sich kreativ zu entfalten. Mehr noch: Roboter werden den Installateur:innen der Zukunft vor allem körperlich anstrengende und gefährliche Handgriffe abnehmen – und das mit enormer Präzision!
Man muss sich insgesamt also keine Sorgen machen, dass statt dem oder der Installateur:in von nebenan schon bald ein „Rohr-Roboter“ an der Haustür klingelt. Es wird auch weiterhin die vielen kleinen und mittelständischen Familienbetriebe geben, die das Installationswesen in Österreich prägen. Durch das gesteigerte Interesse an nachhaltiger Energiegewinnung, umweltschonendem Heizen und einem gesunden Raumklima tut sich ein wachsendes Geschäftsfeld mit großen Weiterentwicklungschancen für die Unternehmen auf. Und es gibt einen großen Bedarf an gut ausgebildeten und gutverdienenden Fachkräften.
Der Einstieg in die Zukunftsbranche
Willst du diese Chance nutzen und ein Teil der Zukunftsbranche werden? Dann informier dich auf www.jobsderzukunft.at, bei welchem HSH-Installatör in deiner Nähe dein Ausbildungsplatz auf dich wartet.
Wasser ist eine unserer wertvollsten Ressourcen – und wird in jedem Haushalt gebraucht. Literweise. Jeden Tag. Was viele nicht wissen: Wasser braucht jede Menge Energie! Innovative Sanitärtechnik und moderne Bäder, aber auch der Einsatz alternativer Energiequellen, leisten einen wichtigen Beitrag, um die vereinbarten Klimaziele erreichen zu können. Und als Installations- und Gebäudetechniker:in ist man hier ganz vorne mit dabei. Mehr dazu liest du in diesem Blogbeitrag!
Bei diesen heißen Temperaturen steigt wohl nicht nur der Eiskonsum in österreichischen Haushalten, sondern auch der Wasserverbrauch. Wasser ist unser Lebenselixier – und kommt in unseren Breiten wie selbstverständlich in beliebigen Mengen, warm oder kalt und in Trinkwasserqualität aus der Leitung. Laut Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus liegt der tägliche Wasserverbrauch pro Kopf bei rund 130 Litern. Davon entfallen 27 % auf Wasser aus dem Wasserhahn in Küche oder Bad, 25 % auf die WC-Spülung, 19 % auf Wasser für die Dusche, 10 % auf die Waschmaschine und die restlichen 19 % auf Wasser für Pflanzen, Pool, Badewanne oder Geschirrspüler.
Fließendes Wasser gehört eindeutig zur Standardausstattung in jedem Gebäude – und dafür sorgen Installations- und Gebäudetechniker:innen schon seit jeher. Was viele nicht wissen: Dass das Wasser jeden Tag mit gleichem Druck und verstellbarer Temperatur aus der Leitung schießen kann, ist mit hohem Energieverbrauch verbunden. Insbesondere der Warmwasserverbrauch kurbelt die Energiekosten nach oben – schließlich muss das Wasser nicht nur aufbereitet und hochgepumpt, sondern auch auf die gewünschte Temperatur gebracht werden.
Die schlechte Nachricht:
Die gute Nachricht:
Als Installations- und Gebäudetechniker:in verfügt man über Skills und Wissen, um den Wasser- und Energieverbrauch in jedem Haushalt nachhaltig zu reduzieren und damit einen wichtigen Beitrag zu den global vereinbarten Klimazielen zu leisten.
Klimaziele? Lies mehr dazu in diesem Blogbeitrag!
Bist auch du ein Water-Saver?
Die Top 3 Water-Saver
1. Holy Shit: Sparsame WC-Spülungen
Rund 33 Liter pro Tag und Person (!) werden alleine für die Toilettenspülung verbraucht! Das ist ein Viertel des gesamten Wasserverbrauchs pro Tag – holy shit! Der Einbau von wassersparenden Spülkästen kann eine Menge Wasser reduzieren. Während alte Spülkästen um die zwölf Liter pro Spülung verbraucht haben, brauchen moderne Spülkästen gerade mal sechs Liter pro Toilettengang – auch die “Zwei-Mengen-Spültechnik” mit den beiden Tasten für große und kleine Spülmengen kann den Wasserverbrauch merklich reduzieren. Um trotzdem für genügend “Durchlauf” in der Abwasserleitung zu sorgen, gibt es außerdem kleine “Sammelbecken”, die die Leitungen bei Bedarf wieder richtig durchspülen. Hier tut Wassersparen also keinem Weh – und die Umwelt atmet auf.
A propos “Shit” – vielleicht interessiert dich auch dieser Blogbeitrag über Installateur:innen und TikTok!
2. Hot or Cold: Praktische Thermostat-Armaturen
Wer beim Duschen nach der richtigen Temperatur sucht, kann dabei eine Menge Wasser verschwenden. Gerade bei alten “Mischpulten” dauert die Suche nach der perfekten Wassertemperatur oft viele Minuten, in der literweise Wasser in den Abfluss sickert. Moderne Thermostat-Armaturen helfen dabei, eine Menge Wasser zu sparen: Mit deren Hilfe kann die perfekte Duschtemperatur vorab eingestellt und konstant gehalten werden, sodass man sofort “dusch-starten” kann. Viele Thermostat-Armaturen sind außerdem mit einer “Eco”-Funktion ausgestattet, die den Wasserdurchfluss per Durchflussbegrenzer um bis zu 50 % reduziert. Das spart Wasser, Energie und natürlich auch Kosten für den Endkonsumenten!
3. Save me: Wassersparende Armaturen
In öffentlichen Gebäuden werden sie schon länger verwendet: Berührungslose Armaturen mit Infrarot-Näherungselektronik, die nur dann das Wasser fließen lassen, wenn es wirklich gebraucht wird. Auch der Einsatz von Luftsprudlern kann den Wasserverbrauch merklich reduzieren, ohne dass der Komfort darunter leidet. Durch das Beimischen von Luft wird die Wassermenge automatisch reduziert – der Wasserstrahl wird außerdem weicher und gleichmäßiger.
Du siehst – als Installations- und Gebäudetechniker:in hast du viele Möglichkeiten, die Gebäudetechnik der Zukunft zu gestalten und damit ein wichtiger Teil der Energiewende zu werden. Wenn du Bock dazu hast und dich außerdem fürs Handwerk und technische Innovationen begeistern kannst, dann schau doch mal vorbei auf www.jobsderzukunft.at. Vielleicht ist eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in beim HSH-Installatör in deiner ja genau das Richtige für dich!
Übrigens: HSH setzt sich seit 1998 aktiv für den Einsatz umweltschonender Energiequellen ein. Wie das aussehen kann und warum Installations- und Gebäudetechniker:in ein echter #greenjob ist, liest du hier!
Kaum eine Situation ist so aufregend wie ein persönliches Bewerbungsgespräch. Und das ist kein Wunder! Hier geht es schließlich um den ersten Eindruck, den man hinterlässt – und der entscheidet neben den fachlichen und persönlichen Qualifikationen maßgeblich darüber, ob man einen Job bzw. einen Ausbildungsplatz bekommt oder eben nicht. Umso wichtiger ist es also, sich gut auf ein solches Gespräch vorzubereiten, um sich von seiner besten Seite zu präsentieren. Welche Fragen dich erwarten können und wie du am besten darauf antwortest, liest du in diesem Blogbeitrag!
Hilfe, die wollen mich kennenlernen!
Wenn man sich für eine bestimmte Lehrstelle bzw. einen Job näher interessiert, beginnt er: Der Bewerbungsprozess. Dieser Vorgang ist für beide Seiten – also für dich und für deinen zukünftigen Arbeitgeber – eine wichtige Kennenlernphase. Sie beginnt damit, dass du dich über deine zukünftige Arbeitsstelle genauer informierst. Worum geht es in der Lehre? Wo ist der Betrieb ansässig? Wie lange dauert die Anfahrt oder müsstest du vielleicht sogar den Wohnort wechseln? Wenn du bis hierher einen guten Eindruck von deinem zukünftigen Arbeitgeber hast, geht es an das Motivationsschreiben und den Lebenslauf.
Du bist gerade an diesem Punkt? Mehr über das 1x1 des Motivationsschreibens und wie du den perfekten Lebenslauf schreibst, liest du in unserem Blog!
Wenn dein Motivationsschreiben und dein Lebenslauf überzeugen konnten, hast du schon den ersten großen Schritt geschafft: Du wirst zum “persönlichen Kennenlernen” eingeladen. Egal, ob es dein erstes, fünftes oder zehntes Bewerbungsgespräch ist – es wird immer eine Ausnahmesituation bleiben, die einen ganz schön stressen kann. Neben der Wahl des passenden Outfits und dem richtigen Auftreten vor Ort sind es auch die Fragen des zukünftigen Chefs, die einen ziemlich nervös machen können. Schließlich will man sich nicht blamieren und immer gleich die richtige Antwort parat haben. Damit du dich besser vorbereitet fühlst, verraten wir dir hier die:
10 häufigsten Fragen in Bewerbungsgesprächen
1. Erzählen Sie mal was über sich!
Diese Frage ist ein beliebter Einstieg in jedes Bewerbungsgespräch. Es ist auch keine schwierige Frage und du kannst sie auf jeden Fall beantworten. Mach dir trotzdem im Vorhinein konkrete Gedanken darüber, was du darauf antworten würdest. Sonst kann es passieren, dass du in der Nervosität nicht sofort die richtigen Worte findest und irgendwas erzählst, was du eigentlich gar nicht sagen wolltest … Und das wäre sehr schade!
2. Warum möchten Sie eine Lehre bei uns machen?
Diese Frage kommt ziemlich sicher dran. Verständlicherweise! Erzähl am besten, was dich an dem Beruf grundsätzlich fasziniert und warum du dich für diesen speziellen Betrieb beworben hast. Wenn du unterschiedliche Interessen und dich vielleicht für verschiedene Betriebe beworben hast, gilt natürlich: Sprich nur über deine Beweggründe, die DIESES Unternehmen betreffen. Dass du dich auch woanders beworben hast, müssen sie ja nicht unbedingt wissen …
3. Warum sollten wir Ihnen eine Lehrstelle anbieten?
Achtung – die Fragen 2 und 3 im Bewerbungsgespräch sind ähnlich, meinen aber unterschiedliche Dinge. Bei der Frage, warum der Betrieb dir eine Lehrstelle anbieten sollte, geht es vor allem darum, welche “Vorteile” der Betrieb hat, wenn er dich einstellt. Die Antwort wäre also nicht “ich hätte Lust in einem Team zu arbeiten”, sondern: “Sie würden von einem teamfähigen Mitarbeiter profitieren”.
4. Was sind Ihre Stärken und Schwächen?
Diese Frage ist ein echter Klassiker unter den Bewerbungsfragen. Warum das so ist? Weil sie viel über die Bewerber:innen aussagt! Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Welche das sind, ist fast schon weniger interessant als deine Reaktion auf die Frage. Außerdem zeigt deine Antwort, wie realistisch du dich einschätzen kannst und ob du dich schon mit deiner Persönlichkeit auseinandergesetzt hast. Überleg dir in jedem Fall vor dem Gespräch, was deine Stärken und Schwächen sind und wie du sie formulieren würdest. Idealerweise bringen deine Stärken deinem Arbeitgeber viele Einsatzmöglichkeiten und deine Schwächen sollten kein Ausschlusskriterium für die Stelle sein. Unterstützung dabei bekommst du unter: https://blog.jobsderzukunft.at/berufswahl-staerken-schwaechen/.
5. Was wissen Sie über unseren Betrieb?
Endlich mal eine handfeste Frage im Bewerbungsgespräch, auf die du dich richtig gut vorbereiten kannst! Schau dir die Webseite des Betriebs an oder informiere dich über Flyer, Broschüren & Co. Wie lange gibt es den Betrieb schon? Wie viele Mitarbeiter:innen arbeiten hier? Was macht das Unternehmen eigentlich genau, für was steht es und wie heißen die Personen, mit denen du eventuell zu tun haben wirst? Informiere dich so gut es geht, damit du bei dieser Frage richtig punkten kannst.
Sei du selbst - das steht dir am besten!
6. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?
Vielleicht fragst du dich: Warum wollen die das im Bewerbungsgespräch wissen? Natürlich hat deine Freizeit unmittelbar nichts mit deinem Job zu tun. Aber: Welche Interessen du hast und womit du dich in deiner Freizeit beschäftigst, zeichnet ein genaueres Bild über dich als Person – und die hat definitiv was mit deinem zukünftigen Job zu tun. Diese Frage kann dir sogar echte Vorteile verschaffen! Stell dir vor, du engagierst dich in deiner Freizeit ehrenamtlich bei einem Verein, der sich für nachhaltige Energiegewinnung einsetzt – genau wie dein zukünftiger Arbeitgeber! Oder du betreibst einen Mannschaftssport, bei dem ehrliche Teamarbeit unerlässlich ist? Perfekt!
7. Wie stellen Sie sich Ihren idealen Arbeitsalltag vor?
Diese Frage zielt natürlich darauf ab, ob deine Wünsche und der Job überhaupt zusammenpassen. Sei hier ruhig ehrlich, aber auch realistisch. Wenn du dir den idealen Arbeitsalltag ausschließlich auf der Couch vorstellst, wird das nur zu den wenigsten Lehrberufen passen. Denk nochmal daran, warum du dich ursprünglich für diesen Job beworben hast. Vielleicht, weil du einen abwechslungsreichen Berufsalltag spannend findest? Vielleicht, weil du gerne mit Kolleg:innen unterwegs bist oder weil du gerne jeden Tag was Neues dazu lernst? Das wären zum Beispiel gute Antworten auf die Frage nach deinem perfekten Arbeitsalltag!
8. Warum möchten Sie bei uns anfangen und nicht bei unserem Mitbewerber?
Wenn du dich zum Beispiel für eine Lehre zum:r Installateur:in entscheidest, gibt es viele Betriebe, die aktuell nach Lehrlingen suchen. Darum ist es wichtig, auf diese Frage vorbereitet zu sein! Was gefällt dir an diesem Betrieb? Ist es nur die geografische Nähe zu deinem jetzigen Wohnort oder gibt es auch Unternehmenswerte, die dich besonders ansprechen? Je genauer du erklären kannst, warum du dich genau hier beworben hast, desto besser wirst du dem oder der Interviewer:in in Erinnerung bleiben!
9. Was sind Ihre beruflichen Ziele?
Mögliche Fragen wären auch: “Wo sehen Sie sich in drei, fünf oder zehn Jahren?”. Auch bei dieser Frage ist die tatsächliche Antwort nicht die einzige Information, die den oder die Interviewer:in interessiert. Er oder sie will wissen, ob du dir schon einmal Gedanken über die Zukunft gemacht hast. Und ob sich deine Pläne sogar mit denen des Unternehmens decken. Wenn du gerade mit der Schule fertig bist und deine erste Lehrstelle antreten möchtest, verlangt niemand von dir, einen perfekten Plan für die nächsten zehn Jahre in der Tasche zu haben. Stell dir trotzdem selbst einmal die Frage, wo du dich vielleicht in fünf Jahren siehst und was deine persönlichen und beruflichen Ziele sind. Ob du sie dann so erreichen wirst, ist für den Moment unwichtig. Aber eine Antwort dazu solltest du auf jeden Fall parat haben.
10. Was möchten Sie gerne verdienen?
Das ist eine gemeine Frage im Bewerbungsgespräch – natürlich würde jeder gerne so viel wie möglich verdienen! Aber soll man das sagen? Eher nicht. Da die Gehälter für Lehrlinge in Österreich klar geregelt sind, haben vor allem Neu- und Quereinsteiger:innen diese Frage zu befürchten. Hier ist es ratsam, sich im Vorhinein zu Kollektivverträgen und branchenspezifischen Durchschnittsgehältern zu informieren und basierend darauf eine realistische Wunschvorstellung anzugeben. Hier gilt: Nicht klotzen – aber auch nicht kleckern! Informiere dich am besten hier zum Lehrlingsgehalt in Österreich.
Welche Fragen auch immer auf dich zukommen werden – die richtige Antwort auf alle Fragen ist: Sei du selbst! Versuche nicht, etwas vorzutäuschen, was du gar nicht kannst oder bist, denn das wird früher oder später auffliegen. Und auch, wenn es eine extreme Stresssituation ist: Versuche einfach so cool wie möglich zu bleiben – dann zeigst du dich ganz bestimmt von deiner besten Seite!
Und ein letzter Tipp zum Schluss: Lasse dich nicht nur interviewen, sondern stelle auch selbst Fragen! Dies zeigt, dass du dich konkret vorbereitet hast, unterstreicht dein Interesse und vermittelt einen professionellen Eindruck.
Viel Erfolg!
Ein Haus, das von und mit der Sonne lebt und das sich durch die direkte Nutzung der Sonnenenergie quasi selbst versorgt? Klingt ziemlich gut, oder? Moderne Technik macht es möglich. Aktuell gibt es rund 300 „Sonnenhäuser“ in Österreich. Diese decken bis zu 90 Prozent ihres Energiebedarfs mit Hilfe der Sonne ab und sind daher besonders energieeffizient und umweltfreundlich. Warum Installateur:innen echte #gamechangers in diesem Bereich sind, lest ihr hier.
Sonne + Haus = Sonnenhaus
Die Formel ist einfach: Sonne + Haus ergibt Sonnenhaus. Und genau das ist auch die Idee dahinter: Denn die Kraft der Sonne reicht ohne weiteres aus, um ein gut gedämmtes Haus teilweise oder auch komplett mit Heizenergie zu versorgen. Dazu werden am Dach und/oder Fassade Kollektoren und Module integriert, die die Sonnenstrahlung in Wärmeenergie umwandeln. Und das auch an nicht so sunny days. Denn die solar gewonnene Wärme wird bei Sonnenhäusern in riesigen, meist geschossübergreifenden Wassertanks, in der Bodenplatte oder in den Betondecken zwischengespeichert und kann das Zuhause so auch an kälteren Tagen mit Wärme versorgen. Schon nice, was mit moderner Technik wie Sonnenkollektoren und Wassertanks heutzutage möglich ist!
By the way: Wie man Sonnenergie optimal nutzen kann, lernt man unter anderem in seiner Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in: https://blog.jobsderzukunft.at/das-erwartet-dich-bei-einer-lehre-zum-installations-und-gebaeudetechniker/.
Sonnenhaus + Installateur:innen = Energiewende
Sonnenhäuser sind besonders umweltfreundliche Gebäude. Sie werden mithilfe der natürlichen Kraft der Sonne beheizt und helfen CO2-Emissionen und fossile Energieträger zu reduzieren. Äh… was? CO2 ist die Abkürzung für Kohlenstoffdioxid, einem giftigen Gas, das in fossilen Brennstoffen wie Kohle, Erdöl und Erdgas enthalten ist und das sich extrem klimaschädlich auf unseren Planeten auswirkt. Doch was haben nun Installateur:innen mit Sonnenhäusern und der Energiewende zu tun? HSH-Installatöre setzen sich schon seit mehr als 20 Jahren für die Energiewende ein, indem sie sich mit erneuerbaren Energiequellen auskennen und immer innovativere Projekte wie etwa Sonnenhäuser in die Tat umsetzen.
Mehr über den „Green Job Installateur“ liest du hier!
Beispiele für Sonnenhäuser
Falls ihr euch jetzt denkt „Das klingt ja alles gut, aber so richtig den Durchblick habe ich noch nicht“, haben wir hier ein paar Beispiele von unseren HSH-Installatören für euch:
Sonnenhäuser Längsee in Kärnten
Frisch vom Himmel direkt in die beiden Sonnenhäuser in Drasendorf beim Kärntner Längsee. In bester Südlage sorgt die Solarthermie (zur Umwandlung der Sonnenergie in nutzbare Wärmeenergie) für 90 % des Gesamtenergiebedarfs des Hauses (Heizung und Warmwasser). Das macht die beiden Häuser nicht nur wirklich innovativ, sondern auch noch richtig nachhaltig. Du kannst dich übrigens auch selbst davon überzeugen: Seit Mai 2018 kann man sogar seinen Urlaub dort verbringen und sozusagen Probewohnen. Tolles Projekt vom HSH-Installatör „Solaris GmbH“, wie wir finden.
Sonnenhaus Batschuns in Vorarlberg
Wie Installateur:innen die Energiewende vorantreiben, sieht man auch am Beispiel „Sonnenhaus Batschuns“ in Vorarlberg. Das moderne Einfamilienhaus befindet sich in einer top Sonnenlage und ist ein waschechtes Sonnenhaus, das gemeinsam mit dem HSH-Installatör „Strele Installationen GmbH“ realisiert wurde. Insgesamt 36 m2 Solarkollektoren am Dach und an der Fassade sowie 1.360 Liter Tankspeicher für Warmwasserbereitung sorgen dafür, dass bis zu 80 % des Wärmebedarfs solar gedeckt sind. Das reduziert die Nutzung fossiler Brennstoffe, die unsere Umwelt wie gesagt so gar nicht mag.
Sonnenhäuser? Schon nice!
Last but not least: Sonnenhaus Virgen in Osttirol
Energie, die zu 75 % aus der Sonne kommt und 3.000 Liter Pufferspeicher zum Zwischenspeichern der Wärme, machen auch das Hause Felsch in Virgin in Osttirol zum echten Sonnenhaus. Hier wird alles geboten, was es an #newshit im Installateur-Beruf zu entdecken gibt: Sonnenkollektoren in Kombination mit einer Photovoltaikanlage (diese blauen glänzenden Zellen auf den Dächern), eine moderne Fußbodenheizung und eine kontrollierte Wohnraumlüftung – und das alles kontrollier- und steuerbar über das eigene Smartphone. Ein echtes Best-Practice vom HSH-Installatör „Haustechnik Egger GmbH“.
Du hast Bock auf einen Job mit Sinn und Perspektive? Dann ist der Installateur-Beruf vielleicht genau das Richtige für dich. Hier kannst du dich über die vielen Vorteile informieren: www.jobsderzukunft.at/ und einen unverbindlichen Schnuppertermin vereinbaren.
Das Handwerk gehört zu den innovativsten Branchen unserer Zeit – und der Installateur-Beruf ist sowieso ganz vorne dabei, wenn es um neue Technologien und den #latestshit geht. Da ist es kein Wunder, dass smarte Gadgets auch im Berufsalltag nicht fehlen dürfen. Warum zum Beispiel das Smartphone oder auch das Tablet auf der Baustelle nicht mehr wegzudenken sind, lest ihr in diesem Blogbeitrag!
Smart Home, Hightech, 3D Planung – als Installations- und Gebäudetechniker:in von heute hat man täglich mit modernen Technologien zu tun, die die Häuser der Zukunft mit Wärme, Wasser und Strom versorgen. Aber nicht nur der Hausbau hat sich in den letzten Jahren krass weiterentwickelt, sondern auch die Arbeitsweise. Wo Installateur:innen früher mit Zettel und Bleistift, unübersichtlichen Excel-Tabellen und unzähligen Foto-Ordnern auf dem Desktop unterwegs waren, läuft heute auch das daily business auf der Baustelle ganz easy mit dem Smartphone. Was der Installateur-Beruf in Sachen modern stuff sonst noch so alles zu bieten hat, liest du in diesem Blogbeitrag!
5 gute Gründe für das Smartphone auf der Baustelle
Grund 1: Dokumentation ist alles
Bis ein Haus, ein Bad oder eine Küche mal final steht, dauert es oft mehrere Tage – je nach Größe des Projekts auch mehrere Wochen. Umso wichtiger ist da eine saubere Dokumentation des Baufortschritts. Und das meistens auf mehreren Baustellen parallel! Fotodokumentationen gehören also zum Handwerker-Alltag dazu. Warum das so wichtig ist? Stellt euch vor, ihr habt sämtliche Rohre richtig verlegt und am nächsten Tag werden die bei irgendeinem Zwischenfall kaputt gemacht. Wenn ihr eure Arbeit vorher fotografiert habt, seid ihr bei Chef und Kunden auf der sicheren Seite. Das ist aber nur ein Grund, warum es nützlich ist, eure Arbeit zu dokumentieren. Fotos (und Videos!) sind auch wichtig für Nachbesprechungen, Fehleranalysen, die Absicherung im Schadensfall, Statusberichte für den Chef und – last but not least – natürlich auch für eure Social Media Postings!
Lange wurden diese Fotodokumentationen mit Digi-Cam und Foto-Ordnern auf irgendwelchen PCs organisiert. Prädikat: ätzend! Wesentlich einfacher (und wesentlich weniger fehleranfällig) ist es da, die Fotodokumentation mit dem Smartphone zu organisieren. Der Installationsbetrieb von heute arbeitet mit cloudbasierten Apps, die eure Fotos und die eurer Kolleg:innen direkt im richtigen Baustellen-Ordner ablegen, datieren, sortieren und jederzeit abrufbar machen. Prädikat: nice!
Smartphone meets Baustelle
Grund 2: Smarte Planung dank Smartphone
Gerade Großbaustellen erfordern eine komplexe Logistik. Wann soll wer wo sein? Wer macht was? Was wird benötigt? Was wird wann wohin geliefert? Sofern du nicht direkt in einer Bauleiterfunktion einsteigst, muss dich die Planung zunächst gar nicht belasten. Womit du allerdings auch als Installations- und Gebäudetechniker:in zu tun haben wirst, ist, dich an Projektpläne zu halten und Zeit zu erfassen. Wo früher mit ausgedruckten Zeiterfassungstabellen hantiert wurde, werden heute Arbeitszeiten auf der Baustelle per Knopfdruck mittels App erfasst.
Bisher gab es dafür lokale Exceltabellen, die täglich aktualisiert wurden, oder noch mehr oldschool: Riesige Pläne in ausgedruckter Form, die hoffentlich immer da waren, wo man sie gerade gebraucht hat. Mit dem Smartphone wird auch dieser Teil des #dailylife um einiges leichter. Cloudbasierte Tools und Apps sind jederzeit für alle Beteiligten verfügbar und easy zu bearbeiten. Und das ist sowohl für die Bauleitung als auch für alle anderen nicht nur smart, sondern auch ein echter Zeitgewinn!
Grund 3: Mit dem Smartphone vor dem Kunden glänzen
Mit dem Smartphone vor dem Kunden glänzen? Was im ersten Moment vielleicht komisch klingt, macht aber verdammt viel Sinn. Immerhin kannst du über dein Smartphone Technologien erklären, Lösungen und Referenzen herzeigen und deine Kompetenz vermitteln. Besonders cool: Eingebaute Kessel, Wärmepumpen oder PV-Analgen können live in der App dargestellt werden.
Grund 4: Zeigen, dass man stolz auf das ist, was man tut
Wenn man was Sinnvolles macht, zeigt man das gerne her. Fertige Baustellen, Teamwork oder das #dailylife im Installateurberuf kann man gerne in den sozialen Medien nach außen transportieren. Das stärkt die Arbeitgebermarke, ist interessant und wird einfach gerne gesehen.
Grund 5: App, App, hurra!
Auch, wenn das Haus steht, bietet das Smartphone zahlreiche Möglichkeiten, die das #dailylife als Installations- und Gebäudetechniker:in einfach smarter machen. Zum Beispiel die App, die die Heizlast berechnet und somit eine erste Grundlage für die Planung von Heizungs-, Klimaanlagen oder Sanierungsmaßnahmen schafft. Oder die App, die Installateur:innen die passenden Ersatzteile, Produktinfos und Montagevideos anzeigt. Das Coole ist: Fast täglich kommen neue Apps auf den Markt, die das Leben bzw. Arbeiten auf der Baustelle vereinfachen und irgendwie cooler machen. Baustelle ist also alles andere als verstaubt! Mehr dazu liest du in diesem Blogbeitrag.
Wenn dich der Job zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in grundsätzlich interessiert, wenn du Spaß an Handwerk und Technik UND Bock hast, die Umwelt der Zukunft ein bisschen sauberer zu machen, dann schau dich um auf www.jobsderzukunft.at und bewirb dich beim HSH-Installatör in deiner Nähe!
Dass „Karriere mit Lehre“ möglich ist, zeigt uns Herbert Wahlmüller, Geschäftsführer des HSH Installatör-Betriebes „Forstenlechner Installationstechnik GmbH“. Vor 41 Jahren hat er seinen beruflichen Weg als Installateur-Lehrling begonnen und ist nun Geschäftsführer der Abteilung Haustechnik – verantwortlich für knapp 70 MitarbeiterInnen. Wie sein persönlicher Werdegang aussieht und warum „Karriere mit Lehre“ definitiv möglich ist, lest ihr im Interview.
Vom Lehrling zum Geschäftsführer: Wie haben Sie das geschafft?
Mittlerweile bin ich jetzt 41 Jahre in diesem Beruf, und das noch immer mit Leidenschaft. Ich habe damals klassisch mit einer Lehre bei Forstenlechner gestartet und schließlich hier als Monteur gearbeitet. Am Anfang waren wir noch 20 Mitarbeiter, mittlerweile sind es über 140 Angestellte. Da hat sich schon viel getan.
In all den Jahren habe ich diverse Prüfungen absolviert, die mich letztendlich auch zu der Position gebracht haben, in der ich nun bin: Darunter die „Heizungsbau-Gesellenprüfung“, die „Buchhaltungsprüfung“, „Unternehmensprüfung“ und die „Meisterprüfung für Gas- und Wasserleitungsinstallateur“. Schließlich wurde ich zum Projektleiter befördert und bin seit 2011 Teil der Geschäftsführung, genauer gesagt für den Bereich Haustechnik.
Wussten Sie schon immer was Sie einmal werden möchten?
Naja, ich wusste zumindest immer, dass ich etwas Handwerkliches machen möchte. Irgendwas, bei dem ich selber mit meinen eigenen Händen anpacken kann und nicht den ganzen Tag nur rumsitze. Ich hätte es erst mit einer Kochlehre probiert, aber der Installateur-Beruf hat mich dann doch mehr angesprochen. Und ja, ich bin froh, dass ich mich für die Lehre bei Forstenlechner entschieden habe.
„Mach dir ein paar schöne Stunden, fahr zum Kunden.“
Was gefällt Ihnen am besten an Ihrem Job bzw. an der Installateur-Branche?
Was mich wirklich glücklich macht, sind zufriedene Kunden. Bei Forstenlechner haben wir mindestens 30 zufriedene Kunden pro Tag und das ist schon ein gutes Gefühl. Außerdem mag ich die Abwechslung. Auch als Geschäftsführer bin ich nicht rund um die Uhr im Büro. Ich kümmere mich ebenso um die Abwicklung von Baustellen – mit allem was dazu gehört. Denn wie sagt man so schön: „Mach dir ein paar schöne Stunden, fahr zum Kunden.“
Als Geschäftsführer habe ich logischerweise auch einige Mitarbeiter unter mir. Die Zusammenarbeit mit unseren Projektleitern, Monteuren, Lehrlinge etc. macht mir auch sehr viel Spaß. Es ist schön zu sehen, wie sich die Lehrlinge bei uns entwickeln. 90% unserer Projektleiter haben beispielsweise schon mit einer Lehre bei uns begonnen.
Gibt es viele Weiterbildungsmöglichkeiten im Installateur-Beruf?
Ja, definitiv. Dadurch, dass der Job so vielseitig ist, gibt es auch verschiedenste Spezialisierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Schließlich ist man vom Bodenkanal bis zur Designlampe von Anfang bis Ende mit dabei und braucht handwerkliche Fähigkeiten aus den verschiedensten Bereichen (Tischler, Elektriker, Servicetechniker o.Ä.). Man kann aber auch zum Beispiel die Meisterprüfung machen, die Lehrlingsausbildungsprüfung, Lehre mit Matura oder sich überhaupt einmal selbstständig machen mit seinem eigenen Betrieb. Das ist schon gut.
Außerdem stehen Installateuren auf der ganzen Welt die Türen offen, denn Installateure wird man immer brauchen – egal wo. Ein echter Job mit Zukunft halt.
Warum würden Sie jungen Leuten eine Installateur-Lehre empfehlen?
Wie schon erwähnt, braucht man bei keinem anderen Handwerksberuf ein so breit gefächertes Wissen. Das macht den Job natürlich extrem vielseitig und abwechslungsreich. Und noch dazu kann man dieses Wissen auch gut für private Zwecke nutzen (zum Beispiel wenn man selbst ein Haus baut oder neu in eine Wohnung zieht). Außerdem ist man von Anfang bis Ende eines Projekts auf der Baustelle dabei und sieht direkt was man mit den eigenen Händen geschaffen hat. Das macht schon auch stolz. Mal ganz abgesehen von den sehr guten Verdienstmöglichkeiten in diesem Job.
Welche Voraussetzungen sollte man für die Lehre als Installateur mitbringen?
Zuerst muss man sagen, dass der Beruf sich sehr im Wandel befindet. Der Installateur-Beruf und auch die Lehrlinge an sich genießen mittlerweile – Gott sei Dank – einen sehr hohen Stellenwert. Außerdem kommt es gar nicht mehr so sehr darauf an, wie stark oder groß man ist oder erst recht nicht welches Geschlecht man hat. Grundsätzlich kann jeder in diesem Job erfolgreich werden, solange man Spaß daran hat, sich handwerklich zu betätigen und auch mal mit unterschiedlichen Situationen (Kälte, Wärme, Sauberkeit der Baustellen) umgehen kann. Wenn die betreffende Person dann noch Respekt vor den Vorgesetzten, Ordnung und Pünktlichkeit mitbringt, dann kann das perfekt passen.
Ist „Karriere mit Lehre“ aus Ihrer Sicht also möglich?
Ja, klar. Das zeigen auch unsere sieben Lehrlinge, die mittlerweile als Projektleiter angestellt sind. Oder ein anderer, der mit 25 Jahren schon Servicetechniker ist und sich um die ganzen Inbetriebnahmen kümmert. Mit einer guten Ausbildung, steht einem wirklich die Welt offen.
Vielen Dank für das Interview! Wenn auch du dich für eine Lehre als Installateur interessierst, dann wirf doch einmal einen Blick auf die jobsderzukunft.at Seite und erfahre mehr über die vielen Vorteile des Jobs.
Es gibt viele gute Gründe, sich für eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in zu entscheiden: Nachhaltigkeit, Abwechslung, Teamspirit – und nicht zuletzt auch ein gutes Gehalt. Das ist vielleicht nicht der ehrenwerteste Grund – aber absolut legitim und vernünftig. Wer nach der Schule eine Lehre beginnt, wagt den Schritt in ein eigenes Leben mit allem, was dazu gehört. Eigene Wohnung, eigene Versicherung, eigenes Gehalt. Wer ein Studium beginnt, ist nur halb so unabhängig – schließlich verdient man als Student:in nur das, was irgendein Nebenjob hergibt.
Erstes Learning: Neben vielen Vorteilen, die eine Lehre bei einem HSH-Installatör bietet, bringt es auch einen finanziellen Vorsprung im Vergleich zu Gleichaltrigen, die keine Karriere mit einer Lehre starten!
Cash, Baby, Cash!
Lehrberufe haben oft den Ruf, dass sie wenig Cash abwerfen. Und das völlig zu Unrecht! Im ersten Lehrjahr liegt das Gehalt mit rund 11.200 Euro netto pro Jahr zwar eindeutig unter dem österreichischen Gehaltsdurchschnitt – ab dem zweiten Lehrjahr geht es jedoch steil bergauf, sodass man ab dem dritten Lehrjahr bereits bei rund 18.200 Euro (brutto) Jahresgehalt liegt! Und gerade in einer gefragten Branche wie der Installations- und Gebäudetechnik ist die Tendenz steigend – Fachkräfte werden händeringend gesucht. Städte und Gemeinden planen große Sanierungen und private Hausbesitzer:innen wollen immer häufiger Teil der Energiewende werden und ihre Häuser mit nachhaltigen Technologien, wie Photovoltaik-Anlagen, Pelletheizungen oder Wärmepumpen aufrüsten. So ist der Beruf des Installations- und Gebäudetechnikers erstens ein krisensicherer Job und bietet zudem auch finanziell beste Aussichten.
Student:in vs. Lehrling – wer verdient besser?
Zum Vergleich:
Durchschnittlich studieren österreichische Student:innen acht Semester lang im Bachelorstudium – das sind vier Jahre – und etwa sechs Semester lang im Masterstudium. Insgesamt sind das sieben Jahre, in denen sie weder Geld verdienen noch einen nennenswerten Beitrag in die Pensionskasse einzahlen. Ein oder eine Student:in fängt also erst nach dem Studium wirklich an, auf eigenen Beinen zu stehen und sich finanziell abzusichern. Je nach Studiendauer ist er oder sie dann schon fast 30 Jahre alt.
Im Gegensatz dazu kann ein Lehrling bereits ab dem ersten Lehrtag Geld verdienen, ansparen und für die Pension einzahlen. Mit Ende zwanzig hat er dann bereits einen finanziellen Vorsprung von rund 310.000 Euro gegenüber Gleichaltrigen, die sich für ein universitäres Studium entschieden haben. Mit diesem Vorsprung hat er vielleicht schon eine eigene Wohnung, ein eigenes Auto, finanzielle Rücklagen oder einige coole Urlaubsreisen finanziert, von denen viele Student:innen nur träumen können. Die berufliche Karriere mit einer Lehre zu starten ist also alleine schon aus finanzieller Sicht eine gute Entscheidung.
Zweites Learning: Wenn du nicht gerade ein Bücherwurm bist, der es liebt, die Schul- oder Unibank zu drücken, solltest du dich zumindest nicht aus finanziellen Gründen für ein Studium entscheiden!
Und noch was: Sicherlich gibt es viele Studiengänge, die die Basis für eine steile Karriere legen – aber nur ein kleiner Teil aller Absolvent:innen werden künftig in krisensicheren Branchen arbeiten. Der Bedarf an Akademiker:innen ist nur gering im Vergleich zu Fachkräften im Handwerk und Bauwesen. Auch der Klimawandel hat diese Situation verschärft – um die Umwelt zu schützen und nachhaltige Technologien zum Laufen zu bringen, braucht es echte Handgriffe. Als Gebäude- und Installationstechniker:in ist man also auch praktisch ein wichtiger Teil der Energiewende – nicht nur theoretisch.
Gehalt ist gut – Karriere ist besser
Wir HSH-Installatöre legen übrigens nicht nur großen Wert auf eine gute Ausbildung mit fairem Gehalt – als Zusammenschluss von ausgesuchten Betrieben in ganz Österreich bilden wir ein starkes Netzwerk, das jedem einzelnen HSH-Lehrling viele Vorteile für die weitere Zukunft bringt. HSH organisiert regelmäßig Lehrlingsevents und bietet HSH-Lehrlingen so die Möglichkeit, Installateure und Lieferanten aus ganz Österreich kennenzulernen. Nach Abschluss deiner Lehre bei HSH bist du weiterhin Teil dieses Netzwerks, von dem du nur profitieren kannst. Denn gerade in einer komplexen Branche, in der ständig Innovationen auf den Markt kommen, ist ein großes Netzwerk dein bester Partner, um langfristig richtig durchzustarten – als Monteur, als Meister oder in der Selbständigkeit.
Wenn du mehr zur Lehre bei HSH und zum Beruf des Installations- und Gebäudetechnikers erfahren willst, lies mehr dazu auf www.jobsderzukunft.at!
Nach dem letzten Schultag beginnt die einzig wahre School’s out Party: Dein eigenes Berufsleben! Wer jetzt eine Lehre beginnt, nimmt seine Zukunft selbst in die Hand und steht ab sofort auf eigenen Beinen. Wie bei jedem Neustart, warten dabei viele neue Erfahrungen und Herausforderungen – aber auch ein gutes Gehalt, ein sicherer Job und eine richtig coole Zeit!
Installa-was?
Du bist bald mit der Schule fertig, hast aber noch keine Idee, was in einer Lehre auf dich zukommt? Oder du weißt noch gar nicht, welche Lehre du überhaupt machen willst? Wenn du Lust auf einen sinnvollen und abwechslungsreichen Job mit besten Zukunftsaussichten hast, ist eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in bei einem unserer HSH-Partnerbetriebe vielleicht genau das Richtige für dich. Du weißt nicht, was das ist? Kein Problem – hier findest du alle Infos zu deiner Lehre bei einem HSH-Installatör in deiner Nähe!
Warum die Lehre zum oder zur Installateur:in eine gute Wahl ist? Lies mehr dazu in diesem Blogbeitrag!
Aber auch, wenn du dich schon für eine Lehre entschieden hast, gibt es noch viele offene Fragen. Wie bereite ich mich am besten vor? Was muss ich beachten? An wen kann ich mich wenden? Damit dein Start ins Berufsleben gelingt, geben wir dir:
Nimm deine Zukunft selbst in die Hand!
10 gute Tipps für den Start in die Lehre
- Erstmal abfeiern
Du hast die Schule geschafft und darauf kannst du echt stolz sein! Klopf‘ dir ruhig mal auf die Schulter und nutz‘ die Zeit bis zum ersten Arbeitstag, um nochmal richtig Gas zu geben.
- Kohle sichern
Ab jetzt wirst du auch finanziell auf eigenen Beinen stehen. Wenn du noch kein eigenes Konto eröffnet hast, ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür! Speziell für Lehrlinge bieten Banken oft besonders günstige Konditionen. Informiert euch am besten persönlich in einer Bank vor Ort oder schaut, ob eine ortsunabhängige Online-Bank besser zu euren Wünschen passt.
- Base finden
Wenn du noch bei deinen Eltern wohnst, ist das völlig ok! Schließlich kannst du dir so eine Menge Geld sparen. Wenn du aber rauswillst von daheim oder einfach umziehen musst, weil deine neue Lehrstelle weit weg ist – zieh am besten in eine WG, in der ihr euch Miete, Strom und Nebenkosten teilt. Weiteres Plus: Nach einem ereignisreichen Arbeitstag musst du nicht allein auf der Couch sitzen – wenn du dich mit deinen WG-Kollegen austauschen willst, ist immer jemand da. Und wenn du deine Ruhe brauchst, kannst du einfach die Tür zuziehen.
- To Do’s checken
Bald steht dein erster Arbeitstag an. Was brauchst du dafür? Outfit? Schuhe? Unterlagen? Dein neuer Arbeitgeber informiert dich sicher vorab, was an deinem ersten Tag mitzubringen ist. Mach‘ dir am besten auch deine eigene Checkliste und kümmere dich rechtzeitig um alle Besorgungen, damit du deinen ersten Arbeitstag ganz entspannt angehen kannst.
- Who is who?
Wahrscheinlich hast du dich bereits über das Unternehmen informiert, bei dem du dich um eine Lehrstelle beworben hast. Trotzdem lohnt es sich, sich kurz vor dem ersten Arbeitstag nochmal intensiver zum neuen Arbeitgeber zu informieren. Finde heraus, wer dein direkter Chef ist, wie er heißt und wie er aussieht. Lies nochmal nach, welche Dienstleistungen angeboten werden und versuch‘ dich dazu ein bisschen schlau zu machen. Dann kommst du nicht völlig ahnungslos zum ersten Arbeitstag, sondern kannst direkt mitreden – das macht einen guten Eindruck und erleichtert dir ganz sicher den Start in deine Lehre!
Du willst bald bei HSH durchstarten? Hier findest du alle Infos zu unseren HSH-Installatör-Betrieben in deinem Bundesland!
- Nur kein Stress: Zeitmanagement ist alles!
Okay, erster Arbeitstag. Jetzt ist wichtig, dass du pünktlich und ausgeruht zur Arbeit kommst – denn Stress nervt einfach nur und macht auch keinen guten Eindruck bei deinem neuen Chef. Schau‘ dir also schon am Vorabend an, wann deine Bahn geht oder wie lange dein Weg zur Arbeit dauern wird. Am besten machst du am Tag vorher sogar einen Ausflug zu deiner neuen Lehrstelle, damit du besser einschätzen kannst, wie lange du für den Weg tatsächlich brauchst. Rechne lieber großzügig zeitliche Puffer ein, falls eine Bahn ausfällt oder du morgens im Stau stehen solltest. Im schlimmsten Fall bist du einfach viel zu früh da und hast noch Zeit für einen zweiten Kaffee!
- Enjoy!
Es geht los – dein erster Arbeitstag, dein erster Job, dein neues Leben! Das ist schon irgendwie ein besonderer Moment. Die nächsten Tage, Wochen und Monate werden sicher auch mal anstrengend sein, aber eben auch eine richtig coole Zeit, in der du viel lernen und erleben wirst. Sei dir dessen bewusst und geh mit dem richtigen Mindset zur Arbeit. Sei offen und neugierig und hab‘ vor allem Bock drauf, was Neues zu lernen! Dann fällt dir die Arbeit nicht nur leichter – sie macht dir auch mehr Spaß!
- Es gibt keine dummen Fragen!
Gerade am Anfang werden viele Informationen auf dich einprasseln, die du dir wahrscheinlich nicht alle auf einmal merken kannst. Darum: Hab‘ immer was zum Schreiben dabei und notiere dir so viel wie möglich. Alleine das Aufschreiben wird dir helfen, dir Dinge besser zu merken – auch dann, wenn du deine Notizen nie wieder durchlesen wirst. Und: Trau‘ dich Fragen zu stellen! Du bist neu und kannst vieles einfach noch nicht wissen. Gerade jetzt gibt es keine dummen Fragen – ganz im Gegenteil. Wenn du lieber nochmal nachfragst, weil du dir nicht ganz sicher bist, bringst du dich aktiv ein und zeigst, dass dir die Sache nicht egal ist. Und damit punktest du garantiert!
- Be honest: Sprich Probleme offen an!
Wenn dich etwas stört, sprich es an! Gerade in einem neuen Team und in einer für dich völlig neuen Umgebung kann es schon mal passieren, dass dich irgendwas massiv stört. Jetzt ist wichtig, dass du das Problem nicht in dich hineinfrisst und es dadurch noch belastender für dich wird, sondern dass du offen und ehrlich mit deinem Buddy oder Vorgesetzten darüber sprichst. Gemeinsam werdet ihr sicher eine Lösung für jedes Problem finden!
- Get part of the game
Dabei sein ist alles – das gilt auch für ein gutes Team. Integriere dich von Anfang an ins Team an deinem neuen Arbeitsplatz. Geht zusammen Mittagessen und kommt ins Gespräch – du wirst sehen: Wenn du dich im Team einbringst, wird auch die Zusammenarbeit viel entspannter sein.
Egal, wo du deine Lehre machst – sie wird sicher eine wichtige und besondere Zeit in deinem Leben sein. Wenn du noch auf der Suche nach einer Lehre bist, die dir nicht nur Spaß macht, sondern dir auch langfristige Karrierechancen bietet, informiere dich auf www.jobsderzukunft.at. Bewirb dich um eine der heißbegehrten Lehrstellen in deinem Bundesland und werde Spezialist:in für moderne und nachhaltige Gebäudetechnik!
Weitere Infos zu uns findest du unter www.holzdiesonne.net!
Du hast sicher schon mitbekommen, dass einige Berufe in letzter Zeit einfach aussterben, weil sie nicht mehr gebraucht werden. Grund dafür sind zum Beispiel die Digitalisierung und Automatisierung, die heute schon viele Tätigkeiten übernehmen können und die Arbeitswelt komplett verändern. Das kann natürlich Angst machen, wenn man gerade mit der Schule fertig wird und sich für einen Beruf entscheiden muss. Was, wenn es diesen Beruf in zehn Jahren schon nicht mehr gibt? Was, wenn meine Fähigkeiten bald gar nicht mehr gebraucht werden? Und was, wenn ich bald durch Roboter ersetzt werde und dann einfach arbeitslos bin?
Die gute Nachricht ist: Viele Berufe wird es auch in Zukunft sicher noch geben. Und der Beruf des oder der Installations- und Gebäudetechniker:in ist ganz sicher einer davon. Gebäude wird es immer geben und die müssen zukünftig mehr und mehr Anforderungen erfüllen. Nachhaltige Energiegewinnung, innovative Gebäudetechnik oder die Gestaltung von modernen Wohlfühloasen sind nur einige Gründe, warum qualifizierte Installateure:innen immer wichtiger werden. Ein Gebäude mit Wärme, Wasser, Gas und umweltfreundlichen Energiequellen auszustatten, erfordert individuelle Lösungen und eine Menge Menschenverstand – und das wird so schnell keine Maschine ersetzen können.
Krisensicher in die Zukunft? Als Installations- und Gebäudetechniker/in!
Was Installations- und Gebäudetechnik noch so spannend macht?
- Kein Tag ist wie der andere! In diesem Job kommt garantiert keine Langeweile auf. Du bist viel unterwegs und hast direkten Kundenkontakt. Tagelang im Bürostuhl sitzen? Sicher nicht! Du bist immer live dabei, wenn es ein Problem zu lösen gibt – und machst dabei jeden Tag neue spannende Erfahrungen.
- Du siehst am Abend, was du geleistet hast! Mit deinem Handwerk und deinem Know-How sorgst du für Wohlfühlatmosphäre in jedem Raum und kannst deine Projekte vom Rohbau bis zum fertigen Bad wachsen sehen. Ein cooles Gefühl!
- Handwerk mit Köpfchen! Installateur:innen von heute sind schon lange nicht mehr die, die nur die Rohre verlegen. Du installierst echte High-Tech-Anlagen in den Häusern deiner Kund:innen und brauchst dafür Hände UND Hirn!
- Du tust etwas Sinnvolles! Als HSH-Installatör bist du Spezialist für nachhaltige Gebäudetechnik. So sorgst du nicht nur für mehr Wohnkomfort in den Häusern deiner Kund:innen, sondern du bist auch aktiv Teil der Energiewende, die unser Planet so dringend braucht. Absolut sinnstiftend!
- Beste Karrierechancen. Heiz-, Haus- und Ökoenergietechnik werden immer komplexer. Gleichzeitig gibt es aber immer weniger Fachleute, die sich mit moderner Gebäudetechnik auskennen – und das, obwohl der Bedarf immer größer wird. Als Installations- und Gebäudetechniker:in ist dein Typ also immer gefragt – darauf kannst du dich verlassen!
Es ist also auf jeden Fall zukunftsträchtig, eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in zu machen. Aber was hat HSH damit zu tun?
HSH Who?
HSH ist ein Zusammenschluss von Installations-Betrieben mit über 100 Standorten in ganz Österreich. Gemeinsam sind wir über 2.000 Mitarbeiter:innen und 240 Lehrlinge, die die Energiewende aktiv voranbringen! Der Einsatz von Biomasse-, Solar-, Wärmepumpen- und Photovoltaiksystemen wird immer wichtiger und der Bedarf an qualifizierten Fachkräften wächst von Jahr zu Jahr. Diesen Trend haben wir bereits vor mehr als 23 Jahren erkannt und uns seitdem auf den Einsatz innovativer Gebäudetechnik und die Ausbildung der Fachkräfte von morgen spezialisiert. Wenn du dich also für eine Lehre bei einem unserer HSH-Installatöre entscheidest, tust du nicht nur was für die Energiewende, sondern auch für deine eigene berufliche Zukunft.
Neugierig geworden? Mehr Infos zu uns und unseren Betrieben findest du unter www.holzdiesonne.net!. Vielleicht interessiert dich aber auch, was unsere aktuellen Lehrlinge zu sagen haben. Lies mehr dazu unter www.jobsderzukunft.at!