Unsere Umwelt ist die perfekte Wärmequelle. Ob Erde, Wasser oder Luft, überall ist thermische Energie gespeichert, die wir zum Heizen unserer Häuser oder Wohnungen nutzen können. Alles, was es dafür braucht, sind Wärmepumpen. Was es mit diesen heißen Teilen auf sich hat, warum sie voll im Trend liegen und was das mit dem Installateur-Beruf zu tun hat? Wir haben die wichtigsten Facts für dich.
Dich mit technischen oder physikalischen Fachausdrücken zutexten, wäre alles andere als hot – deshalb lassen wir’s. Aber ganz einfach formuliert: Eine Wärmepumpe holt die Wärme aus der Umwelt und bringt sie in deine vier Wände. Bei der Luft passiert das mit einem Ansaugsystem, bei Erde und Wasser über Kollektoren oder eine Tiefenbohrung. Ein wenig aufgeheizt und über Fußboden-, Wand- oder Deckenheizung verteilt, schon wird es auch im tiefsten Winter gemütlich.
Am besten funktioniert das Prinzip bei Neubauten und frisch sanierten Gebäuden. Dort ist der Temperaturunterschied zwischen angezapftem Wärmereservoir und Heizung dank guter Dämmung am geringsten, daher wird auch nur wenig Strom zum Aufheizen benötigt. Das freut den fleißigen Sparer und auch alle, die ihr Geld lieber woanders „anlegen“.
Spürst du die Heat Waves?
Topplatzierung in den Nachhaltigkeits-Charts
Doch es gibt noch einen Grund, warum Wärmepumpen voll im Trend liegen: Sie zählen zu den nachhaltigsten Heizformen. Die Umgebungswärme ist quasi das Basismaterial. Sie verschwindet natürlich nicht, wenn man sie nutzt. Sie muss nicht einmal nachwachsen – so gesehen haben Wärmepumpen auch Holz etwas voraus. Einmal installiert, wird außerdem kein CO2 mehr ausgestoßen. Und wer in puncto Umwelt alles richtig machen will, kann den Strom für das Aufheizen ja mit einer Photovoltaikanlage selbst erzeugen. 😉
Aufsteiger des Jahres in den Verkaufscharts
Die Kombination aus geringen Betriebskosten und hervorragender Umweltbilanz kommt jedenfalls gut an: 2021 wurden in Österreich mehr als 30.000 Heizwärmepumpen verkauft, ein absoluter Rekordwert und Plus von 31 Prozent gegenüber dem Jahr davor. Am beliebtesten sind derzeit noch Luftwärmepumpen, Fachleute empfehlen allerdings die noch effizienteren Erd- und Grundwasserwärmepumpen.
Vorne dabei in den Kühlungscharts
Du fragst dich jetzt vielleicht noch: Alles cool im Winter, aber was mache ich im Sommer mit der Wärmepumpe. Antwort: Genau das, kühlen nämlich. Das Heizsystem funktioniert im Prinzip nicht anders als ein Kühlschrank, nur eben umgekehrt. Besonders Erd- und Grundwasserwärmepumpen können daher an heißen Tagen auch als Kühlgeräte eingesetzt werden.
Zukunftsmusik in den Installationscharts
So oder so: Wärmepumpen sind gekommen, um zu bleiben, und damit ein spannender Tätigkeitsbereich für die Installateur:innen von morgen. Denn nachhaltige Heizsysteme werden angesichts von Gas-Krise und Klimawandel immer wichtiger.
Installationsprofis beraten Kunden, planen die Wärmepumpen und verbinden die Bauteile mit Rohrleitungen. All das lernt man bereits in der Lehre zum Installations- und Gebäudetechniker. Auch du bist ein heißer Kandidat bzw. eine heiße Kandidatin für einen Job der Zukunft: Bei uns erfährst du alles über die Ausbildung und aktuelle Stellenangebote. Einfach mal reinschauen.
Installateur:in ist ein elementarer Beruf – so viel steht fest. Als Profis für den Bereich Sanitär sind die Installations- und Gebäudetechniker buchstäblich nah am Wasser gebaut. Auch bei Luft und Sonne sind sie ganz in ihrem Element. In diesem Blog allerdings soll es um ein weiteres Naturtalent gehen, für das – und mit dem – die Expert:innen für erneuerbare Energien richtig gerne brennen: Holz.
Holzzutage die beste Lösung
Wer raus möchte aus Öl und Gas, der findet sich oft auf dem Holzweg wieder – und das ist gut so! Denn moderne Holzheizungen zählen zu den günstigsten und umweltfreundlichsten Lösungen, um die eigenen vier Wände wohlig warm zu halten. Österreich sorgt als waldreiches Land für kurze Transportwege, Holz verbrennt C02-neutral und die Preisentwicklung von Biomasse verläuft im Vergleich zu anderen Heizsystemen relativ stabil. Kritik am Heizen mit Holz wird durch das vieldiskutierte Thema Feinstaub immer wieder neu befeuert. Allerdings hat sich hier seit Omas altem Schwedenofen so einiges getan. Ausgefeilteste Technik sorgt heute für eine hocheffiziente Verbrennung mit minimalen Emissionen bei gleichzeitig maximaler Energieausbeute.
Ich und mein Holz – best friends forever
Let us take some Holz
Moderne Holzzentralheizungen kommen mit Holzpellets, Hackschnitzeln oder Scheitholz zum Einsatz. Die sparsamen Meisterwerke helfen nicht nur Energiekosten einzusparen, sondern leisten vor allem einen wertvollen Beitrag für die Energiewende.
Zum Heizen mit Pellets benötigt man ein eigenes Lager und eine Fördervorrichtung. Als normierter Brennstoff punkten Pellets mit einheitlicher Größe und einheitlichem Brennwert sowie Feuchtigkeitsgehalt. Pelletsheizungen eignen sich gut für eine automatisierte Befeuerung, es braucht sich also niemand Gedanken um das Nachlegen von Holz zu machen.
Hackschnitzel benötigen rund dreimal so viel Platz wie Pellets, da sie lose mehr Volumen einnehmen. Auch sie eignen sich zur automatisierten Befeuerung von Holzzentralheizungen. Die Preise für Hackschnitzel variieren je nach Wassergehalt, was wiederum den Brennwert beeinflusst. Für Betriebe, bei deren Produktion biologische Abfallprodukte anfallen, werden eigene Spezialhackgutanlagen geplant und umgesetzt, um etwa auch Grün- oder Rebschnitt, Holzabfälle oder sogar Fruchtschalen und -kerne zu verwerten. Was könnte nachhaltiger sein, als Abfall in Energie zu verwandeln?
Bei Scheitholz gibt es ebenfalls keinen normierten Feuchtigkeitsgehalt oder Brennwert. Der Preis hängt also von der Holzart und der Aufbereitung ab. Dank moderner Holzwirtschaft und dem fast 50%igen Waldanteil an Österreichs Gesamtfläche steht der Brennstoff in ausreichender Menge zur Verfügung und sorgt speziell im offenen Kamin für behagliche Wärme und Gemütlichkeit.
In welcher Form auch immer Holz zum Einsatz kommt: Sein größter Vorteil liegt darin, dass es sich – im Gegensatz zu Öl und Gas – um einen nachwachsenden Rohstoff handelt.
Holz die Sonne ins Haus
Holz und Sonne? It’s a match! In den meisten Fällen ist es sinnvoll, eine Biomasseheizung mit Solarenergie zu kombinieren. Speziell in der Übergangszeit kann die Heizung und Warmwasserbereitung durch die Kraft der Sonne unterstützt oder sogar ausschließlich bewerkstelligt werden, was jede Menge Energiekosten spart. Apropos sparen: Installateur:innen bringen neben dem technischen Know-how auch Wissen über Fördermöglichkeiten mit, sie planen und beraten und finden maßgeschneiderte Lösungen für ihre Kund:innen – von der Altbausanierung bis hin zum Neubauprojekt.
Wir fassen zusammen:
Holz sieht sehr schön aus, Holz ist vielseitig.
Und jetzt mal alle in this wood, joa:
Ich und mein Holz, ich und mein Holz – Holzi, Holzi, Holz!!!
Willst du ebenfalls als #gamechanger deinen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten? Dann finde auf www.jobsderzukunft.at HSH-Installatöre in deiner Nähe, bei denen du beruflich ein-, um- oder aufsteigen kannst. Bis es so weit ist: Gut Holz!
Wasser ist eine unserer wertvollsten Ressourcen – und wird in jedem Haushalt gebraucht. Literweise. Jeden Tag. Was viele nicht wissen: Wasser braucht jede Menge Energie! Innovative Sanitärtechnik und moderne Bäder, aber auch der Einsatz alternativer Energiequellen, leisten einen wichtigen Beitrag, um die vereinbarten Klimaziele erreichen zu können. Und als Installations- und Gebäudetechniker:in ist man hier ganz vorne mit dabei. Mehr dazu liest du in diesem Blogbeitrag!
Bei diesen heißen Temperaturen steigt wohl nicht nur der Eiskonsum in österreichischen Haushalten, sondern auch der Wasserverbrauch. Wasser ist unser Lebenselixier – und kommt in unseren Breiten wie selbstverständlich in beliebigen Mengen, warm oder kalt und in Trinkwasserqualität aus der Leitung. Laut Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus liegt der tägliche Wasserverbrauch pro Kopf bei rund 130 Litern. Davon entfallen 27 % auf Wasser aus dem Wasserhahn in Küche oder Bad, 25 % auf die WC-Spülung, 19 % auf Wasser für die Dusche, 10 % auf die Waschmaschine und die restlichen 19 % auf Wasser für Pflanzen, Pool, Badewanne oder Geschirrspüler.
Fließendes Wasser gehört eindeutig zur Standardausstattung in jedem Gebäude – und dafür sorgen Installations- und Gebäudetechniker:innen schon seit jeher. Was viele nicht wissen: Dass das Wasser jeden Tag mit gleichem Druck und verstellbarer Temperatur aus der Leitung schießen kann, ist mit hohem Energieverbrauch verbunden. Insbesondere der Warmwasserverbrauch kurbelt die Energiekosten nach oben – schließlich muss das Wasser nicht nur aufbereitet und hochgepumpt, sondern auch auf die gewünschte Temperatur gebracht werden.
Die schlechte Nachricht:
Die gute Nachricht:
Als Installations- und Gebäudetechniker:in verfügt man über Skills und Wissen, um den Wasser- und Energieverbrauch in jedem Haushalt nachhaltig zu reduzieren und damit einen wichtigen Beitrag zu den global vereinbarten Klimazielen zu leisten.
Klimaziele? Lies mehr dazu in diesem Blogbeitrag!
Bist auch du ein Water-Saver?
Die Top 3 Water-Saver
1. Holy Shit: Sparsame WC-Spülungen
Rund 33 Liter pro Tag und Person (!) werden alleine für die Toilettenspülung verbraucht! Das ist ein Viertel des gesamten Wasserverbrauchs pro Tag – holy shit! Der Einbau von wassersparenden Spülkästen kann eine Menge Wasser reduzieren. Während alte Spülkästen um die zwölf Liter pro Spülung verbraucht haben, brauchen moderne Spülkästen gerade mal sechs Liter pro Toilettengang – auch die “Zwei-Mengen-Spültechnik” mit den beiden Tasten für große und kleine Spülmengen kann den Wasserverbrauch merklich reduzieren. Um trotzdem für genügend “Durchlauf” in der Abwasserleitung zu sorgen, gibt es außerdem kleine “Sammelbecken”, die die Leitungen bei Bedarf wieder richtig durchspülen. Hier tut Wassersparen also keinem Weh – und die Umwelt atmet auf.
A propos “Shit” – vielleicht interessiert dich auch dieser Blogbeitrag über Installateur:innen und TikTok!
2. Hot or Cold: Praktische Thermostat-Armaturen
Wer beim Duschen nach der richtigen Temperatur sucht, kann dabei eine Menge Wasser verschwenden. Gerade bei alten “Mischpulten” dauert die Suche nach der perfekten Wassertemperatur oft viele Minuten, in der literweise Wasser in den Abfluss sickert. Moderne Thermostat-Armaturen helfen dabei, eine Menge Wasser zu sparen: Mit deren Hilfe kann die perfekte Duschtemperatur vorab eingestellt und konstant gehalten werden, sodass man sofort “dusch-starten” kann. Viele Thermostat-Armaturen sind außerdem mit einer “Eco”-Funktion ausgestattet, die den Wasserdurchfluss per Durchflussbegrenzer um bis zu 50 % reduziert. Das spart Wasser, Energie und natürlich auch Kosten für den Endkonsumenten!
3. Save me: Wassersparende Armaturen
In öffentlichen Gebäuden werden sie schon länger verwendet: Berührungslose Armaturen mit Infrarot-Näherungselektronik, die nur dann das Wasser fließen lassen, wenn es wirklich gebraucht wird. Auch der Einsatz von Luftsprudlern kann den Wasserverbrauch merklich reduzieren, ohne dass der Komfort darunter leidet. Durch das Beimischen von Luft wird die Wassermenge automatisch reduziert – der Wasserstrahl wird außerdem weicher und gleichmäßiger.
Du siehst – als Installations- und Gebäudetechniker:in hast du viele Möglichkeiten, die Gebäudetechnik der Zukunft zu gestalten und damit ein wichtiger Teil der Energiewende zu werden. Wenn du Bock dazu hast und dich außerdem fürs Handwerk und technische Innovationen begeistern kannst, dann schau doch mal vorbei auf www.jobsderzukunft.at. Vielleicht ist eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in beim HSH-Installatör in deiner ja genau das Richtige für dich!
Übrigens: HSH setzt sich seit 1998 aktiv für den Einsatz umweltschonender Energiequellen ein. Wie das aussehen kann und warum Installations- und Gebäudetechniker:in ein echter #greenjob ist, liest du hier!
This shit is real! Der Klimawandel bedroht uns alle und kann nur mit handfesten Maßnahmen eingebremst werden. Zum Beispiel mit der Energiewende. Welchen Plan Österreich dafür hat, welche umweltschonenden Alternativen es zu fossilen Brennstoffen gibt und was du als Installations- und Gebäudetechniker:in damit zu tun hast, liest du in diesem Blogbeitrag!
Voigas war gestern!
Es ist ernst: Wenn wir die Zukunft unseres Planeten und die der nachfolgenden Generationen sichern wollen, müssen wir die Energiewende so bald und so schnell wie möglich umsetzen. Der Umstieg auf alternative Energiequellen für die Versorgung mit Wärme, Strom und Wasser ist ein wesentlicher Baustein der Energiewende, für die sich Österreich bis 2030 ambitionierte Ziele gesetzt hat. Bis dahin sollen zum Beispiel 100 % des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen, also aus Wasserkraft, Windenergie, Biomasse- oder Photovoltaikanlagen, gewonnen werden. Außerdem hat sich Österreich verpflichtet, den Anteil erneuerbarer Energien im nationalen Energiemix auf 34 % zu steigern und greift dazu sogar tief ins Förderungs-Börserl: Bis zu 7.500 Euro bekommen Privathaushalte (Stand 2022), die von Kohle-, Öl- oder Gasheizungen auf umweltfreundlichere Alternativen umrüsten.
Why?
Alleine die Emissionen zur Wärmebereitstellung tragen maßgeblich zu einem erhöhten CO2-Ausstoß in Österreich bei. Insbesondere die Verbrennung von Kohle ist nicht nur gesundheitsschädlich, sondern auch äußerst klimafeindlich! Laut einem Bericht der österreichischen Umweltschutzorganisation Global 2000 wurden in Österreich noch vor zehn Jahren rund 1,3 Mio. Tonnen Steinkohle pro Jahr in der Kohleverstromung verfeuert, wodurch etwa 3,6 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr entstanden sind. Umso erfreulicher ist es da, dass Österreich 2020 tatsächlich das letzte Kohlekraftwerk vom Netz genommen hat und dem vollkommenen Kohleausstieg so einen großen Schritt nähergekommen ist.
Ab 2030 soll in Österreich außerdem auf Gas und Öl zur Energiegewinnung verzichtet werden. Diese fossilen Brennstoffe sind nicht nur umweltschädlich, sondern auch eine endliche Ressource, die irgendwann knapp werden könnte. Abgesehen davon sind die Abhängigkeiten von externen Gas- und Öllieferanten und die damit verbunden Preisschwankungen für den Endverbraucher problematisch. Du siehst: The struggle is real!
Was hat das jetzt mit dir zu tun?
Fakt ist: Wohnungen, Gebäude und Städte müssen auch in Zukunft mit Wasser, Wärme und Strom versorgt werden. Wenn alte Energiequellen versiegen, braucht es fähige Alternativen. Und die gibt es! Biomasse, Erdwärme und Solarenergie sind regenerative Energiequellen, die mehr als genug Energie zur Verfügung stellen – wenn sie richtig genutzt werden. Und hier wird es für die Installations- und Gebäudetechniker:innen von morgen richtig interessant.
Wie Installateur:innen die Energiewende voranbringen können, liest du in diesem Blogbeitrag!
The future is now!
Exkurs:
Was sind eigentlich … Erneuerbare Energien?
Die “Erneuerbaren” sind Ressourcen, die sich entweder kurzfristig von selbst erneuern können, oder die einfach in unfassbarer Menge vorhanden sind. Dazu gehören zum Beispiel Windenergie, Sonnenenergie oder Erdwärme. Biomasse, wie Holz und Holzpellets, sind zwar eine endliche Ressource, aber schnell regenerativ und ebenfalls klimaneutral, da bei ihrer Verbrennung nur so viel CO2 produziert werden kann, wie die Pflanze vorher der Umwelt entzogen hat.
Und dann?
Mit dem Einsatz von Wärmepumpen kann gespeicherte Erdwärme direkt ins Eigenheim geleitet werden. Biomasseheizungen sind die wohlriechende und umweltfreundliche Alternative zur Gasheizung. Und mit hauseigenen Photovoltaikanlagen auf dem Dach spart man nicht nur Geld, sondern auch eine Menge giftiger Emissionen. Die Möglichkeiten der modernen und klimaschonenden Energiegewinnung sind vielfältig – und die HSH-Installatöre kennen sich ziemlich gut damit aus.
Wanna be a #gamechanger?
Wer sich für eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in entscheidet, entscheidet sich für einen Job mit Zukunft! Um die Gebäude für die nächsten Generationen mit Wasser, Wärme und Energie durch erneuerbare Energiequelle zu versorgen, braucht es echte Spezialist:innen, die sich mit modernen Anlagen und Technologien zur klimafreundlichen Energieversorgung auskennen.
What about you?
Vielleicht bist du ausgelernte:r Installateur:in und hast schon einige Jahre Berufserfahrung sammeln können? Oder du bist bald fertig mit deiner Lehre zum HSH-Installatör und willst dich weiter spezialisieren? Wenn dir der Klimaschutz am Herzen liegt und du die Energiewende mit eigenen Händen vorantreiben möchtest, könnte das Spezialisierungsmodul “Ökoenergietechnik” genau das Richtige für dich sein! Hier wirst du zum echten Experten in Sachen “erneuerbare Energiegewinnung” ausgebildet und erfährst alles rund um die Planung, Umsetzung und Wartung von alternativen Energieanlagen. Lies mehr dazu unter https://blog.jobsderzukunft.at/module-in-der-installateur-lehre/!
Du überlegst noch?
Der Klimawandel gehört zu den vielleicht größten Herausforderungen unserer Zeit. Und nachhaltige Gebäudetechnik ist mega wichtig, um die Energiewende im ganzen Land voranzutreiben. Wenn du dabei selbst mit anpacken willst, bewirb dich beim HSH-Installatör in deiner Nähe und mach‘ die Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in!
Quellen:
- https://www.erneuerbare-energie.at/energie-uebersicht
- https://kesseltausch.at/
- https://www.global2000.at/sites/global/files/Auswirkungen%20von%20Kohle%20in%20%C3%96sterreich.pdf
- https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2020-04/kohleausstieg-oesterreich-kohlekraftwerk-abgeschalten-fossile-energie?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
Ein Haus, das von und mit der Sonne lebt und das sich durch die direkte Nutzung der Sonnenenergie quasi selbst versorgt? Klingt ziemlich gut, oder? Moderne Technik macht es möglich. Aktuell gibt es rund 300 „Sonnenhäuser“ in Österreich. Diese decken bis zu 90 Prozent ihres Energiebedarfs mit Hilfe der Sonne ab und sind daher besonders energieeffizient und umweltfreundlich. Warum Installateur:innen echte #gamechangers in diesem Bereich sind, lest ihr hier.
Sonne + Haus = Sonnenhaus
Die Formel ist einfach: Sonne + Haus ergibt Sonnenhaus. Und genau das ist auch die Idee dahinter: Denn die Kraft der Sonne reicht ohne weiteres aus, um ein gut gedämmtes Haus teilweise oder auch komplett mit Heizenergie zu versorgen. Dazu werden am Dach und/oder Fassade Kollektoren und Module integriert, die die Sonnenstrahlung in Wärmeenergie umwandeln. Und das auch an nicht so sunny days. Denn die solar gewonnene Wärme wird bei Sonnenhäusern in riesigen, meist geschossübergreifenden Wassertanks, in der Bodenplatte oder in den Betondecken zwischengespeichert und kann das Zuhause so auch an kälteren Tagen mit Wärme versorgen. Schon nice, was mit moderner Technik wie Sonnenkollektoren und Wassertanks heutzutage möglich ist!
By the way: Wie man Sonnenergie optimal nutzen kann, lernt man unter anderem in seiner Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in: https://blog.jobsderzukunft.at/das-erwartet-dich-bei-einer-lehre-zum-installations-und-gebaeudetechniker/.
Sonnenhaus + Installateur:innen = Energiewende
Sonnenhäuser sind besonders umweltfreundliche Gebäude. Sie werden mithilfe der natürlichen Kraft der Sonne beheizt und helfen CO2-Emissionen und fossile Energieträger zu reduzieren. Äh… was? CO2 ist die Abkürzung für Kohlenstoffdioxid, einem giftigen Gas, das in fossilen Brennstoffen wie Kohle, Erdöl und Erdgas enthalten ist und das sich extrem klimaschädlich auf unseren Planeten auswirkt. Doch was haben nun Installateur:innen mit Sonnenhäusern und der Energiewende zu tun? HSH-Installatöre setzen sich schon seit mehr als 20 Jahren für die Energiewende ein, indem sie sich mit erneuerbaren Energiequellen auskennen und immer innovativere Projekte wie etwa Sonnenhäuser in die Tat umsetzen.
Mehr über den „Green Job Installateur“ liest du hier!
Beispiele für Sonnenhäuser
Falls ihr euch jetzt denkt „Das klingt ja alles gut, aber so richtig den Durchblick habe ich noch nicht“, haben wir hier ein paar Beispiele von unseren HSH-Installatören für euch:
Sonnenhäuser Längsee in Kärnten
Frisch vom Himmel direkt in die beiden Sonnenhäuser in Drasendorf beim Kärntner Längsee. In bester Südlage sorgt die Solarthermie (zur Umwandlung der Sonnenergie in nutzbare Wärmeenergie) für 90 % des Gesamtenergiebedarfs des Hauses (Heizung und Warmwasser). Das macht die beiden Häuser nicht nur wirklich innovativ, sondern auch noch richtig nachhaltig. Du kannst dich übrigens auch selbst davon überzeugen: Seit Mai 2018 kann man sogar seinen Urlaub dort verbringen und sozusagen Probewohnen. Tolles Projekt vom HSH-Installatör „Solaris GmbH“, wie wir finden.
Sonnenhaus Batschuns in Vorarlberg
Wie Installateur:innen die Energiewende vorantreiben, sieht man auch am Beispiel „Sonnenhaus Batschuns“ in Vorarlberg. Das moderne Einfamilienhaus befindet sich in einer top Sonnenlage und ist ein waschechtes Sonnenhaus, das gemeinsam mit dem HSH-Installatör „Strele Installationen GmbH“ realisiert wurde. Insgesamt 36 m2 Solarkollektoren am Dach und an der Fassade sowie 1.360 Liter Tankspeicher für Warmwasserbereitung sorgen dafür, dass bis zu 80 % des Wärmebedarfs solar gedeckt sind. Das reduziert die Nutzung fossiler Brennstoffe, die unsere Umwelt wie gesagt so gar nicht mag.
Sonnenhäuser? Schon nice!
Last but not least: Sonnenhaus Virgen in Osttirol
Energie, die zu 75 % aus der Sonne kommt und 3.000 Liter Pufferspeicher zum Zwischenspeichern der Wärme, machen auch das Hause Felsch in Virgin in Osttirol zum echten Sonnenhaus. Hier wird alles geboten, was es an #newshit im Installateur-Beruf zu entdecken gibt: Sonnenkollektoren in Kombination mit einer Photovoltaikanlage (diese blauen glänzenden Zellen auf den Dächern), eine moderne Fußbodenheizung und eine kontrollierte Wohnraumlüftung – und das alles kontrollier- und steuerbar über das eigene Smartphone. Ein echtes Best-Practice vom HSH-Installatör „Haustechnik Egger GmbH“.
Du hast Bock auf einen Job mit Sinn und Perspektive? Dann ist der Installateur-Beruf vielleicht genau das Richtige für dich. Hier kannst du dich über die vielen Vorteile informieren: www.jobsderzukunft.at/ und einen unverbindlichen Schnuppertermin vereinbaren.
Was kann es Schlimmeres geben als einen Job zu haben, der einfach null Sinn macht? Jeden Tag das Gleiche tun, wobei man sich immer fragt: Warum mache ich das eigentlich? Ist es sinnvoll, was ich tue? Oder bin ich gerade einfach dabei, mein Leben mit irgendeiner Beschäftigungstherapie zu verbringen? Um dauerhaft in einem Job zufrieden zu sein, ist Sinnhaftigkeit super wichtig, oder?! Wenn du das auch so siehst, ist der #greenjob Installateur vielleicht genau das Richtige für dich. Warum? Das liest du in diesem Blogbeitrag!
5 Gründe, warum diese Lehre einfach Sinn macht
1. Du rettest den Planeten
Das Klima steht kurz vor dem Kollaps – das haben inzwischen auch schon die „da oben“ verstanden und ambitionierte Klimaziele ins Leben gerufen. Energiewende ist das Zauberwort! Und das ist eine gute Idee, denn fossile Brennstoffe sind maßgeblich an den steigenden CO2-Emissionen, erhöhten Feinstaubwerten und ernsthaften Umweltproblemen beteiligt. Das Problem: Ein Ziel zu haben, reicht bei Weitem nicht! Politik und Wissenschaft sind gut darin, Ziele zu überlegen und Deadlines dafür festzulegen – für die Umsetzung braucht es aber andere Spezialist:innen. Zum Beispiel: Dich! Als Installations- und Gebäudetechniker:in bist du der oder die Expert:in für den Einsatz erneuerbarer Energien, die notwendig sind, um die Klimaziele zu erreichen und die Energiewende in die Tat umzusetzen. Nicht umsonst gilt der #greenjob Installateur als echt nachhaltig! Mehr dazu liest du hier!
2. Du nimmst das gute Zeug
Der Einsatz fossiler Brennstoffe sorgt nicht nur für schlechte Luft und die globale Klimakatastrophe, sondern hat noch einen ganz anderen Nachteil: Fossile Brennstoffe sind nicht erneuerbar und irgendwann einfach verbraucht. Hochrechnungen zufolge wird es zwar noch die nächsten hundert Jahre genug davon geben – aber: Was dann? Wenn du dich für eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in bei einem HSH-Installatör entscheidest, zeigt man dir von Anfang an den guten Stoff – also die richtigen Brennstoffe. Pellets, Holzschnitzel & Co. riechen nicht nur wesentlich besser, sondern haben auch eine klimaneutrale CO2-Bilanz. Beim HSH-Installatör in deiner Region lernst du aber nicht nur, was der beste Brennstoff ist, sondern natürlich auch, wie man ihn zur nachhaltigen Energiegewinnung nutzen kann. Mehr dazu liest du in diesem Blogbeitrag!
Be a #gamechanger! Because the world has enough followers!
3. Dieser Job ist nachhaltig – genau wie deine Karriere
Es gibt Jobs, die voll gehypt werden – und schon nach ein paar Jahren interessiert sich niemand mehr dafür. Dann gibt es Jobs, die bald einfach aussterben, weil Roboter die Arbeit genauso gut übernehmen können. Und dann gibt es Jobs, die auch in Zukunft sicher noch gebraucht werden. Der Beruf des Installations- und Gebäudetechnikers gehört definitiv dazu. Dieser Job erfordert echte Hände, echtes Köpfchen und echtes Know-How. Der Bedarf an top-qualifizierten Fachkräften wird immer größer, denn die Energiewende und ein innovationsgetriebenes Bauwesen erfordern einfach gut ausgebildete Spezialist:innen – und Hände, die mit anpacken können. In dieser Branche wird es immer viel zu tun geben. Als Installations- und Gebäudetechniker:in hast du die Chance, ein wichtiger Teil dieser Boom-Branche zu werden und eine steile Karriere hinzulegen!
4. Immer ganz vorne dabei
In den letzten Jahren hat sich einiges in der Baubranche getan. Für den Einsatz erneuerbarer Energien und umweltfreundlicher Gebäudetechnik wurden innovative Technologien entwickelt, die die Energiewende überhaupt erst möglich machen. Und damit ist noch lange nicht Schluss! Innovationen gehören im modernen Bauwesen fast zur daily routine, damit hier wirklich was weiter geht. Als Installations- und Gebäudetechniker:in bist du immer live dabei, wenn der #newshit auf den Markt kommt und du gehörst zu den ersten, die sich damit auskennen.
5. Du bist ein #gamechanger
Dieser Job macht einfach Sinn, weil ... das, was du hier tust einfach Sinn macht. Das klingt banal, ist aber super wichtig. Mit deinen Händen trägst du aktiv dazu bei, dass sich wirklich was verändert. Dass Gebäude klimaschonend versorgt werden. Dass Familien komfortabel wohnen können. Und dass diese Welt ein bisschen besser wird. Wenn es um Ökoenergietechnik geht, bist du part of the game und installierst Solaranlagen, Biomasseheizungen, Wärmepumpen und andere Energiequellen, die unsere Umwelt schützen. Es gibt viele sogenannte „Weltverbesserer“. Als Installateur:in bist wirklich einer davon!
Das waren nur fünf gute Gründe für die Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in. Noch mehr Gründe für den #greenjob Installateur und vor allem weitere Infos zur Lehre, zu den Spezialisierungen, zum Gehalt und, und, und findest du unter www.jobsderzukunft.at!
Energiewende und so ...
HSH-Installatöre bringen die Energiewende voran – so viel steht fest. Aber – was ist das überhaupt?! „Energiewende“ ist grundsätzlich mal der Begriff für den Übergang – also die „Wende“ – von einer klimaschädlichen hin zu einer umweltschonenden Energieversorgung. Klimaschädlich in diesem Zusammenhang ist vor allem die Nutzung fossiler Brennstoffe, wie Kohle, Erdöl und Erdgas. Sie heißen deshalb „fossile Brennstoffe“, weil sie in geologischer Vorzeit entstanden sind (ja, „Fossilien“ haben auch was damit zu tun).
Es handelt sich dabei um organische Stoffe, zum Beispiel Pflanzen und Tiere, die zu ihren Lebzeiten vor ein paar Millionen Jahren Sonnenenergie getankt und gespeichert haben. Im Laufe der Zeit sind sie dann während der „Fossilisation“ zu dem geworden, was wir heute als Erdöl oder Kohle kennen. Entsprechend sind sie nicht so schnell – Scherz – gar nicht erneuerbar. Bei ihrer Verbrennung entstehen viele giftige Gase wie Schwefeldioxid, Stickstoffoxide oder Kohlenwasserstoff. Vor allem das in fossilen Brennstoffen enthaltene CO2 (Kohlenstoffdioxid) stellt ein immer größeres Problem für unseren Planeten dar. Um dieses Problem VOR dem Totalschaden in den Griff zu kriegen, müssen erneuerbare Alternativen mit weniger oder gar keinem CO2-Ausstoß zukünftige Energiequellen bereitstellen. Und das nennt man dann die Energiewende.
Gute Idee! Aber wie?
Hier kommen dann die Klimaziele ins Spiel. Und die HSH-Installatöre! Aber von vorne: Bereits im Jahr 1979 wurde die erste Welt-Klimakonferenz einberufen, um Maßnahmen gegen den Klimawandel vorzunehmen. Bis zur Klimakonferenz in Kyoto 1997 waren diese Maßnahmen aber nie verpflichtend. Beim Klimaabkommen von Paris wurden 2015 dann endlich verbindliche Klimaziele und ein umfassendes Klimaschutzabkommen beschlossen, das unter anderem folgende Ziele beinhaltet:
- Die Begrenzung der globalen Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celsius (besser 1,5 Grad Celsius) gegenüber vorindustriellen Werten
- Die Senkung der globalen Treibhausgasemissionen auf null bis Mitte des 21. Jahrhunderts
- Alle fünf Jahre sollen von allen Staaten der Welt Beiträge zur Emissionsreduktion vorgelegt und umgesetzt werden.
Darüber hinaus hat sich die EU im EU Klima- und Energiepaket bis zum Jahr 2030 auf weitere Zielvorgaben geeinigt, wie zum Beispiel ein Treibhausgasemissions-Reduktionsziel von mindestens 40 Prozent gegenüber den Jahren 1990 bis 2030. Das sind natürlich alles sehr abstrakte Zahlen, die sich durch die reine Absicht und verpflichtende Abkommen sicher nicht ändern lassen. Das geht nur durch praktische Maßnahmen! Dazu haben sich in Österreich beispielsweise Bund und Länder darauf geeinigt, Kohle-, Öl- und Gasheizungen schrittweise zu verbieten. Kohle und Gas sollen nur noch bis 2035 und Erdgas nur bis 2040 für die Raumheizung verwendet werden dürfen. All das ist Teil der Energiewende, die nun mit (natürlich noch erlaubtem) Vollgas vorangetrieben werden muss.Und das geht tatsächlich nur mit genügend gut ausgebildeten Fachkräften, die sich vor allem mit dem Einsatz neuer Energieformen auskennen.
Ich bin ein Game Changer, und du?
Treiber der Energiewende
Dass es mal soweit kommen würde, hat HSH-Geschäftsführer Rudolf M. Rattenberger schon früh erkannt und bereits im Jahr 1998 „Holz die Sonne ins Haus“ (HSH) gegründet. Seitdem haben das Unternehmen und seine HSH-Installatöre einiges für die Energiewende getan und die Erreichung der Klimaziele in die Praxis geholt. Darum gehören die HSH-Betriebe heute zu echten Vorreitern und Experten auf diesem Gebiet. Hier arbeiten Leute, die sich mit erneuerbaren Energiequellen auskennen – und wissen, wie man sie in die Häuser holt!
Mehr über den „Green Job Installateur“ liest du hier!
Was sind nachhaltige Energiequellen?
Sonnenenergie
Sonnenenergie liefert nachhaltige und natürliche Wärme, die für Warmwasser, Heizung oder auch Pools verwendet werden kann. Mittels Photovoltaik-Anlagen kann man aus Sonnenenergie auch elektrischen Strom gewinnen. Die Sonne ist definitiv ein nachhaltiger Energielieferant, denn hier muss nichts abgebaut oder ausgeschöpft werden. Stattdessen schickt sie jeden Tag große Mengen kostenloser Sonnenenergie auf unseren Planeten, die wir einfach nur nutzen müssen. Wie das geht, lernt man unter anderem während einer Lehre bei einem HSH-Installatör im Spezialmodul „Ökoenergietechnik“.
Biomasse
Chemisch gesprochen ist Biomasse ein Energieträger, der die Energie über den Vorgang der Photosynthese gewonnen hat. Physikalisch gesprochen ist Biomasse chemisch gebundene Sonnenenergie. Einfach gesprochen: Biomasse sind alle organischen Stoffe, wie Tiere oder Pflanzen, die zur Energiegewinnung genutzt werden können. Ja, du hast recht – Kohle und Erdöl waren auch irgendwann mal Biomasse. Allerdings sind die Kollegen schon mehrere Millionen Jahre alt und nicht erneuerbar. Bei Biomasse im eigentlichen Sinn handelt es sich vor allem um Holz, Pellets und Hackgut, die in Biomasseheizungen eine fast CO2-neutrale Brennstoffalternative darstellen. CO2-neutral deshalb, weil bei der Verbrennung nur so viel CO2 ausgestoßen wird, wie die Pflanze vorher produziert hat. Und die Rechnung geht bei fossilen Brennstoffen einfach nicht auf.
Erde, Wasser, Luft
In der Erde, der Luft und im Grundwasser ist jede Menge Energie in Form von Wärme gespeichert, die man mittels Wärmepumpen entziehen und für die Energiegewinnung im Haus nutzen kann. Wärmepumpenanlagen gehören zu den beliebtesten Heizlösungen und werden für Verbraucher aktuell auch staatlich subventioniert! Das Interesse ist also groß und der Bedarf wächst von Tag zu Tag. Da der Einbau der Wärmepumpenanlagen jede Menge technisches Know-How und Erfahrung erfordert, werden Fachkräfte händeringend gesucht. Das ist einer der Gründe, warum eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in beste Zukunftsaussichten verspricht und absolut krisensicher ist!
Du willst mehr darüber wissen? Dann interessiert dich sicher dieser Blogbeitrag zum Thema Richtig heizen im Winter!
„Gas, Wasser, Scheiße“ war gestern! Heute sorgen Installateur:innen für Wärme und Wohlbefinden im ganzen Haus – und das zu jeder Jahreszeit! Ressourcenschonende Heizungsanlagen, erneuerbare Energien und der Einbau von intelligenter Gebäudetechnik: Installateur:innen von Heute sind richtige #gamechanger in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz und wissen ganz genau, wie effizientes Heizen im Winter funktioniert.
Wir haben uns mit HSH-Installatör Bernd Ogris unterhalten und ein paar wertvolle Tipps zum Thema „Richtig Heizen im Winter“ bekommen.
Gas, Wasser, s̶̶... richtig heizen!
Ist der Kessel überdimensioniert oder falsch geregelt? Arbeitet die Heizungspumpe effizient? Sind die Thermostate auf der Höhe? Gerade im Winter will „richtig Heizen“ gelernt sein und bedarf fachkundiger Spezialist:innen. Zum Beispiel gelernte Installations- und Gebäudetechniker:innen, die bestens Bescheid wissen und Haushalten zu mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit verhelfen – auch bei kühlen Temperaturen. Aber bevor es an die Arbeit geht, wird erstmal alles abgecheckt.
Laut Heizungstechniker Bernd wird beim Heizungscheck unter anderem geprüft, ...
- ... in welchem Zustand der Heizkessel arbeitet
- ... ob die Kesseltemperatur richtig eingestellt ist
- ... ob die Heizkörper in Ordnung sind
- ... welche Modernisierung an den Heizsystemen erforderlich sind
- ... wie effizient die Heizpumpen arbeiten
Heizkessel, Heizsysteme, Pumpen ... du verstehst nur Bahnhof? Kein Problem! Wir stellen dir ein paar umweltschonende Heizungsarten vor, die auch im Winter energieeffizient eingesetzt werden können.
We are #gamechangers!
Alles verheizen? Wenn, dann richtig!
Wie umweltschonend eine Heizung wärmt, hängt nicht nur von der richtigen Wartung ab, sondern vor allem von ihrem Brennstoff. Während Öl- und Gas-Heizungen jede Menge Co2 in die Atmosphäre ballern, sind Biomasse-Heizungen mit Pellets, Hackgut oder Stückholz um einiges umweltschonender. Daneben bieten auch Wärmepumpen eine sinnvolle Alternative zur klassischen Heizung, weil sie keine giftigen Schadstoffe ausstoßen und dabei sogar langfristig kostengünstiger für den Verbraucher sind. Als Installations- und Gebäudetechniker:in weißt du das natürlich alles und kannst deine Kunden souverän beraten. Aber nicht nur deshalb ist dieser Job ein echter #greenjob! Sondern auch aus diesen Gründen: https://blog.jobsderzukunft.at/green-job-installateur/.
Heizen mit Wärmepumpe und Photovoltaik
Die Wärmepumpe liegt voll im Trend und gilt besonders im Neubau als Heizung der Zukunft. Warum? Weil die umweltfreundliche Heizung Wärmequellen wie Luft, Grundwasser oder Erde nutzt und damit sehr kostengünstig, effizient und klimaschonend arbeitet. Um die vorhandene Umweltwärme schließlich auf eine höhere Temperatur zu „pumpen“, wird nur relativ wenig Strom benötigt, der laut Bernd am besten in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage umweltfreundlich produziert wird.
Photovoltaik – was?
Kennst du die blauen glänzenden Zellen auf den Dächern? Das ist sie! Eine Photovoltaik-Anlage gewinnt das ganze Jahr über Strom aus Sonnenenergie, kann ihn sogar über lange Zeit speichern und bei Bedarf wieder freigeben. Umweltschonende Energiegewinnung at its best!
Heizen mit Pellets
Pelletsheizungen liegen gerade ebenfalls voll im Trend, wenn es um umweltschonendes Heizen geht. Bei dieser Methode wird mit Holz-Pellets geheizt, die aus Holzabfällen wie Sägemehl und Hobelspänen gepresst werden und dabei vollkommen klimaneutral sind. Hä? Die Erklärung ist ganz einfach: Bei der Verbrennung von Holz wird genau jene Menge CO2 an die Umwelt abgegeben, die der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat.
Im Vergleich zu klassischen Holzöfen benötigen Pelletsöfen deutlich weniger Brennstoff und sind damit meist nachhaltiger. Und dabei echte High-Tech-Geräte! Immerhin sorgen sie für eine selbstständige Überwachung der Verbrennung, regulieren die Wärme und können per Knopfdruck ein- und ausgeschaltet werden.
Keine klassischen Holzöfen mehr? Aber der Winter ist doch eigentlich Kaminzeit ... oder?
Dank moderner Innovationen und gut ausgebildeter Installateur:innen werden Holzöfen zunehmend ökologischer. So erklärt uns Bernd, dass Kaminöfen umso umweltfreundlicher sind, je weniger Feinstaub und Kohlenstoffmonoxid sie ausstoßen. Dazu muss der Kamin Kessel perfekt eingestellt und gewartet sein und trockenes Holz zum Verbrennen eingesetzt werden.
#gogreen #godigital #gosmart: Die smarte Heizung für jede Jahreszeit
Smart Home Systeme sind der #newshit schlechthin. Kein Wunder, denn durch Smart Home Technologien können verschiedene Haushaltsgeräte miteinander kommunizieren und zentral gesteuert werden. Das Kernstück, um ein Smart Home System nachhaltig zu machen: Die smarte Heizung. Hinterlegte Zeitpläne oder eine automatisierte Anwesenheitserkennung regulieren die Raumtemperatur und senken diese beispielsweise ab, wenn alle Bewohner das Haus verlassen. Zudem passen integrierte Wetterstationen das Heizverhalten an die Witterung an, während Fenstersensoren die Heizung automatisch beim Lüften herunterregulieren. Perfekt für effizientes Heizen im Winter!
Ob als Vorreiter erneuerbarer Energien, effizienter Heizungstechniken oder Gestalter von Wohlfühloasen: Installations- und Gebäudtechniker:innen kann man immer gebrauchen. Jetzt und in Zukunft! Mehr Infos zu HSH und zu deinem Job der Zukunft findest du unter www.jobsderzukunft.at!
Dass die Umwelt in Gefahr ist, ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Während wir alle immer komfortabler wohnen wollen, wird der Klimawandel kontinuierlich bedrohlicher. Extreme Temperaturen, verminderte Luftqualität und Ressourcenknappheit sind nur einige der schwerwiegenden Folgen, die auch das Bauwesen beeinflussen. Dass eine radikale Energiewende absolut notwendig wird, hat HSH bereits vor vielen Jahren erkannt und sich seitdem verstärkt mit alternativen Energiequellen und innovativen Technologien der Gebäudetechnik beschäftigt. Heute sind wir bei HSH echte Experten:innen auf dem Gebiet der Ökoenergietechnik und beraten unsere Kunden:innen zu Wärmepumpensystemen, Sonnenenergie oder Pelletsheizungen. Damit sind unsere HSH-Installatöre auch Vorreiter der Green Jobs! Green Job? Wärmepumpe? Pellets?
Wenn du keine Ahnung hast, wovon wir reden, ist das keine Schande. Darum bist du ja hier! Lies mehr dazu in folgendem Blogbeitrag!
#greenjob: Dein Beitrag zum Umweltschutz
Was sind Green Jobs?
Green Jobs leisten einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. So werden Arbeitsplätze als „Green Job“ bezeichnet, die sich mit der Herstellung von nachhaltigen und umweltschonenden Produkten, Technologien oder Dienstleistungen beschäftigen. Dazu zählen vor allem Jobs in der Gebäudetechnik, im Bau- und Sanierungswesen sowie im Energie-, Wasser- und Abwassermanagement. In diesen Branchen arbeiten Menschen und Unternehmen daran, Umweltschäden zu vermeiden und natürliche Ressourcen zu erhalten. Und das wird immer wichtiger für unseren Planeten!
Ist Installateur:in ein „Green Job“?
Jein! Ob man als Installateur:in einen Green Job macht, hängt nicht zuletzt davon ab, welche Anlagen zum Einsatz kommen. Holz die Sonne ins Haus setzt sich seit 1998 für die Energiewende ein – als HSH-Installatör arbeitet man jedenfalls in einem Green Job. Zum Beispiel mit dem Einbau von Biomasseheizungen, Solaranlagen oder Wärmepumpen. Heizen mit Gas, Kohle oder Öl hat viele Nachteile für die Umwelt: Es verschärft die Ressourcenknappheit durch den Verbrauch von nicht nachwachsenden Rohstoffen, es pulvert viel CO2 in die Luft und es ist oft mit langen und aufwändigen Transportwegen verbunden. Darum haben Bund und Länder auch beschlossen, Kohle-, Öl- und Gasheizungen bis 2040 schrittweise in Österreich zu verbieten. Für grüne Installateure:innen bedeutet das: Es gibt viel zu tun!
Die grüne House-Warming Party: Unsere Top 3
1. Biomasseheizungen: Der Burner!
Wenn Gas, Kohle und Öl verbrannt werden, entstehen umweltschädliche Gase und die Ressourcen werden knapper. Nicht gut! Mit einer Biomasseheizung hingegen wird die Wärme durch regenerative Rohstoffe erzeugt, die nicht nur besser riechen, sondern auch umweltfreundlicher, nämlich rückstandslos und CO2-neutral sind. Ein beliebter Brennstoff ist Holz in Form von Holzpellets, Hackschnitzeln oder Sägeholzresten – es können aber auch energiereiche Getreidearten und sogar flüssige Biomasse, wie Erntereste oder landwirtschaftliche Nebenprodukte, verwendet werden. Je nach Brenngut gibt es verschiedene Biomasseheizungen, wie Stückholzheizungen, Pelletsanlagen oder Hackgutheizungen. Dabei haben Pelletsheizungen heute kaum noch was mit einem klassischen Kaminofen zu tun. Auf Knopfdruck oder per Smartphone kann die Heizung ein- und ausgeschaltet und die Wärme reguliert werden. So hat sich auch die Biomasseheizung in den letzten Jahren technisch weiterentwickelt und ist alles andere als oldschool.
Gut zu wissen:
Pellets werden übrigens aus Holzresten der Sägeindustrie hergestellt und verbrennen CO2-neutral. Was das heißt? Wenn sie verbrannt werden, wird die gleiche Menge CO2 an die Umwelt abgegeben, die der Baum während seiner Lebzeiten aufgenommen hat. Darum: klimaneutral.
2. Solarenergie: Soak up the sun!
Solaranlagen sind ein echtes Meisterwerk der Technik: Um die Häuser, Pools und Einkaufszentren dieser Erde mit Wärme zu versorgen, schenkt die Sonne uns tonnenweise Energie, die wir mit Hilfe von Photovoltaik- und Solaranlagen in brauchbaren Strom- oder Wärmeenergie umwandeln können. Und das ist schon krass – immerhin ist die Sonne rund 150.000.000 Kilometer von der Erde entfernt! Die Sonne schickt jeden Tag mehr Energie auf die Erde, als die Menschheit in einem Jahr verbrauchen könnte – und ist somit ein super günstiger und nachhaltiger Energielieferant für warmes Wasser und beheizte Räume.
#installateurfacts
Der Solarkollektor ist das Herzstück der Solaranlage. Er wandelt das einfallende Sonnenlicht in Wärme um und gibt diese in den Wärmekreislauf des Hauses ab. Unsere HSH-Installatöre montieren und warten die Kollektoren zum Beispiel auf Dächern und an Hausfassaden.
3. Wärmepumpen: Pump up your life.
Eine super spannende Technologie ist auch die der Wärmepumpenanlagen. Damit wird der Umwelt die gespeicherte Wärme entzogen und für den jeweiligen Bedarf aufgeheizt, bzw. „aufgepumpt“. Auch hier wird also indirekt Sonnenenergie genutzt, denn die wird über lange Zeit in der Luft, im Grundwasser und in der Erde gespeichert, von wo sie beispielsweise über Erdsonden oder Flächenkollektoren wieder eingesammelt werden kann. Diese Form der Energiegewinnung ist auch super sauber, absolut grün und braucht nur ein bisschen Strom, um die Wärmepumpe zu aktivieren. Für den Einbau von Wärmepumpen ist natürlich eine vorherige Beratung und Begutachtung des jeweiligen Gebäudes notwendig. So ist der Einbau vor allem bei gut gedämmten Häusern, Passivhäusern oder Niedrigenergiehäusern zu empfehlen. In jedem Fall sind Wärmepumpen umweltfreundliche, emissionsfreie und energieeffiziente Wärmelieferanten und eine interessante Aufgabe für jeden oder jede Installateur:in!
#installateurfacts
Passiv- und Niedrigenergiehäuser sind Gebäude mit besonders effizientem Energiemanagement. Sie sind besonders gut gedämmt, sodass sie auch im Winter nur wenig Energie verbrauchen. Ob es ein Passiv- oder ein Niedrigenergiehaus ist, hängt vom jährlichen Heizwärmebedarf pro Quadratmeter ab.
Tipp für Lehrlinge: Energiewende ist voll dein Thema?
Wenn dir Klimaschutz und Nachhaltigkeit wichtig sind und du dein Wissen über erneuerbare Energien vertiefen willst: Nach deinem dritten Lehrjahr besteht die Möglichkeit, dich auf das Thema „Ökoenergietechnik“ zu spezialisieren. Mit deinem Spezialwissen zu nachhaltiger Energietechnik wirst du zum oder zur gefragten Gebäudetechniker:in auf dem Arbeitsmarkt und kannst einen echten Beitrag zur Energiewende leisten. Lies mehr dazu auf www.jobsderzukunft.at!