Conextra GmbH - Typo3 Warenwirtschaft Systemadministration - Für Sie gemacht

Auch wenn viele Installateur-Tätigkeiten durch moderne Geräte deutlich leichter geworden sind: Ganz ohne körperliche Power geht’s nach wie vor nicht. Damit das Heben schwerer Lasten nicht zur Belastung wird, brauchen Installateurinnen und Installateure vor allem die richtige Technik. Doch auch geistige Fitness ist gefragt, deshalb geben wir dir in diesem Beitrag Tipps, wie du Körper UND Geist in Topform bringst.

Eat. Sleep. Train. Repeat

Das Gym bleibt dir nicht erspart

Zunächst muss man leider mit einem Gerücht aufräumen: Nein, der Installateur-Beruf ersetzt das Fitnessstudio nicht. Im Gegenteil, im Gym holst du dir das Rüstzeug für den Alltag. Allerdings anders, als du denkst, denn du solltest nicht die Körperregionen trainieren, die du als Installateur sowieso beanspruchst, sondern alle anderen. Wer vor allem mit den Armen arbeitet, sollte zum Beispiel Beine und Rücken stärken. Auch Relax-Übungen helfen, denn an Kraft fehlt es Handwerkern selten, eher an der Entspannung. Pilates, Yoga oder Tai Chi sind also alles andere als „uncool“. 😉

Achte auf die richtige Hebetechnik

Stehst du erst am Anfang deiner Installateur-Karriere, werden dir erfahrene Kolleginnen oder Kollegen sicher die richtige Hebetechnik beibringen. Wenn du deinen Oberkörper beim Heben von Lasten nach vorne beugst, wird dein Rücken irgendwann w.o. geben. Besser ist es, in die Hocke zu gehen und das Gewicht mit den Beinen zu stemmen. Auch Unterarme, Hände und – nicht zu vergessen – Finger sind wichtige Hilfsmittel. Falls du die Last dann über eine weitere Strecke transportieren musst, gilt: Je gleichmäßiger das Gewicht verteilt ist und je näher am Körper, desto besser.

Damit das alles leicht von der Hand geht, muss dein Body gleichmäßig gestählt werden. Bauch, Beine, Po? Tatsächlich, aber auch Arme, Rücken und Brustmuskulatur. Und ganz wichtig: Du musst niemandem etwas beweisen, nutze daher die Hilfsmittel, die dir zur Verfügung stehen. Dein Körper wird es dir früher oder später danken.

Köpfchen muss man haben

So, deinen Körper haben wir nun in Schwung gebracht. Doch als Installateur brauchst du auch Köpfchen, wie sieht’s also mit der geistigen Fitness aus? Dafür gibt es das mentale Training, das sich im Spitzensport bewährt hat, dir aber auch im Berufsleben nützt. Ziel ist, im entscheidenden Moment voll konzentriert zu sein. Der Fokus ist ganz auf das Hier und Jetzt, die augenblickliche Tätigkeit, gerichtet – alles andere wird ausgeblendet.

Der große Vorteil an den mentalen Übungen: Du brauchst keine Geräte dafür, kannst also überall und jederzeit eine Einheit einlegen. Methoden sind die Visualisierung von Arbeitsschritten, sodass du das gewünschte Ergebnis im Kopf schon vor dem ersten Handgriff erreicht hast, „Gehirnjogging“ (z. B. das klassische Kreuzworträtsel) oder auch Meditation, um den Alltag wegzuschieben.

Auch Büroarbeit geht nur mit Training

Du denkst nun vielleicht: „Na, körperliche Arbeit scheint anstrengend zu sein – dann doch lieber ein Bürojob.“ Doch leider, auch Schreibtisch-Tätigkeiten sollten mit einem passenden Workout kombiniert werden. Denn vor dem Computer nimmt man eine verkrampfte Haltung ein, was oft zu Nackenverspannungen führt, und vernachlässigt das Krafttraining. Hier gilt daher: Ran an die Gewichte!

So oder so solltest du also auf einen gesunden Körper – und mit ihm einen gesunden Geist – achten. Bei der Berufswahl spielen andere Kriterien die entscheidende Rolle. Sinnhaftigkeit zum Beispiel durch Tätigkeiten, mit denen du die Klimawende unterstützt. Arbeit an der frischen Luft und abwechslungsreiche Aufgaben. Oder überdurchschnittliche Bezahlung schon während der Lehrzeit. Moment, das klingt ja … genau, nach guten Gründen, jetzt deine Ausbildung bei einem HSH-Installatör zu starten. Hier geht’s direkt zu den aktuellen Jobangeboten in deiner Nähe.

Alles wird teurer … aber nicht für dich! Das kann doch nur ein schlechter Scherz sein, denkst du vielleicht und zählst deine letzte Euro-Münzen. Aber glaub uns, wir alle geben sinnlos Geld aus. Und wir alle haben genug Sparpotenzial, um die Inflation einfach zu überlisten. Wie das gehen soll? Wir haben sieben Tipps parat.

1. Energie sparen

Energie ist im Moment der Preistreiber Nummer eins, am deutlichsten wird das bei der Stromrechnung. Was also tun? Ganz einfach: Strom aus, wo es nur geht! Der Klassiker unter den Stromspar-Tipps ist der Standby-Modus: Sobald du am Fernseher, Computerbildschirm oder auch an einem nicht genutzten Verteilerstecker ein kleines Lichtlein erblickst, mach das Ding einfach ganz aus.

Aber es gibt noch mehr Möglichkeiten, LED-Lampen zum Beispiel, denn 10 Prozent der Stromkosten im Haushalt entfallen allein auf die Beleuchtung. Oder der Geschirrspüler, der nur eingeschaltet werden sollte, wenn er voll ist. Viel Potenzial bietet auch dein Kühlschrank. Achte hier beim Neukauf auf die Energieeffizienzklasse, vermeide häufiges und langes Öffnen, vergiss nicht auf das regelmäßige Abtauen und vor allem: Es muss nicht die geringstmögliche Kühltemperatur sein!

Einen Überblick über alle Energiesparmöglichkeiten – von Wasser über Licht bis zum Abfall – plus Modellrechnungen bietet dir das neue Haushaltssparbuch des Landes Steiermark.

Sparen will gelernt sein.

2. Augen auf bei der Ausbildungswahl

Die Zeiten sind schwierig, wenn man knapp bei Kassa ist. Das zeigt wieder mal: Wer Geld verdient, hat mehr vom Leben (und auch mehr vom Sparen). Die Frage ist also nur, wann du mit dem Geld verdienen anfangen willst. In einigen Jahren mit einem Studienabschluss, der noch lange Garantie für die große Karriere ist. Oder jetzt gleich mit einer Lehre.

Wobei Lehre nicht gleich Lehre ist … und Geld allein auch nicht glücklich macht. Glücklich macht dagegen eine Lehrstelle in einem HSH-Installateurbetrieb, weil du hier eine fundierte und nachhaltige Ausbildung mit Sinn erhältst und mit 310.000 Euro Vorsprung ins Leben startest. Klingt gut? Dann spar keine Zeit und wirf gleich mal einen Blick auf unsere Job- und Ausbildungsangebote. Es könnte sich lohnen. 😉

3. Angebote vergleichen

Bist du dir sicher, dass du den günstigsten Handy- und Internettarif hast? Wenn nein, hast du wohl noch nie Angebote verglichen. Es mag schon sein, dass dein Anbieter am Ende trotzdem die Nase vorne hat. Aber wenn nicht, solltest du wechselbereit sein und nicht aus Gewohnheit oder Bequemlichkeit mehr zahlen, als du müsstest.

Erst recht gilt das bei Lebensmitteln: Mit Sonderangeboten und dem Einkauf beim Discounter hast du im Nu ein dickeres Börserl. Heißer Tipp: Die meisten Ketten bieten Ware, die bald abläuft, zum halben Preis an. Du kannst dir damit ein ultragünstiges Jausenpaket für den nächsten Tag zusammenstellen.

Die einzige Ausnahme von der Spar-Regel ist übrigens dein Outfit. Allerdings auch nur vordergründig, denn hochwertige Kleidung hält deutlich länger. Unterm Strich bis du also auch hier auf der Sparschiene unterwegs.

4. Teilen und Tauschen

„Gemeinsam statt einsam“ ist mittlerweile in vielen Lebensbereichen das Motto. Fahrgemeinschaften und öffentliche Verkehrsmittel bieten sich speziell in Großstädten mit Dauerstau und zu wenig Parkraum an, Carsharing wird auch im ländlichen Bereich immer beliebter. Doch die Sharing Community macht beim fahrenden Untersatz nicht Halt.

In sozialen Netzwerken werden Kleidung und andere Alltagsgegenstände getauscht. Besonders reizvoll ist aber der Room-Sharing-Trend. Wer im Internet eine:n Partner:in findet, kann für ein paar Wochen Haus, Wohnung oder WG-Zimmer tauschen. Damit wird sogar der nächste Urlaub ein Schnäppchen.

5. Listen schreiben

Ja, es ist langweilig – aber manchmal lohnt es sich, einen Stift in die Hand zu nehmen oder Zahlen in eine Excel-Liste einzutippen. Der Stift eignet sich besonders für die Einkaufsliste, damit beim allwöchentlichen Lebensmitteleinkauf nur das im Korb landet, was du wirklich brauchst. Um Spontankäufe zu vermeiden, solltest du außerdem niemals hungrig oder frustriert ins Shoppingcenter gehen.

Über den Wocheneinkauf hinaus hilft dir ein (elektronisches) Haushaltsbuch, den Überblick über deine Finanzen zu behalten. So siehst du, wie viel Geld du ausgibst und wofür. Und du erkennst, welche Ausgaben sich reduzieren oder ganz vermeiden lassen.

6. Nutzt du deine Abos?

Nicht falsch verstehen, Sport ist wichtig. Er hält dich fit und gesund, sodass du weniger Geld für Taschentücher, Hustensaft und Nasenspray ausgeben musst. Aber erstens kann Sport auch gratis sein, zum Beispiel in Form einer morgendlichen Laufrunde. Und zweitens: Wenn schon ein Fitnessstudio-Abo, solltest du es wenigstens regelmäßig nutzen und nicht nur stiller Sponsor sein.

Auch bei Zeitschriften-Abos solltest du dich fragen: Lese ich sie wirklich? Und ob du genug Zeit hast, um alle Streamingdienste zu nutzen, sei ebenfalls dahingestellt …

7. Paaarty – aber daheim

Wer mit Freund:innen daheim feiert, feiert billiger und hat oft auch mehr Spaß. Bei Alkohol ist der Unterschied zwischen dem Kauf im Supermarkt und an der Bar besonders groß, aber auch beim Essen gilt: Ran an den Herd. Fertiggerichte, Fastfood und Lieferservices sind natürlich verlockende Alternativen, aber wer selber kocht, kocht wesentlich günstiger und auch gesünder.

Während einer Lehre kommen verschiedene Herausforderungen auf dich zu. Du musst zum ersten Mal mit Arbeitssituationen klarkommen, Job und Berufsschule unter einen Hut bringen und strengst dich vielleicht sogar körperlich an. Kein Wunder, wenn du dich dabei mal gestresst fühlst. Wichtig ist nur, dass du lernst, mit diesem Stress umzugehen, und einen Ausgleich zu den manchmal so anstrengenden Lehrtagen schaffst. Damit dir das gelingt, haben wir ein paar Relax-Tipps für mehr Entspannung am Feierabend für dich.

#1: Time-Out: Einfach mal abschalten

Geh offline! Ja, du hörst richtig. Antworte einfach mal nicht auf jede WhatsApp-Nachricht, erstelle ausnahmsweise keine Snaps und scrolle auch nicht durch irgendwelche TikTok-Videos. Und leg auch dein Notebook und deine Playstation beiseite. Am Anfang wirst du vielleicht mit dem digitalen Entzug zu kämpfen haben und dich ein bisschen „lost“ fühlen. Aber schon bald wirst du merken, dass es dir echt beim Entspannen hilft. Außerdem sparst du so Handy-Akku und lädst gleichzeitig deinen eigenen Akku auf.

#2: Quality Time mit Freund:innen

Entspannen geht nicht nur allein. Oft ist es gerade das gemeinsame Chillen mit Freund:innen, das dich den Stress vergessen lässt. Ganz egal, ob ihr gemeinsam Sport treibt, zusammen zockt (ja, manchmal ist auch online okay) oder was trinken geht, die Ablenkung tut in jedem Fall gut.

Wusstest du eigentlich, dass eine Lehre zum/zur Gebäudetechniker:in genau die richtige für Gamer:innen ist? Sie bietet Technik, Abwechslung und Teamwork und ist damit einem virtuellen Game gar nicht so unähnlich: https://blog.jobsderzukunft.at/gamer-im-installateurbereich/.

Give me a break – I'll make it count!

#3: Workout – Sport ist die beste Medizin

Relax-Tipps und Sport – wie passt das zusammen? Kaum zu glauben, aber wahr: Nach einem anstrengenden Arbeitstag kann dir Sport so richtig beim Runterkommen helfen. Ob Laufen, Fußball, Krafttraining, Schwimmen oder was dir sonst Spaß macht, die Bewegung wird dir guttun und beim Stressabbau helfen. Warum? Weil der Körper schon während des Sports Glückshormone freisetzt. Übrigens kannst du auch ein kleines Workout zu Hause machen. Da rentiert es sich auch wieder, online zu gehen und sich bei YouTube ein passendes Tutorial rauszusuchen.

#4: Ganz oldschool: Ein Buch lesen

Mach doch mal was ganz Verrücktes. Etwas, das du vielleicht schon seit Jahren oder Monaten nicht mehr getan hast. Lies ein Buch. Ein Buch? Genau, dieses Ding mit Umschlag und Seiten aus echtem Papier, die man mit den eigenen Händen umblättern kann. Lesen kann den Stresspegel nämlich um bis zu 68 Prozent senken (University of Sussex).

Ist dir zu retro? Dann kannst du natürlich auch auf E-Books ausweichen, auch wenn wir vorher schon „gelesen“ haben, dass offline sehr viele Vorteile hat.

#5: Probier’s mit Yoga oder Meditation

Du hast schon beim vorherigen Punkt gedacht, dass es nicht verrückter geht? Dann täuschst du dich aber gewaltig. Denn wir würden dir für mehr Entspannung am Feierabend auch noch zu Yoga oder Meditation raten. Gar nicht dein Ding? Probier’s doch einfach mal aus. Der schlechte Ruf von Yoga ist längst Geschichte. Vielmehr ist es mittlerweile sehr beliebt – und das über alle Altersklassen hinweg.

Wie entspannst du am besten nach einem anstrengenden Lehrtag? Triffst du dich mit Kolleg:innen, machst Sport oder entspannst auf der Couch? Wie auch immer deine Antwort lautet: Wir hoffen, unsere Relax-Tipps dienen dir als Inspiration und du lernst auf deine ganz persönliche Weise, mit Stress umzugehen und deinen Feierabend voll und ganz zu genießen. Den hast du dir schließlich auch mehr als verdient.

Gefühlt hat deine Lehre gerade erst begonnen, und schon geht es los mit der Berufsschule? Doch wie am besten darauf vorbereiten? Und wie Ausbildung und Beruf erfolgreich unter einen Hut bringen? Keine Angst: Damit du dich in der Berufsschule nicht völlig lost fühlst, haben wir ein paar Tipps für dich vorbereitet.

Wann, wo und wie: Wer gut informiert ist, ist safe

Im Grunde unterscheidet sich die Berufsschule gar nicht so sehr von einer normalen Schule. Du hast auch hier mehrere Stunden am Tag Unterricht, bekommst Hausaufgaben und schreibst Prüfungen, auf die du dich vorbereiten musst. Na toll, das fängt ja schon mal gut an? Keine Sorge, anders als in der „normalen“ Schule lernst du hier vor allem Inhalte, die dir in deinem zukünftigen Job helfen und die dich daher eigentlich auch interessieren sollten.

Außerdem ist es weit weniger Zeit, die du in der Schule verbringst. Immerhin arbeitest du nebenbei bereits und sammelst dabei wichtige Berufspraxis. Der Unterricht findet daher entweder ganzjährig (mindestens an einem vollen oder zwei halben Schultagen in der Woche), lehrgangsmäßig (mindestens acht Wochen) oder saisonmäßig (geblockt während einer bestimmten Jahreszeit) statt. Was genau auf dich zukommt, erfährst du von deinem Ausbildungsbetrieb. Dieser übernimmt übrigens auch die Anmeldung an der Schule. Deine Aufgabe ist es also vorerst nur, dich bestmöglich auf die Berufsschule vorzubereiten. Womöglich helfen dir folgende Tipps dabei.

Wann, wo und wie: Wer gut informiert ist, ist safe

Tipp 1: NICHT auf den letzten Drücker lernen

Mal ganz ehrlich, welcher Typ bist du: Der „Ab-der-ersten-Stunde-Lerner“ oder doch eher der „Auf-den-letzten-Drücker-Lerner“? Na, fühlst du dich ertappt? Ist ja auch verständlich, wer hat schon Lust, das ganze Jahr durchgehend zu büffeln? Andererseits: Wer regelmäßig übt, verinnerlicht die Inhalte besser und kann sie schneller abrufen. Außerdem vermeidet man so unnötigen Stress, wenn der nächste Test vor der Tür steht.

 

Tipp 2: #firstthingsfirst – Lernplan aufstellen

Damit du immer up to date bist, was deine Fächer und Prüfungen betrifft, erstelle am besten gleich am Anfang einen Lernplan. Damit ist sowohl die zeitliche Abfolge gemeint als auch die inhaltliche. Der Spaß steht dabei nicht im Vordergrund – fang mit den Fächern an, die zeitlich dringlich oder generell besonders wichtig sind.

Will it be easy? Nope. Worth it? Absolutely.

Tipp 3: Eine passende Homebase fürs Lernen finden

Es muss beim Lernen nicht immer das eigene Zimmer oder die eigene Wohnung sein. Manchmal kann auch ein Ortswechsel helfen. Versuche es doch einmal im Park, im Garten oder in der Bibliothek. Und probier’ aus, was dir besser liegt: Musik im Hintergrund oder absolute Ruhe.

 

Tipp 4: Es gibt keine blöden Fragen

Blöde Fragen gibt es nicht (zumindest so gut wie nicht 😉). Frag also lieber einmal zu viel als zu wenig nach, bevor du dir Sachen falsch einprägst. Deine Kollegen oder Kolleginnen in der Berufsschule oder dein:e Ausbilder:in helfen dir sicher gerne weiter.

 

Tipp 5: Dr. Google schon gefragt?

Wie du sicher schon weißt, kann das Internet weit mehr als nur TikTok-Videos laden, zum Zocken genutzt werden oder Musik abspielen. Du kannst damit auch bestens Informationen für die Schule recherchieren oder mit Lernprogrammen am Computer lernen. Dr. Google ist stets zur Stelle.

 

Tipp 6: Geh offen auf deine neuen Mitschüler:innen zu

Last but not least einer der wohl wichtigsten Tipps: Geh offen auf deine neuen Kollegen oder Kolleginnen zu. Habt Spaß, lacht zusammen und lernt gemeinsam. Auch wenn es manchmal hart ist, Schule und Job zu vereinen, schafft man im Team dann doch irgendwie alles.

Schüler-Teamwork

Tipp 7: Zwischendurch auch mal chillen

So, genug der Tipps. Jetzt wird es mal Zeit für eine Pause. Denn genauso wie in der Schule kann sich niemand – wirklich niemand – ununterbrochen konzentrieren. Nimm dir daher auch einfach mal ein paar Minuten zum Chillen. Danach hast du noch viel mehr Energie für die Berufsschule und alles, was sonst noch ansteht.

Bestands-Check und Qualitätssicherung

Immer noch Bammel vor der Berufsschule? Mit unserem Leitfaden meisterst du die Berufsschule garantiert mit links, und deinem Abschluss steht nichts mehr im Weg.

Apropos links: Du hast keine zwei linken Hände und bist technisch interessiert? Wie wär’s dann mit einer Ausbildung zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in? Hier erwarten dich jede Menge Abwechslung, Action und Teamgeist: www.jobsderzukunft.at.

Junge Schwed:innen verlassen ihr Elternhaus durchschnittlich bereits mit 19 Jahren. Die Österreich:innen haben es nicht ganz so eilig: Statistisch gesehen ziehen Söhne erst mit 26 aus dem „Hotel Mama“ aus, Töchter zwei Jahre früher. Doch natürlich gibt es auch bei uns Frühstarter:innen, die es gar nicht erwarten können, auf eigenen Beinen zu stehen. Was müssen Ausziehwillige beachten? Wir zeichnen dir den Weg ins unabhängige Wohnen in sechs Schritten vor.

Schritt 1: Der richtige Zeitpunkt

Du erwartest jetzt eine Zahl? Sorry, die gibt es nicht. Klar ist aber: Willst du schon vor deinem 18. Geburtstag raus von zuhaus, brauchst du im Normalfall die Einwilligung deiner Eltern. Wahrscheinlich etwas mehr als die Einwilligung, denn finanziell kannst du zu dem Zeitpunkt vermutlich noch keine ganz großen Sprünge machen.

Das liebe Geld ist wohl DAS Hauptkriterium beim Ausziehen. Prinzipiell sind Eltern zwar unterhaltspflichtig, solange sich ihre Kinder ihr Leben nicht selbst leisten können. Aber was hat das dann mit Selbstständigkeit zu tun?! Besser also, du hast ein eigenes Einkommen und kannst zur eigenen Wohnung wenigstens etwas beitragen. Dein Startvorteil als (Installateur-)Lehrling: Du verdienst von Anfang an Geld. Im dritten Lehrjahr sind es bereits 16.868 Euro brutto.

Der Rest ist eine Rechenaufgabe: Was verdienst du im Monat? Was gibst du aus? Und wo könntest du dich eventuell einschränken? Wenn unter dem Strich genug übrigbleibt, bist du bereit für den zweiten Schritt …

 

Schritt 2: Die Qual der Wahl

Na klar, eine eigene Wohnung ist reizvoll. Ruhe, Freiraum und niemand, mit dem man auskommen muss. Viele ziehen zunächst trotzdem eine WG oder ein Wohnheim vor. Das hat nicht nur finanzielle Gründe.

Gerade gesellige Menschen tun sich oft schwer mit dem Alleinsein. In einer Wohngemeinschaft hast du beides: einen Rückzugsraum und soziale Kontakte. Nebenbei teilen die Bewohner:innen alle Kosten und auch die klassischen Haushaltsaufgaben wie putzen und einkaufen untereinander auf. Das Wohnheim ist vor allem für Studierende und Lehrlinge reizvoll, die ihre Ausbildung weit weg von daheim absolvieren. Meist liegt es in der Nähe der Ausbildungsstätte und ist verhältnismäßig günstig.

Welche Wohnform für dich die richtige ist, hängt von deiner Situation ab und welcher Typ Mensch du bist – du hast die Qual der Wahl. Jedenfalls solltest du mit der Suche rechtzeitig beginnen, denn die passende Bleibe findet man nicht von heute auf morgen.

 

Schritt 3: Der Mietvertrag

Es ist so weit, du hast dein perfektes Zuhause und idealerweise auch schon Umzugshelfer:innen gefunden und musst nur noch die Unterschrift unter deinen ersten Mietvertrag setzen. Nun heißt es allerdings nichts überstürzen und genau lesen! Inhalte, die in keinem seriösen Mietvertrag fehlen dürfen, sind zum Beispiel:

  • Vertragsparteien
  • Mietobjekt mit Wohnfläche
  • Beginn und – bei einer Befristung – Ende des Mietverhältnisses
  • Kaution, Miete (inkl. Bedingungen für eine Mieterhöhung) und Betriebskosten
  • Hausordnung

 

Weitere Themen können die Übernahme der bestehenden Ausstattung, die Haustierhaltung oder die Auflistung bestehender Mängel am Mietobjekt sein. Klingt alles sehr juristisch, ist aber enorm wichtig, um spätere Konflikte mit Vermieter:innen oder auch Mitbewohner:innen zu vermeiden. Noch mehr Tipps zum Thema Mietvertrag findest du hier.

Mietvertrag-unterzeichnen

Hotel Mama - All inclusive

Schritt 4: Papierkram

Leider fängt der Papierkram mit dem Mietvertrag erst an. Nun musst du dich nämlich entscheiden, ob du deine eigene Wohnung als Haupt- oder Nebenwohnsitz meldest. Wird das Eigenheim dein Hauptwohnsitz, müssen in der Folge wichtige Verträge (Auto, Finanzamt, Sozialversicherung, Handy …) angepasst werden. Einen Meldezettel, den du allerdings ganz einfach downloaden kannst, musst du so oder so ausfüllen und dem Meldeamt zukommen lassen.

Ein weiteres Thema sind Versicherungen. Eine geeignete Haushaltsversicherung schützt dich und eine Wohnung vor Gefahren wie Feuer oder Wasser und ist ein absolutes Muss. Auch eine Haftpflichtversicherung, die Sach-, Personen- oder Vermögensschäden für andere abdeckt, ist sehr empfehlenswert.

Wenn du dann auch noch den für dich günstigsten Stromanbieter gefunden hast und das WLAN läuft (ganz wichtig ;-)), kannst du dich Schritt 5 zuwenden. Obwohl, halt, eines noch: GIS nicht vergessen!

 

Schritt 5: Die Einrichtung

Im Internet kursieren unzählige Listen mit Dingen, die du in der eigenen Wohnung angeblich oder tatsächlich brauchst. Ein Bett zum Schlafen, ein Küchenblock samt Kochutensilien, ein Tisch und ein Stuhl zum Essen sowie Bad und WC sind die Basics und zum Teil von vornherein vorhanden. Wenn dann noch Kleiderschrank, Kühlschrank und Putzausrüstung dazukommen, sind zumindest die Voraussetzungen für ein sehr bodenständiges Wohnerlebnis gegeben.

Wem das nicht reicht, der sollte von Raum zu Raum gehen und notwendige Investitionen notieren. Meistens schaffen es auf diese Weise grundlegende Werkzeuge, Vorhänge, Lampen, Geschirrspüler, Fernseher, Mikrowelle, und – für viele ganz wichtig – eine Kaffeemaschine ins Eigenheim.

Du merkst aber schon: Es gibt für die Einrichtung nicht die EINE richtige Lösung. Man muss letztlich selber entscheiden, was man zum Leben braucht und was nicht. Überleg dir außerdem, was du schon hast und mitnehmen willst, was in der neuen Wohnung ohnehin keinen Platz hat und was vielleicht schon vor langer Zeit entsorgt gehört hätte. Umziehen bedeutet nämlich auch immer ausmisten.

Schritt 6: Die eigenen 4 Wände

Du hast die ersten fünf Schritte hinter dir? Wunderbar, dann kann ja nichts mehr schiefgehen … fast nichts. Denn nun wartet der Alltag auf dich, den du auch erst mal bewältigen musst. Früher haben dich deine Eltern ermahnt, wenn schmutzige Teller herumgestanden sind oder dein Zimmer unordentlich war, jetzt musst du dich selber an der Nase nehmen – ein Putzplan hilft dabei. Auch (bewusst!) Einkaufen und (selber!) Kochen sind jetzt ganz allein deine Aufgaben. Aber bevor es so weit ist: Eine Einweihungsparty muss sein! 😇

Bleibt zu hoffen, dass es deine Freund:innen bei der Party nicht zu wild treiben. Falls doch: Als Installateur-Lehrling lernst du, vieles in deiner Wohnung selber zu reparieren. Wie du zum Heimwerker-King wirst erfährst du hier.

Endlich ist es da … dein erstes, selbst verdientes Geld. Geld, das du direkt fürs Zocken, fürs Ausgehen mit Freund:innen oder andere Hobbies ausgeben kannst. Kannst, aber nicht musst. Denn einmal nicht aufgepasst, und deine Kohle ist wieder weg. Damit das nicht passiert und in deinem Geldbeutel nicht gleich wieder gähnende Leere herrscht, haben wir ein paar Tipps, wie du mit deinem ersten Lehrlingsgehalt richtig umgehst.

Tipp 1: Setz dir Limits

Klar, Geld ausgeben macht Spaß – und wie es Spaß macht. Aber es kann auch Spaß machen, Geld zu sparen. Klingt vielleicht crazy, ist aber so. Das merkst du spätestens, wenn du genügend Geld auf die Seite gelegt hast, um dir dein erstes eigenes Auto oder Moped zu finanzieren. Oder wenn du den Mietvertrag für deine erste eigene Wohnung unterschreibst. Lege also Budgets für deine Ausgaben fest und versuche dich wirklich daran zu halten. Es zahlt sich aus, du wirst schon sehen.

 

Tipp 2: Goals, goals, goals

Setze dir finanzielle Ziele. Wofür möchtest du sparen? Und wie viel Geld musst du dafür im Monat zurücklegen? Wenn du ein konkretes Ziel vor Augen hast, wird dich das Tag für Tag motivieren.

 

Tipp 3: Hol dir Unterstützung

Lass dich im Umgang mit Geld am besten von jemanden beraten. Seien es deine Eltern oder eine Bank. Bank? Ein Bankgespräch – das klingt so erwachsen? Ist es auch. Die Bank berät dich sicher gerne über Sparmethoden, Konten oder Daueraufträge. Zu „oldschool“? Auch die Investition in digitale Währung #krypto ist möglich.

 

Tipp 4: Selbstkontrolle ist die beste Kontrolle

Beobachte dich selbst. Wie viel Geld gibst du am Tag aus? Wofür gibst du dein Geld aus? Und wo könntest du sparen? Achte bewusst auf dein Konsumverhalten. Vielleicht gibt es Ausgaben, auf die du ohne Probleme verzichten kannst.

Geld-sparen

My money dont jiggle, jiggle, it folds 😉

Tipp 5: Your Future is now – Vorsorge und Versicherungen

Das Thema Vorsorge und Versicherungen ist für dich wahrscheinlich noch ganz weit weg. Schließlich gibt es noch keine Versicherungen gegen Liebeskummer, Stress in der Lehre oder Überforderung in der Berufsschule. Ansonsten kann man sich aber gegen so ziemlich alles versichern. Das sollte man spätestens, wenn man volljährig ist, auch tun.

Wenn du zum Beispiel besonderes abenteuerlustig bist, informiere dich über eine zusätzliche Unfallversicherung. Oder wenn du dir mit deinem ersten Lehrlingsgehalt ein Moped gekauft hast, dann schließe auch dafür eine Versicherung ab. Denn wie sagt man so schön: „Vorsorge ist besser als Nachsorge.“

Übrigens: Wusstest du, dass du in einer Lehre zum oder zur Installateur:in bereits mit Ende 20 einen finanziellen Vorsprung von rund 310.000 Euro gegenüber gleichaltrigen Student:innen hast? Not bad!

 

Tipp 6: Safety First – Baue eine Notreserve auf

Baue für einen finanziellen Worst-Case eine Notreserve auf. Diese ist eine gute finanzielle Absicherung, wenn du mal wirklich dringend Geld benötigst.

 

Tipp 7: Mach manchmal einen auf #Gönnjamin

Keine Angst, manchmal darfst du auch Geld ausgeben. Belohne dich regelmäßig mit Dingen, die dir wirklich Spaß machen oder die dir auch über einen längeren Zeitraum hinweg positiv in Erinnerung bleiben. Du lebst ja nicht nur, um zu arbeiten, sondern arbeitest auch, um zu leben.

Lehrling-Gehalt-Shoppen

Apropos arbeiten: Wenn du auf der Suche nach einem abwechslungsreichen Job mit Zukunft bist, in dem dir ganz bestimmt nie langweilig wird, dann wirf einen Blick auf unsere Seite jobsderzukunft.at. In der Installateur-Branche verdienst du nicht nur von Anfang an richtig gut Geld, du wirst auch zum #gamechanger in Sachen Nachhaltigkeit und Innovation.

Kaum eine Situation ist so aufregend wie ein persönliches Bewerbungsgespräch. Und das ist kein Wunder! Hier geht es schließlich um den ersten Eindruck, den man hinterlässt – und der entscheidet neben den fachlichen und persönlichen Qualifikationen maßgeblich darüber, ob man einen Job bzw. einen Ausbildungsplatz bekommt oder eben nicht. Umso wichtiger ist es also, sich gut auf ein solches Gespräch vorzubereiten, um sich von seiner besten Seite zu präsentieren. Welche Fragen dich erwarten können und wie du am besten darauf antwortest, liest du in diesem Blogbeitrag!

Hilfe, die wollen mich kennenlernen!

Wenn man sich für eine bestimmte Lehrstelle bzw. einen Job näher interessiert, beginnt er: Der Bewerbungsprozess. Dieser Vorgang ist für beide Seiten – also für dich und für deinen zukünftigen Arbeitgeber – eine wichtige Kennenlernphase. Sie beginnt damit, dass du dich über deine zukünftige Arbeitsstelle genauer informierst. Worum geht es in der Lehre? Wo ist der Betrieb ansässig? Wie lange dauert die Anfahrt oder müsstest du vielleicht sogar den Wohnort wechseln? Wenn du bis hierher einen guten Eindruck von deinem zukünftigen Arbeitgeber hast, geht es an das Motivationsschreiben und den Lebenslauf.

Du bist gerade an diesem Punkt? Mehr über das 1x1 des Motivationsschreibens und wie du den perfekten Lebenslauf schreibst, liest du in unserem Blog!

 

Wenn dein Motivationsschreiben und dein Lebenslauf überzeugen konnten, hast du schon den ersten großen Schritt geschafft: Du wirst zum “persönlichen Kennenlernen” eingeladen. Egal, ob es dein erstes, fünftes oder zehntes Bewerbungsgespräch ist – es wird immer eine Ausnahmesituation bleiben, die einen ganz schön stressen kann. Neben der Wahl des passenden Outfits und dem richtigen Auftreten vor Ort sind es auch die Fragen des zukünftigen Chefs, die einen ziemlich nervös machen können. Schließlich will man sich nicht blamieren und immer gleich die richtige Antwort parat haben. Damit du dich besser vorbereitet fühlst, verraten wir dir hier die:

10 häufigsten Fragen in Bewerbungsgesprächen

1. Erzählen Sie mal was über sich!

Diese Frage ist ein beliebter Einstieg in jedes Bewerbungsgespräch. Es ist auch keine schwierige Frage und du kannst sie auf jeden Fall beantworten. Mach dir trotzdem im Vorhinein konkrete Gedanken darüber, was du darauf antworten würdest. Sonst kann es passieren, dass du in der Nervosität nicht sofort die richtigen Worte findest und irgendwas erzählst, was du eigentlich gar nicht sagen wolltest … Und das wäre sehr schade!

 

2. Warum möchten Sie eine Lehre bei uns machen?

Diese Frage kommt ziemlich sicher dran. Verständlicherweise! Erzähl am besten, was dich an dem Beruf grundsätzlich fasziniert und warum du dich für diesen speziellen Betrieb beworben hast. Wenn du unterschiedliche Interessen und dich vielleicht für verschiedene Betriebe beworben hast, gilt natürlich: Sprich nur über deine Beweggründe, die DIESES Unternehmen betreffen. Dass du dich auch woanders beworben hast, müssen sie ja nicht unbedingt wissen …

 

3. Warum sollten wir Ihnen eine Lehrstelle anbieten?

Achtung – die Fragen 2 und 3 im Bewerbungsgespräch sind ähnlich, meinen aber unterschiedliche Dinge. Bei der Frage, warum der Betrieb dir eine Lehrstelle anbieten sollte, geht es vor allem darum, welche “Vorteile” der Betrieb hat, wenn er dich einstellt. Die Antwort wäre also nicht “ich hätte Lust in einem Team zu arbeiten”, sondern: “Sie würden von einem teamfähigen Mitarbeiter profitieren”.

 

4. Was sind Ihre Stärken und Schwächen?

Diese Frage ist ein echter Klassiker unter den Bewerbungsfragen. Warum das so ist? Weil sie viel über die Bewerber:innen aussagt! Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Welche das sind, ist fast schon weniger interessant als deine Reaktion auf die Frage. Außerdem zeigt deine Antwort, wie realistisch du dich einschätzen kannst und ob du dich schon mit deiner Persönlichkeit auseinandergesetzt hast. Überleg dir in jedem Fall vor dem Gespräch, was deine Stärken und Schwächen sind und wie du sie formulieren würdest. Idealerweise bringen deine Stärken deinem Arbeitgeber viele Einsatzmöglichkeiten und deine Schwächen sollten kein Ausschlusskriterium für die Stelle sein. Unterstützung dabei bekommst du unter: https://blog.jobsderzukunft.at/berufswahl-staerken-schwaechen/.

 

5. Was wissen Sie über unseren Betrieb?

Endlich mal eine handfeste Frage im Bewerbungsgespräch, auf die du dich richtig gut vorbereiten kannst! Schau dir die Webseite des Betriebs an oder informiere dich über Flyer, Broschüren & Co. Wie lange gibt es den Betrieb schon? Wie viele Mitarbeiter:innen arbeiten hier? Was macht das Unternehmen eigentlich genau, für was steht es und wie heißen die Personen, mit denen du eventuell zu tun haben wirst? Informiere dich so gut es geht, damit du bei dieser Frage richtig punkten kannst.

Bewerbungsgespräch
Jugendlicher-Hobby

Sei du selbst - das steht dir am besten!

6. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Vielleicht fragst du dich: Warum wollen die das im Bewerbungsgespräch wissen? Natürlich hat deine Freizeit unmittelbar nichts mit deinem Job zu tun. Aber: Welche Interessen du hast und womit du dich in deiner Freizeit beschäftigst, zeichnet ein genaueres Bild über dich als Person – und die hat definitiv was mit deinem zukünftigen Job zu tun. Diese Frage kann dir sogar echte Vorteile verschaffen! Stell dir vor, du engagierst dich in deiner Freizeit ehrenamtlich bei einem Verein, der sich für nachhaltige Energiegewinnung einsetzt – genau wie dein zukünftiger Arbeitgeber! Oder du betreibst einen Mannschaftssport, bei dem ehrliche Teamarbeit unerlässlich ist? Perfekt!

 

7. Wie stellen Sie sich Ihren idealen Arbeitsalltag vor?

Diese Frage zielt natürlich darauf ab, ob deine Wünsche und der Job überhaupt zusammenpassen. Sei hier ruhig ehrlich, aber auch realistisch. Wenn du dir den idealen Arbeitsalltag ausschließlich auf der Couch vorstellst, wird das nur zu den wenigsten Lehrberufen passen. Denk nochmal daran, warum du dich ursprünglich für diesen Job beworben hast. Vielleicht, weil du einen abwechslungsreichen Berufsalltag spannend findest? Vielleicht, weil du gerne mit Kolleg:innen unterwegs bist oder weil du gerne jeden Tag was Neues dazu lernst? Das wären zum Beispiel gute Antworten auf die Frage nach deinem perfekten Arbeitsalltag!

 

8. Warum möchten Sie bei uns anfangen und nicht bei unserem Mitbewerber?

Wenn du dich zum Beispiel für eine Lehre zum:r Installateur:in entscheidest, gibt es viele Betriebe, die aktuell nach Lehrlingen suchen. Darum ist es wichtig, auf diese Frage vorbereitet zu sein! Was gefällt dir an diesem Betrieb? Ist es nur die geografische Nähe zu deinem jetzigen Wohnort oder gibt es auch Unternehmenswerte, die dich besonders ansprechen? Je genauer du erklären kannst, warum du dich genau hier beworben hast, desto besser wirst du dem oder der Interviewer:in in Erinnerung bleiben!

 

9. Was sind Ihre beruflichen Ziele?

Mögliche Fragen wären auch: “Wo sehen Sie sich in drei, fünf oder zehn Jahren?”. Auch bei dieser Frage ist die tatsächliche Antwort nicht die einzige Information, die den oder die Interviewer:in interessiert. Er oder sie will wissen, ob du dir schon einmal Gedanken über die Zukunft gemacht hast. Und ob sich deine Pläne sogar mit denen des Unternehmens decken. Wenn du gerade mit der Schule fertig bist und deine erste Lehrstelle antreten möchtest, verlangt niemand von dir, einen perfekten Plan für die nächsten zehn Jahre in der Tasche zu haben. Stell dir trotzdem selbst einmal die Frage, wo du dich vielleicht in fünf Jahren siehst und was deine persönlichen und beruflichen Ziele sind. Ob du sie dann so erreichen wirst, ist für den Moment unwichtig. Aber eine Antwort dazu solltest du auf jeden Fall parat haben.

 

10. Was möchten Sie gerne verdienen?

Das ist eine gemeine Frage im Bewerbungsgespräch – natürlich würde jeder gerne so viel wie möglich verdienen! Aber soll man das sagen? Eher nicht. Da die Gehälter für Lehrlinge in Österreich klar geregelt sind, haben vor allem Neu- und Quereinsteiger:innen diese Frage zu befürchten. Hier ist es ratsam, sich im Vorhinein zu Kollektivverträgen und branchenspezifischen Durchschnittsgehältern zu informieren und basierend darauf eine realistische Wunschvorstellung anzugeben. Hier gilt: Nicht klotzen – aber auch nicht kleckern! Informiere dich am besten hier zum Lehrlingsgehalt in Österreich.

Bewerbungsgespräch-Jugendliche

Welche Fragen auch immer auf dich zukommen werden – die richtige Antwort auf alle Fragen ist: Sei du selbst! Versuche nicht, etwas vorzutäuschen, was du gar nicht kannst oder bist, denn das wird früher oder später auffliegen. Und auch, wenn es eine extreme Stresssituation ist: Versuche einfach so cool wie möglich zu bleiben – dann zeigst du dich ganz bestimmt von deiner besten Seite!

Und ein letzter Tipp zum Schluss: Lasse dich nicht nur interviewen, sondern stelle auch selbst Fragen! Dies zeigt, dass du dich konkret vorbereitet hast, unterstreicht dein Interesse und vermittelt einen professionellen Eindruck.

 

Viel Erfolg!

“Was willst du werden, wenn du groß bist?” Diese Frage hat bestimmt jeder schon einmal gehört. Richtig ernst wird es aber erst, wenn der Schulabschluss naht … denn dann ist man plötzlich “groß” und muss sich selbst die Frage stellen: “Was will ich eigentlich werden – jetzt, wo ich groß bin?!” Wie du zu einer Antwort auf diese Frage kommst, liest du in diesem Blogbeitrag!

Du bist bald mit der Schule fertig und hast keinen Plan, was du jetzt tun sollst? Keine Angst – damit bist du nicht allein. Dieses Problem haben … VIELE! Wenn die Schulzeit vorbei ist, sagt dir plötzlich keiner mehr, was du tun und lassen sollst – und das ist toll. Gleichzeitig bedeutet es aber, dass du dein Leben selbst in die Hand nehmen musst – und dein eigenes Ding machen kannst! Damit du jetzt in die richtige Richtung läufst, solltest du ein paar Dinge beachten.

1 - 2 - 3 Step-by-Step-Anleitung für deinen Start ins “echte Leben”!

Step 1: Was willst du?

Bevor du einfach irgendetwas tust, musst du wissen, was du willst. Darum ist der erste Schritt, dir selbst ein paar Fragen zu stellen UND sie dir ehrlich zu beantworten – am besten sogar schriftlich. Mögliche Fragen sind zum Beispiel:

  • Was kann ich gut?
  • Was interessiert mich?
  • Was interessiert mich so überhaupt nicht?
  • Will ich im Beruf lieber mit Menschen oder mit Maschinen zu tun haben – oder beides?
  • Bin ich handwerklich begabt oder eher Dichter und Denker?
  • Wie wichtig sind mir geregelte Arbeitszeiten?
  • Wie viel Geld will ich verdienen?
  • In welcher Berufsgruppe sehe ich mich am ehesten? In sozialen Berufen? Im Handwerk? In einem technischen Beruf? In der Administration?
  • Sitze ich gerne im Büro oder ist mir körperliche Auslastung wichtig?
  • Brauche ich die tägliche Routine oder liebe ich die Abwechslung?
  • Wie wichtig ist mir ein sicherer Arbeitsplatz?
  • Bin ich ein Teamplayer oder eher eine One-Man-Show?
  • Wo sehe ich mich in zehn Jahren?
  • Will ich in meinem Heimatort wohnen bleiben oder würde ich auch in eine andere Stadt / ein anderes Land ziehen?
  • … welche Fragen fallen dir noch ein?

Diese Fragen solltest du nur dir alleine stellen und du musst auch niemandem die Antworten verraten. Versuche dabei aber, so ehrlich und offen wie möglich zu dir selbst zu sein – und sei gespannt darauf, dich selbst ein bisschen besser kennenzulernen!

Übrigens: Ob vielleicht die Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in das Richtige für dich ist, liest du in diesem Blogbeitrag!

Mann mit Lupe

Nimm dein Leben selbst in die Hand!

Step 2: Geh’ma BIM!

Wenn du eine ungefähre Vorstellung davon hast, wie du so drauf bist, was deine Talente sind und wo du beruflich hinmöchtest, lohnt es sich, eine Berufsinformationsmesse (kurz: BIM) zu besuchen. Oft werden solche Messebesuche von deiner Schule organisiert – du kannst aber auch unabhängig davon einmal recherchieren, welche Berufsmessen bzw. Berufsinformationstage in nächster Zeit so in deiner Nähe angeboten werden. Berufsinformationsmessen sind die perfekte Gelegenheit, dass sich Arbeitgeber:innen und potenzielle Mitarbeiter:innen gegenseitig ein Bild voneinander machen können. Geh‘ einfach mal hin und schau dich um, was es so gibt. Und wenn es nur der Stand mit dem kostenlosen “Welcher-Beruf-passt-zu-mir”-Persönlichkeitstest ist!

Step 3: Einfach mal machen!

Du hast dich mit deiner Persönlichkeit und deinen Interessen auseinandergesetzt? Du hast die Berufsinformationsmesse besucht und dir viele Broschüren mitgenommen? Du hast immer noch keine Ahnung, welche Lehre zu dir passt? Keine Sorge – alles wird gut. Auch, wenn du jetzt noch keinen konkreten Beruf vor Augen hast, kannst du vielleicht zumindest schon einmal eingrenzen, welche (Lehr-)Berufe du für dich ausschließen kannst und welche für dich in Frage kommen könnten. Wenn das so ist, dann schreib dir am besten deine Top 10 Lehrberufe auf, die dich am meisten interessieren.

Versuche im zweiten Schritt, die Liste noch einmal um die Hälfte zu kürzen – sodass du auf fünf mögliche Lehrberufe kommst, die zu dir passen könnten. Wenn du dich zwischen diesen fünf Berufen nicht für einen eindeutigen Favoriten entscheiden kannst, gibt es nur noch eine Möglichkeit: Probiere es aus! Viele Betriebe bieten Schnuppertage oder sogar Schnupperwochen an. Nutze diese Gelegenheit, um dir einen echten Eindruck vom Berufsleben zu verschaffen!

Übrigens: Wenn die Lehre zum:r Installateur:in in deiner Top 5 List auftaucht, nutze den Schnuppertag beim HSH-Installatör in deiner Nähe!

Schnuppertage gemacht? Super! Es sind immer noch mehrere Favoriten im Rennen, zwischen denen du dich nicht entscheiden kannst? Super! Dann bewirb dich einfach bei mehreren Betrieben gleichzeitig! Vielleicht zeigt sich sogar jetzt schon, was dein heimlicher Favorit wäre … dann nämlich, wenn du dir insgeheim eine positive Antwort von einer:m bestimmten Arbeitgeber:in erhoffst!

Angst vor dem Bewerbungsschreiben? Wie du die perfekte Bewerbung schreibst, liest du in diesem #lifehacks-Blogbeitrag „Das 1x1 des Motivationsschreibens“! So steht deinem Traumberuf nichts mehr im Wege.

Es ist soweit! Die Schule ist bald geschafft und du kannst deinen eigenen beruflichen Weg selbst gestalten. Das ist allerdings leichter gesagt als getan. Bei all den möglichen Berufen fällt es oft schwer, die richtige, oder überhaupt eine Entscheidung zu treffen. Am Anfang steht dabei immer die Frage: Was kann ich eigentlich richtig gut? Was will ich auf keinen Fall machen? Und was WILL ich machen? Ein paar Hilfestellungen, wie du diese Fragen am besten beantworten kannst und wie du deine finale Berufswahl triffst, liest du in diesem Blogbeitrag!

Wer? Was? Wo?

Die Entscheidung für die eigene berufliche Laufbahn, sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Schließlich legst du damit den Grundstein für deinen weiteren Lebensweg. Nimm dir also rechtzeitig und genügend Zeit, dir folgende Fragen zu stellen:

  • Wer bin ich?
  • Was kann ich?
  • Wo will ich hin?

Keine Angst – du musst keine spirituelle Selbsterfahrung machen, um diese Fragen beantworten zu können. Aber es ist wichtig, zu wissen, was du eigentlich willst und kannst, bevor du dich für einen Beruf entscheidest.

Wer bin ich?

Bei dieser Frage geht es um deine Persönlichkeit. Die hängt vielleicht nicht direkt mit deinem zukünftigen Job zusammen, aber dein Charakter entscheidet maßgeblich darüber, wie zufrieden du in deinem späteren Beruf sein wirst. Bist du zum Beispiel eher extrovertiert oder introvertiert? Beschäftigst du dich gerne lange mit einer Sache oder bist du schnell gelangweilt? Brauchst du viel Abwechslung oder ist dir Ordnung und Stabilität wichtiger? Es gibt viele Fragen, die dir helfen, deinen Charakter zu beschreiben. Im Internet findest du dazu auch Persönlichkeits-Tests, wie zum Beispiel den Berufskompass vom AMS – es hilft aber auch, Freunde und Familie zu fragen, wie sie dich einschätzen.  Ansonsten kannst du auch einen persönlichen Beratungstermin beim AMS oder einer anderen Berufsberatungsstelle vereinbaren! Trau dich! Je mehr du über dich selbst erfährst, desto leichter kannst du dich für den richtigen Job entscheiden!

 

Du bist dir sicher, dass du eine Lehre machen willst, weißt aber noch nicht, welche? Hier findest du 5 Tipps, um die richtige Lehrstelle zu finden!

Entscheidungen
Berufsentscheidung-treffen

Life is a journey! Find your own way!

Was kann ich?

Was sind deine Stärken? Was sind deine Schwächen? Für die Berufswahl ist es sehr wichtig, das zu wissen, da in jedem Beruf andere Stärken und Schwächen zählen! So ist zum Beispiel in vielen Bürojobs eine strukturierte Arbeitsweise gefragt, bei der man sich lange auf eine Tätigkeit konzentrieren kann. Für die Lehre zum oder zur Installateur:in hingegen wären handwerkliches Geschick und ein Verständnis für technische Zusammenhänge viel wichtiger! Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Sorgfalt sind für fast alle Berufe eine gute Voraussetzung.

Überleg dir also, welche Stärken und Schwächen du mitbringst und welche Berufsfelder gut dazu passen – also, ob du dich z.B. am ehesten in technischen, sozialen, kreativen, administrativen oder auch IT-Berufen sehen würdest. Diese Überlegung kann dich deiner finalen Entscheidung einen großen Schritt näherbringen.

 

Vielleicht ist ja die Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in genau das Richtige für dich? Lies mehr zur Lehre und zum Beruf unter www.jobsderzukunft.at!

Wo will ich hin?

Diese Frage ist eigentlich die spannendste von allen: Was sind deine Ziele für deine berufliche Zukunft? Wo siehst du dich in 5, 10 oder 15 Jahren? Wo soll deine Reise hingehen? Wenn du diese Fragen beantworten kannst, bist du schon einen großen Schritt weiter, denn, wer seine Ziele kennt, findet auch leichter den Weg dorthin!

Überleg dir zum Beispiel auch, was dir wichtig ist im Leben. Willst du eine Familie gründen? Willst du frei und unabhängig sein? Wie wichtig sind dir die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz? Wenn du solche Fragen für dich klären kannst, fällt es dir sicher auch leichter, aktuelle Entscheidungen zu treffen – denn das sind die Schritte, die dich später an dein langfristiges Ziel bringen. Vielleicht stehst du gerade vor der Entscheidung, “Lehre oder Matura”? Oder du hast dich bereits für die Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in entschieden und überlegst nun, welche weiteren Spezialisierungsmodule interessant für dich wären? Egal, an welchem Punkt du gerade stehst: Es lohnt sich immer, Ziele für sich zu definieren und deine Entscheidungen daran zu orientieren.

Teenager-Fragezeichen

Lost in yourself?

Aber wie kommt man seinen Interessen, Stärken und Schwächen eigentlich auf den Grund? Persönlichkeitstests sind eine Möglichkeit, sich besser kennenzulernen. Besser ist aber, verschiedene Dinge einfach auszuprobieren! Such dir unterschiedliche Hobbies! Kauf dir Bücher zu verschiedenen Themen oder schnuppere in unterschiedlichen Betrieben – und sei dabei immer neugierig und offen für Neues. Der HSH-Installatör in deiner Nähe lädt zum Beispiel auch zum Schnuppern ein. Hier lernst du den Beruf besser kennen und findest heraus, was dir Spaß macht und auch, wofür du eigentlich gar kein Interesse hast. Es lohnt sich ganz bestimmt!

Bald fertig mit der Pflichtschule? Super! Jetzt steht aber schon die nächste wichtige Entscheidung an: Lehre? Matura? Oder Lehre mit Matura? Es ist gar nicht so leicht, diese Entscheidung zu treffen und damit die ersten Weichen für die eigene berufliche Laufbahn zu stellen. Um dir die Entscheidung ein bisschen zu erleichtern, haben wir ein paar #facts und die Vor- und Nachteile von Matura und Lehre für dich zusammengestellt. Have fun!

Matura?

Eine Matura zu haben, hat viele Vorteile – höchster Schulabschluss, hohes Ansehen, macht sich gut im Lebenslauf. Aber muss bzw. sollte wirklich jeder die Matura machen? Hier ein paar Vor- und Nachteile im Überblick:

 

Vorteile

 

  • Maximale Flexibilität: Mit der Matura hat man den höchsten Schulabschluss erreicht – damit stehen einem alle Türen offen: Lehre, Fachhochschule oder ein universitäres Studium können ab sofort begonnen werden.

 

  • Gute Karrierechancen: Mit der Matura hat man möglicherweise bessere Aufstiegschancen im Unternehmen.

 

  • Brainfood: Während der Matura lernt man eine Menge dazu und kann sein Leben lang mit guter Allgemeinbildung glänzen.

 

  • Mehr Zeit: Wer nach der Pflichtschule noch eine Matura anhängt, hat einfach noch ein paar Jahre Zeit, sich zu überlegen, was er wirklich nach der Schule machen will. Und das ist manchmal sehr viel wert!

 

Nachteile

 

  • Sitzen? Lernen? Wäh! Wenn du die Matura machst, wirst du ganz sicher noch ein paar Jahre die Schulbank drücken müssen. Wenn dich die Schule bis jetzt schon ultimativ genervt hat, ist es sicher sinnvoller, direkt in einen praktischen Beruf bzw. eine Lehre einzusteigen.

 

  • Keine Zeit verschwenden: Wenn du jetzt schon zu 100% weißt, wo du hingehörst und am liebsten sofort durchstarten möchtest, dann tu das! Die Matura dauert immerhin auch ein paar Jahre und wenn du sie nicht unbedingt für deinen Traumberuf brauchst, dann musst du dich auch nicht davon aufhalten lassen!

 

Alles und nichts: In der Matura hast du natürlich ähnliche Fächer wie in der Schulzeit vorher. Deutsch, Englisch, Mathe & Co. pimpen zwar deine Allgemeinbildung – fachliches Spezialwissen, das du für deinen späteren Beruf brauchst, wirst du hier aber eher nicht finden.

Schüler

Lehre oder Matura? Das ist hier die Frage!

Lehre?

Pflichtschule vorbei! Dann noch das verflixte 9. Jahr! Und dann kann’s losgehen! Oder? Hier ein paar Vor- und Nachteile:

 

Vorteile

 

  • Endlich ein eigenes Leben: Mit einer Lehre nimmst du dein Leben im wahrsten Sinne des Wortes selbst in die Hand – wenn du schon bereit bist, auf eigenen Beinen zu stehen, ist das ein richtig gutes Gefühl!

 

  • Jetzt gibt’s Cash: Schon im ersten Lehrjahr verdienst du dein eigenes Geld! Und es wird von Jahr zu Jahr mehr! Davon kannst du dir schon bald deine eigene Wohnung, dein eigenes Auto und überhaupt dein eigenes Leben finanzieren. Wie es in der Lehre zumoder zur Installations- und Gebäudetechniker:in aussieht, liest du in diesem Blogbeitrag!

 

  • Keine Langeweile: Im Gegensatz zum Schulalltag,ist eine Lehre alles andere als eintönig – hier ist kein Tag wie der andere und anstatt graue Theorie zu büffeln,bist du von Anfang an aktiver part of the game!

 

  • Teamwork ist super: Als Berufseinsteiger:in arbeitest du in einem Team mit Gleichgesinnten zusammen an einem Projekt. Für deinen Einsatz gibt es zwar keine Noten, aber echte Anerkennung von deinem Chef und deinen Kund:innen.

 

  • Stelle frei: Gerade in technischen Berufen und im Handwerk werden einfach dringend Leute gebraucht, die auch nicht von Robotern ersetzt werden können. Damit hast du beste Jobaussichten und Karrierechancen!

 

  • Du bist die Fachkraft von morgen: Mit einem fertigen Lehrabschluss gehörst du zu den viel gefragten Fachkräften, die es immer seltener gibt. Dazu gehören auch die Fachkräfte der sogenannten „Green Jobs“. Mehr dazu liest du hier!

 

Nachteile

 

  • Verantwortung und so ... Ja, es ist cool, auf eigenen Beinen zu stehen, Geld zu verdienen und für sich selbst verantwortlich zu sein. Es wird aber sicher auch uncoole Zeiten geben, denn Verantwortung zu haben, macht nicht immer nur Spaß. Be prepared!

 

  • It’s getting real: Auch im Job wirst du anders gefordert sein als in der Schule – schließlich geht es hier nicht mehr um irgendwelche Schulaufgaben, sondern um die Probleme von echten Kund:innen! Das soll dich zwar nicht zu sehr stressen – es wird aber definitiv eine neue Herausforderung für dich!

 

Bist du wirklich schon bereit? Wer mit einer Lehre ohne Matura durchstarten will, muss schon mit 14 oder 15 Jahren eine wichtige Entscheidung für die Zukunft treffen und zwischen rund 210 möglichen Lehrberufen wählen. Sowas kann schon mal nervös machen ... Wer diese Entscheidung trotzdem jetzt schon treffen will, sollte sich – zum Beispiel online oder auf Berufsinformationsmessen – rechtzeitig zu relevanten Lehrberufen und Arbeitgeber:innen informieren. Alle Infos rund um die Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in beim HSH-Installatör in deiner Nähe findest du hier: www.jobsderzukunft.at

Zwei-Wege

Wenn du konkret wissen willst, wie die Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in aussieht und welche Vorteile sie hat, lies mehr dazu in diesem Blogbeitrag!

Du kannst dich natürlich auch für eine Lehre MIT Matura entscheiden. Das ist ganz sicher nicht der leichteste Weg, aber wenn du es geschafft hast, hast du nicht nur zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, sondern später auch echte Vorteile am Arbeitsmarkt. Mit der Matura stehen dir auch nach deiner Lehre sämtliche Weiterbildungswege offen – wenn du magst, kannst du sogar noch ein Studium dranhängen! Aber auch ohne Weiterbildung macht eine Matura im Lebenslauf einfach einen guten Eindruck – zumal Arbeitgeber:innen es zu schätzen wissen, wenn du Lehre und Matura unter einen Hut gebracht hast! Die Lehre mit Matura ist in verschiedenen Bundesländern unterschiedlich geregelt – informier dich am besten direkt bei der jeweiligen Trägerorganisation in deinem Bundesland.

 

Weitere Informationen zur Lehre mit Matura und die jeweiligen Ansprechpartner findest du hier: https://www.wko.at/service/bildung-lehre/lehre-matura.html.

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