Die Messtechnik ist kein „handwerkliches TikTok“. Schon vor 5.000 Jahren nutzten Ägypter und Chinesen einfache Messinstrumente. In der Neuzeit wurde die Vermessung durch Schallwellen und Infrarotstrahlen noch genauer. Der letzte Schrei sind allerdings 3D-Laserscanner, die auch Einfluss auf die Tätigkeiten des Installateurs bzw. der Installateurin haben. Wie das? Lies einfach weiter. 😉
Vom Barcodeleser zum Präzisionsmessgerät
Eines vorneweg: Du hast garantiert schon mal einen Laserscanner gesehen. Denn die meisten Barcodeleser im Kaufhaus sind nichts anderes als handgeführte 3D-Laserscanner. Mittlerweile werden ähnliche Geräte – CSI (Crime Scene Investigation) lässt grüßen – auch bei der Rekonstruktion von Autounfällen und zur Aufklärung von Verbrechen genutzt. Sie haben allerdings nach wie vor eine geringere Reichweite als terrestrische Laserscanner (TLS), die auf einem Stativ angebracht werden.
Terrestrische Laserscanner … hä?! Und jetzt bitte noch mal auf Deutsch! Terrestrische Laserscanner tasten Oberflächen mit einem Strahl ab, die neuesten Modelle erzeugen dabei über 1 Million Messpunkte pro Sekunde. Jeder Punkt innerhalb dieser sogenannten Punktwolke wird aufgrund von Winkel und Entfernung zum Messgerät genau lokalisiert. „Genau“ bedeutet: maximal ein paar Millimeter Abweichung – bei 100 Millionen Messpunkte und mehr. Ganz schön abgelasert!
Voll Laser, wie du abgehst!
Handgeräte sind trotzdem nicht komplett out, sie kommen für schwer einsichtige Stellen zum Einsatz, die vom statischen TLS nicht erfasst werden können. Das ganze Datenmaterial wird zu einem 3D-Modell mit exakten Raummaßen, Winkeln und Höhendifferenzen umgewandelt. Für Installateur:innen, aber auch andere Handwerker:innen ist das die perfekte Arbeitsgrundlage.
Exakte Daten sind die Base
Damit sind wir schon mitten im eigentlichen Thema: Wie hilft ein 3D-Laserscanner den Installationsprofis bei der Arbeit? Nun, moderne Technik und digitale Tools gehören schon jetzt zum Standard im Installateur-Beruf. Mit Wärmebildkameras am Smartphone werden feuchte Stellen oder Zugluftquellen lokalisiert. Abgasmessgeräte sind via Bluetooth mit dem Laptop oder Tablet verbunden, sodass die ermittelten Werte automatisch weiterverarbeitet werden können. Und im administrativen Bereich – Terminorganisation, Auftragsabwicklung und Abrechnung – geht ohne mobile Daten sowieso nichts mehr.
Der 3D-Laserscanner ist der logische nächste Schritt: Damit moderne Digi-Features voll funktionieren, müssen sie nämlich mit möglichst umfangreichen und genauen Daten gefüttert werden. Ein Laserscan sorgt dafür und ist noch dazu schneller als alle bisherigen Messverfahren.
Bestands-Check und Qualitätssicherung
Das 3D-Modell dient zunächst als Bestandsaufnahme. Es ist eine As-Built-Dokumentation, man plant Arbeiten also auf Basis des tatsächlichen Baubestands und muss sich nicht auf alte Pläne oder das klassische Maßband verlassen. Auch baubegleitend lassen sich die Laserscanner einsetzen, zum Beispiel um Abweichungen zwischen Planung und Umsetzung von Projekten frühzeitig zu erkennen. Sie sind somit auch Instrumente zur Qualitätssicherung.
Ein kleines Manko sind derzeit noch die Preise der Hightech-Geräte. Die Anschaffungskosten für einen terrestrischen Laserscanner liegen im fünfstelligen Euro-Bereich. Daher gibt es bereits Unternehmen, die 3D-Laserscans als Dienstleistung anbieten. Trotzdem: Die Technologie hat enormes Potenzial.
Laserscan und BIM – das Hightech-Doppel
Das gilt umso mehr in Kombination mit „Building Information Modelling“, kurz BIM. Damit ist ein Verfahren zur Planung und Durchführung von Bauprojekten gemeint, bei dem mit Hilfe einer speziellen Software der Zustand eines Gebäudes und die Baufortschritte visualisiert werden. Alle Planungs- und Baubeteiligten sind stets auf dem gleichen Informationsstand, die Projekte können somit schneller und kostengünstiger umgesetzt werden.
Doch auch hier gilt: Je besser die Datenbasis (am besten millimetergenau), desto besser funktioniert auch das Building Information Modelling. 3D-Laserscan und BIM sind so gesehen das perfekte Hightech-Doppel.
Mach den Selbsttest!
Du siehst also: Handwerk allgemein und der Installateur-Beruf im Speziellen sind alles andere als retro. Moderne Technik macht die Arbeit als Installateur:in leichter, präziser und effizienter. Kannst du dir nicht vorstellen? Dann mach den Selbsttest und bewirb dich bei einem HSH-Installatör in deiner Nähe.
Endlich ist es da … dein erstes, selbst verdientes Geld. Geld, das du direkt fürs Zocken, fürs Ausgehen mit Freund:innen oder andere Hobbies ausgeben kannst. Kannst, aber nicht musst. Denn einmal nicht aufgepasst, und deine Kohle ist wieder weg. Damit das nicht passiert und in deinem Geldbeutel nicht gleich wieder gähnende Leere herrscht, haben wir ein paar Tipps, wie du mit deinem ersten Lehrlingsgehalt richtig umgehst.
Tipp 1: Setz dir Limits
Klar, Geld ausgeben macht Spaß – und wie es Spaß macht. Aber es kann auch Spaß machen, Geld zu sparen. Klingt vielleicht crazy, ist aber so. Das merkst du spätestens, wenn du genügend Geld auf die Seite gelegt hast, um dir dein erstes eigenes Auto oder Moped zu finanzieren. Oder wenn du den Mietvertrag für deine erste eigene Wohnung unterschreibst. Lege also Budgets für deine Ausgaben fest und versuche dich wirklich daran zu halten. Es zahlt sich aus, du wirst schon sehen.
Tipp 2: Goals, goals, goals
Setze dir finanzielle Ziele. Wofür möchtest du sparen? Und wie viel Geld musst du dafür im Monat zurücklegen? Wenn du ein konkretes Ziel vor Augen hast, wird dich das Tag für Tag motivieren.
Tipp 3: Hol dir Unterstützung
Lass dich im Umgang mit Geld am besten von jemanden beraten. Seien es deine Eltern oder eine Bank. Bank? Ein Bankgespräch – das klingt so erwachsen? Ist es auch. Die Bank berät dich sicher gerne über Sparmethoden, Konten oder Daueraufträge. Zu „oldschool“? Auch die Investition in digitale Währung #krypto ist möglich.
Tipp 4: Selbstkontrolle ist die beste Kontrolle
Beobachte dich selbst. Wie viel Geld gibst du am Tag aus? Wofür gibst du dein Geld aus? Und wo könntest du sparen? Achte bewusst auf dein Konsumverhalten. Vielleicht gibt es Ausgaben, auf die du ohne Probleme verzichten kannst.
My money dont jiggle, jiggle, it folds 😉
Tipp 5: Your Future is now – Vorsorge und Versicherungen
Das Thema Vorsorge und Versicherungen ist für dich wahrscheinlich noch ganz weit weg. Schließlich gibt es noch keine Versicherungen gegen Liebeskummer, Stress in der Lehre oder Überforderung in der Berufsschule. Ansonsten kann man sich aber gegen so ziemlich alles versichern. Das sollte man spätestens, wenn man volljährig ist, auch tun.
Wenn du zum Beispiel besonderes abenteuerlustig bist, informiere dich über eine zusätzliche Unfallversicherung. Oder wenn du dir mit deinem ersten Lehrlingsgehalt ein Moped gekauft hast, dann schließe auch dafür eine Versicherung ab. Denn wie sagt man so schön: „Vorsorge ist besser als Nachsorge.“
Übrigens: Wusstest du, dass du in einer Lehre zum oder zur Installateur:in bereits mit Ende 20 einen finanziellen Vorsprung von rund 310.000 Euro gegenüber gleichaltrigen Student:innen hast? Not bad!
Tipp 6: Safety First – Baue eine Notreserve auf
Baue für einen finanziellen Worst-Case eine Notreserve auf. Diese ist eine gute finanzielle Absicherung, wenn du mal wirklich dringend Geld benötigst.
Tipp 7: Mach manchmal einen auf #Gönnjamin
Keine Angst, manchmal darfst du auch Geld ausgeben. Belohne dich regelmäßig mit Dingen, die dir wirklich Spaß machen oder die dir auch über einen längeren Zeitraum hinweg positiv in Erinnerung bleiben. Du lebst ja nicht nur, um zu arbeiten, sondern arbeitest auch, um zu leben.
Apropos arbeiten: Wenn du auf der Suche nach einem abwechslungsreichen Job mit Zukunft bist, in dem dir ganz bestimmt nie langweilig wird, dann wirf einen Blick auf unsere Seite jobsderzukunft.at. In der Installateur-Branche verdienst du nicht nur von Anfang an richtig gut Geld, du wirst auch zum #gamechanger in Sachen Nachhaltigkeit und Innovation.
Wie Gamer:innen und Gebäudetechnik zusammenpassen und warum dir dein Hobby bei deiner Bewerbung und in deiner Lehre sogar einen Vorteil bringen könnte, liest du in diesem Blogbeitrag!
Gaming ist dein Ding? Du sitzt am liebsten den ganzen Tag in deinem Gaming Chair und eroberst neue Welten mit deiner Gaming-Community? Damit bist du sicher nicht allein, denn Zocken macht einfach ultra viel Fun. Vor einigen Jahren noch hatte man als bekennender Gamer mit vielen Vorurteilen zu kämpfen – besonders, wenn es um die Jobsuche oder eine Lehrstelle ging, wollten Chefs nicht hören, dass man in seiner Freizeit zockt und tagelang vor dem PC sitzt. Dabei ist das totaler Bullshit. Wer zum Beispiel eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in anstrebt, sollte einige Eigenschaften mitbringen, die man vor allem in der Gamer-Szene findet. Klingt komisch? Dann lies hier die:
5 Eigenschaften, die Gamer:innen und Gebäudetechniker:innen gemeinsam haben
1. Bock auf Technik
Als echte:r Gamer:in hat man grundsätzlich mal Bock auf Technik. Man weiß, welche Hardware gerade am Markt ist und was bald neu rauskommt – vielleicht ist man sogar der totale Insider und weiß, wie Computerspiele technisch entwickelt werden. Der Umgang mit neuester Hard- und Software ist jedenfalls kein Problem, weil man einfach ein gutes Verständnis für technische Gadgets hat und sich für neue Weiterentwicklungen interessiert, um auch beim Gamen immer ganz vorne dabei zu sein. Oft sind Gamer:innen auch richtige “Bastler” und “Tuner” und schaffen es so, ihre Gaming-Computer noch leistungsfähiger zu machen.
Dieses Grundinteresse für Technik und technische Innovationen kann man auch bei der Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in gut brauchen. Hier geht’s nämlich innovationsmäßig voll ab und modernste technische Geräte gehören zum #dailylife einfach dazu.
2. Bock auf Abwechslung
Das Beste beim Gamen ist, dass es einfach nie langweilig wird. Selbst, wenn man bei einem Game bleibt – gute Spiele wurden so entwickelt, dass sich ständig was Neues ergibt, neue Aufgaben gelöst, unbekannte Welten durchquert oder überraschend Feinde bekämpft werden müssen. Das lieben Leute, die keine Lust auf Eintönigkeit haben, sondern immer wieder neu herausgefordert werden wollen. In der Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in gehört auch das zum daily business – jeden Tag passiert was Neues: neue Baustelle, neues Gebäude, neue Leute, neue Challenges. Wenn du nach echter Abwechslung im Berufsalltag suchst, ist diese Lehre vielleicht genau das Richtige für dich! Mehr dazu!
I'm not a Player - I'm a Gamer!
3. Bock auf Teamwork
Gamer:innen sind meistens absolute Teamplayer. Gerade bei Multiplayer-Online-Games muss man einfach zusammenarbeiten können, um Strategien zu überlegen und schließlich ein gemeinsames Ziel erreichen zu können. Teamplayer sind auch in der Installations- und Gebäudetechnik gefragt – hier läuft nämlich nichts ohne eine gute Zusammenarbeit. In diesem Job ist man selten alleine, sondern meistens mit coolen Teamkolleg:innen unterwegs, um zusammen die beste Lösung für die nächste Herausforderung beim Kunden zu finden.
4. Bock auf Lösungen
Viele wissenschaftliche Studien zeigen, dass Gaming die Hirnleistung positiv beeinflussen kann. Die Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsfähigkeit kann sich verbessern, die räumliche Vorstellungskraft wird trainiert und generell wird man einfach besser darin, Entscheidungen zu treffen und Lösungen zu finden. Gute Eigenschaften für den Job des oder der Installations- und Gebäudetechniker:in! Kreative Lösungen sind hier immer wieder gefragt und je entspannter du mit neuen Aufgabenstellungen und Herausforderungen umgehen kannst, desto mehr Erfolg und mehr Spaß wirst du in diesem Job haben! Wie so eine kreative Lösung beim HSH-Installatör aussehen kann, liest du in diesem Blogbeitrag: Richtig heizen im Winter.
5. Bock auf Zukunft
Computer- und Videospiele sind unglaublich innovativ und überraschen immer wieder mit krassen Weiterentwicklungen, damit den Gamer:innen nicht fad wird. Dahinter steckt eine wahnsinnig komplexe technische Infrastruktur und viel Know-how der Spieleentwickler:innen. Ähnlich ist es auch bei der modernen Gebäudetechnik, die heutzutage kaum mehr was mit der alten Gasheizung zu tun hat. Technische Innovationen stehen also an der Tagesordnung und wenn du dich für eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in entscheidest, bist du sozusagen der oder die “Spieleentwickler:in” der zukünftigen Gebäudeversorgung. Wenn du mitmischen und ein echter #gamechanger werden willst, informier dich hier und bewirb dich am besten gleich beim HSH-Installatör in deiner Nähe!
Du hättest grundsätzlich Interesse, hast aber gehört, dass man als Installateur:in nicht gut verdient? Dann lies diesen Blogbeitrag und überzeug dich vom Gegenteil! Lehrlingsgehalt für Installateure: 310.000 Euro finanzieller Vorsprung.
Wasser ist eine unserer wertvollsten Ressourcen – und wird in jedem Haushalt gebraucht. Literweise. Jeden Tag. Was viele nicht wissen: Wasser braucht jede Menge Energie! Innovative Sanitärtechnik und moderne Bäder, aber auch der Einsatz alternativer Energiequellen, leisten einen wichtigen Beitrag, um die vereinbarten Klimaziele erreichen zu können. Und als Installations- und Gebäudetechniker:in ist man hier ganz vorne mit dabei. Mehr dazu liest du in diesem Blogbeitrag!
Bei diesen heißen Temperaturen steigt wohl nicht nur der Eiskonsum in österreichischen Haushalten, sondern auch der Wasserverbrauch. Wasser ist unser Lebenselixier – und kommt in unseren Breiten wie selbstverständlich in beliebigen Mengen, warm oder kalt und in Trinkwasserqualität aus der Leitung. Laut Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus liegt der tägliche Wasserverbrauch pro Kopf bei rund 130 Litern. Davon entfallen 27 % auf Wasser aus dem Wasserhahn in Küche oder Bad, 25 % auf die WC-Spülung, 19 % auf Wasser für die Dusche, 10 % auf die Waschmaschine und die restlichen 19 % auf Wasser für Pflanzen, Pool, Badewanne oder Geschirrspüler.
Fließendes Wasser gehört eindeutig zur Standardausstattung in jedem Gebäude – und dafür sorgen Installations- und Gebäudetechniker:innen schon seit jeher. Was viele nicht wissen: Dass das Wasser jeden Tag mit gleichem Druck und verstellbarer Temperatur aus der Leitung schießen kann, ist mit hohem Energieverbrauch verbunden. Insbesondere der Warmwasserverbrauch kurbelt die Energiekosten nach oben – schließlich muss das Wasser nicht nur aufbereitet und hochgepumpt, sondern auch auf die gewünschte Temperatur gebracht werden.
Die schlechte Nachricht:
Die gute Nachricht:
Als Installations- und Gebäudetechniker:in verfügt man über Skills und Wissen, um den Wasser- und Energieverbrauch in jedem Haushalt nachhaltig zu reduzieren und damit einen wichtigen Beitrag zu den global vereinbarten Klimazielen zu leisten.
Klimaziele? Lies mehr dazu in diesem Blogbeitrag!
Bist auch du ein Water-Saver?
Die Top 3 Water-Saver
1. Holy Shit: Sparsame WC-Spülungen
Rund 33 Liter pro Tag und Person (!) werden alleine für die Toilettenspülung verbraucht! Das ist ein Viertel des gesamten Wasserverbrauchs pro Tag – holy shit! Der Einbau von wassersparenden Spülkästen kann eine Menge Wasser reduzieren. Während alte Spülkästen um die zwölf Liter pro Spülung verbraucht haben, brauchen moderne Spülkästen gerade mal sechs Liter pro Toilettengang – auch die “Zwei-Mengen-Spültechnik” mit den beiden Tasten für große und kleine Spülmengen kann den Wasserverbrauch merklich reduzieren. Um trotzdem für genügend “Durchlauf” in der Abwasserleitung zu sorgen, gibt es außerdem kleine “Sammelbecken”, die die Leitungen bei Bedarf wieder richtig durchspülen. Hier tut Wassersparen also keinem Weh – und die Umwelt atmet auf.
A propos “Shit” – vielleicht interessiert dich auch dieser Blogbeitrag über Installateur:innen und TikTok!
2. Hot or Cold: Praktische Thermostat-Armaturen
Wer beim Duschen nach der richtigen Temperatur sucht, kann dabei eine Menge Wasser verschwenden. Gerade bei alten “Mischpulten” dauert die Suche nach der perfekten Wassertemperatur oft viele Minuten, in der literweise Wasser in den Abfluss sickert. Moderne Thermostat-Armaturen helfen dabei, eine Menge Wasser zu sparen: Mit deren Hilfe kann die perfekte Duschtemperatur vorab eingestellt und konstant gehalten werden, sodass man sofort “dusch-starten” kann. Viele Thermostat-Armaturen sind außerdem mit einer “Eco”-Funktion ausgestattet, die den Wasserdurchfluss per Durchflussbegrenzer um bis zu 50 % reduziert. Das spart Wasser, Energie und natürlich auch Kosten für den Endkonsumenten!
3. Save me: Wassersparende Armaturen
In öffentlichen Gebäuden werden sie schon länger verwendet: Berührungslose Armaturen mit Infrarot-Näherungselektronik, die nur dann das Wasser fließen lassen, wenn es wirklich gebraucht wird. Auch der Einsatz von Luftsprudlern kann den Wasserverbrauch merklich reduzieren, ohne dass der Komfort darunter leidet. Durch das Beimischen von Luft wird die Wassermenge automatisch reduziert – der Wasserstrahl wird außerdem weicher und gleichmäßiger.
Du siehst – als Installations- und Gebäudetechniker:in hast du viele Möglichkeiten, die Gebäudetechnik der Zukunft zu gestalten und damit ein wichtiger Teil der Energiewende zu werden. Wenn du Bock dazu hast und dich außerdem fürs Handwerk und technische Innovationen begeistern kannst, dann schau doch mal vorbei auf www.jobsderzukunft.at. Vielleicht ist eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in beim HSH-Installatör in deiner ja genau das Richtige für dich!
Übrigens: HSH setzt sich seit 1998 aktiv für den Einsatz umweltschonender Energiequellen ein. Wie das aussehen kann und warum Installations- und Gebäudetechniker:in ein echter #greenjob ist, liest du hier!
Computer, Smartphone oder Roboter – technische Gadgets haben das Handwerk in den letzten Jahren komplett revolutioniert. Einen besonders wichtigen Assistenten in der modernen Gebäudetechnik hast du bestimmt schon mal am Himmel surren sehen: Die Drohne gehört bei einigen schon zur Grundausstattung im “Werkzeugkasten”. Aber was sind Drohnen überhaupt? Und wie werden sie in der Installations- und Gebäudetechnik eingesetzt? Lies mehr dazu in diesem Blogbeitrag!
Basic shit: Was ist eine Drohne überhaupt?
Drohnen sind grundsätzlich mal “unbemannte Flugobjekte”. Sie können also eigenständig (autonom) oder ferngesteuert fliegen und die Welt von oben betrachten. Je nach Einsatzgebiet gibt es unterschiedliche Drohnen-Modelle, die für verschiedenste Anforderungen ausgerüstet sind. Weil sie so klein und wendig sind, werden sie längst nicht mehr nur für private Fotoaufnahmen genutzt, sondern in verschiedensten Branchen eingesetzt. In der Land- und Forstwirtschaft, in der Logistik, in der Industrie und sogar bei der Polizei finden die kleinen Flugobjekte Verwendung und gehören jetzt schon zum Arbeitsalltag der Zukunft. So eben auch in der modernen Gebäudetechnik.
Drohnen - what for?
Dass Drohnen fliegen können, ist kein Geheimnis. Dass sie in der Luft vielfältige Aufgaben erfüllen, ist aber ihr eigentlicher Pluspunkt, Sie können zum Beispiel Werkzeuge transportieren und lästige Transportwege übernehmen. Auch für die Vermessung oder Untersuchung von großen Flächen können spezielle Drohnensysteme exakte Daten liefern, die sonst nur sehr aufwändig und weniger genau erfasst werden könnten. In der modernen Gebäudetechnik kommt aber noch eine andere Drohnen-Fähigkeit ins Spiel: Sind Drohnen mit einer Kamera ausgestattet, können sie indoor und outdoor präzise Aufnahmen machen, die in Echtzeit digital erfasst und ausgespielt werden. Insbesondere die sogenannten Thermografie-Drohnen sind für thermische Sanierungen und auch für Installateur:innen besonders hilfreich!
Thermografie?
Mit einer Thermografie-Kamera kann Infrarotstrahlung sichtbar gemacht werden. Hä? Pass auf: Neben den sichtbaren Lichtstrahlen, in denen wir unsere gesamte Umwelt visuell wahrnehmen, gibt es auch unsichtbare Strahlen, wie zum Beispiel das ultraviolette Licht (UV-Licht) und das infrarote Licht (IR-Licht), das auch als Wärmestrahlung bezeichnet wird. Sie ist mit dem bloßen Auge nicht erkennbar, kann aber mit einer thermografischen Kamera sichtbar gemacht werden (Physik hoch 10 und so …). Bestimmt hast du schon mal irgendwo ein Infrarotlicht-Bild gesehen – das ist das mit den krassen Farben:
Auf diesen Bildern kann man gut erkennen, wie sich die Wärme im Haus verteilt und wo es vielleicht weitere Wärmequellen bräuchte. Und das liefert wichtige Hinweise für die sogenannte thermische Sanierung.
Was ist das schon wieder?
Thermische Sanierungen sind ein Teil der Energiewende und in Österreich gerade voll im Trend. Dabei werden Maßnahmen getroffen, um Wärmeverluste zu verringern und Energie und Energiekosten zu sparen. Mit Thermografie-Drohnen können Wärmeverluste und andere thermische Auffälligkeiten ganz easy im bildgebenden Verfahren sichtbar gemacht werden – und zwar aus jeder denkbaren Perspektive.
What else?
Thermografie-Drohnen sind aber auch für die Installation und Qualitätssicherung von Photovoltaik-Anlagen ganz nützliche Kollegen. Auf einem Photovoltaik-Dach befinden sich unzählige Solarzellen, die Sonnenenergie in Strom fürs Eigenheim & Co. verwandeln. Du kannst dir vorstellen, dass die Qualitätskontrolle auf dem Dach, um zu prüfen, ob auch alle Zellen in Schuss sind, ziemlich nervig sein kann. Mit Thermografie-Drohnen können defekte Solarzellen heute super easy von oben analysiert werden. Halleluja!
Mehr zu innovativen Technologien und aktuellen Trends in der Installateur-Branche liest du in diesem Blogbeitrag!
Drohnen sind also echt faszinierende Gadgets, für die in den nächsten Jahren höchstwahrscheinlich noch viele weitere Funktionen entwickelt werden, die den Arbeitsalltag der Installateur:innen von morgen erheblich erleichtern werden. Welche praktischen Kollegen der Werkzeugkasten der Zukunft sonst noch so bereithält, liest du hier!
Auto fahren kann jeder – aber Drohnen fliegen können nur die Besten!
Future - here we go!
Smart Home, 3D Planung, digitale Haustechnik & Co. verändern nicht nur die Energieversorgung in jedem Haus, sondern auch den Job der Installateur:innen! Wenn du live dabei und ein wichtiger Teil der Energiewende sein willst, dann bewirb dich jetzt für deine Lehre zum/zur Installations- und Gebäudetechniker:in beim HSH-Installatör in deiner Nähe!
Mehr Infos zur Lehre und alle offenen Stellen findest du unter www.jobsderzukunft.at!
Quellen
https://www.thermografie.co.at/expertenwissen-normen/video-thermische-sanierung
https://www.htlpinkafeld.at/gebaeudetechnik/aktuelles/drohnen/
https://www.drone-zone.de/wissen-was-genau-ist-eine-drohne/
https://tipsfordrones.com/de/top-37-industrielle-anwendungen-fur-drohnen/
https://airandmore.at/drohnen-solar-photovoltaik-thermographie/
Fun und Action auf der Arbeit? Gibt es! Zum Beispiel bei den HSH-Lehrlingstagen. Wer sich für eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in bei einem unserer HSH-Installatöre entscheidet, bekommt nicht nur eine top Lehre und ein gutes Gehalt, sondern auch ein ganz besonderes Goodie: Was dich bei den HSH-Lehrlingstagen erwartet und warum sie ziemlich legendary sind, liest du in diesem Blogbeitrag!
Mit einer Lehre bei einem unserer HSH-Installatöre startest du deine Karriere in einer extrem innovativen und sicheren Branche. Bei HSH kommt neben fachlichem Know-how, geilen Projekten und einem abwechslungsreichen Alltag auch der Spaß ganz sicher nicht zu kurz, den man am besten mit coolen Kolleg:innen teilt. Das macht mehr Laune und mehr Sinn, denn für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben sind ein starkes Team und ein österreichweites Netzwerk ziemlich wichtig. Und hier kommen die HSH-Lehrlingstage ins Spiel:
HSH-Lehrlingstage: Der Tag gehört dir!
Bei den HSH-Lehrlingstagen dreht sich alles um dich und dein zukünftiges berufliches Netzwerk! Einblicke hinter die Kulissen bei Lieferanten und Werksführungen gehören genauso zum Programm wie außergewöhnliche Activities mit jeder Menge Fun & Action in Österreichs coolsten Hotspots. Und das Beste? Die Lehrlingstage sind praktisch deine Arbeitszeit – Kino, Grillerei und Spaß mit deinen Team-Kolleg:innen – so eine Lehre kann auch mal echt chillig sein.
Fun und Action auf der Arbeit - echt chillig!
Wie sehen die Lehrlingstage aus?
Am Anreisetag kommen um die 100 Lehrlinge aus ganz Österreich für die Lehrlingstage zusammen – und zwar jedes Jahr an einem anderen Ort. Lehrlingsbeauftragte, Chefs & Co. sind übrigens auch herzlich eingeladen. Hier hat man nicht nur Zeit, sich gegenseitig näher kennenzulernen und ein erstes berufliches Netzwerk aufzubauen – die Lehrlingstage haben noch vieles mehr zu bieten:
- Come in! Bei den Lieferantenbesuchen könnt ihr eure zukünftigen Lieferanten schon mal persönlich kennenlernen und ihnen ein wenig über die Schulter schauen. Werksführungen, Firmenpräsentationen, Zeit für eure Fragen … Hier nehmen sich die Lieferanten richtig viel Zeit für euch und erklären, wo und wie die Produkte, die ihr täglich zum Arbeiten braucht, eigentlich herkommen. Coole Sache!
- Yummy! Nach jeder Menge fachlichem Input und spannenden Einblicken hinter die Kulissen, hat 100%-ig jeder großen Hunger. Du liebst Steaks, Burger oder eine richtige Grillerei? Weil schlechtes Essen auch die beste Laune verdirbt, kommt bei den HSH-Lehrlingstagen jeder auf seine kulinarischen Kosten – we promise!
- Geile Zeit! Beim Outdoor-Programm, Lagerfeuer, Rafting oder Bowlen hat man einfach eine mega Zeit zusammen und lernt super easy viele zukünftige Kolleg:innen aus ganz Österreich kennen. Netzwerken ist also alles andere als fad, sondern macht einfach richtig viel Spaß!
Klingt das alles cool für dich? Wenn du Bock auf die HSH-Lehrlingstage hast und du dich auch sonst für eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in interessierst, dann informier dich doch gleich auf www.jobsderzukunft.at!
Du weißt noch nicht, ob du gleich in die Lehre starten oder noch die Matura fertig machen willst? Tipps und Infos dazu findest du in diesem Blogbeitrag!
Handwerker:innen sind laut, schmutzig, nicht besonders helle und trinken den ganzen Tag Bier auf der Baustelle? Von wegen! Kaum etwas ist so dumm, wie unbegründete Vorurteile. Trotzdem kursieren sie überall 🙁 Auch Installateur:innen haben mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Dabei sind die meisten davon völlig haltlos und haben nichts mit der Realität zu tun. In unserem #faktencheck gehen wir den größten Klischees auf den Grund!
Die 5 unsinnigsten Mythen über Installateur:innen
1. Als Installateur:in muss man nicht besonders helle sein
Das gehört wohl zu den dümmsten Klischees überhaupt. Als Installations- und Gebäudetechniker:in trägt man die Verantwortung dafür, dass die Wasser- und Wärmeversorgung für große und kleine Gebäude über Jahrzehnte hinweg einwandfrei und am besten klimaschonend funktioniert. Man braucht also nicht nur handwerkliches Geschick, um die Wasser- und Wärmeanlagen optimal zu installieren, sondern auch eine Menge Know-How, um die Umsetzung zu planen und durchzuführen! Dumme Installateur:innen gibt es also nicht. (Und Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel 😉 ) .
2. Installateur:innen können nur Rohre verlegen
Weit gefehlt! Rohre und Leitungen sind in der Tat notwendiges Equipment für viele Anlagen – machen aber nur einen kleinen Teil der Installation aus. Durch die Digitalisierung und spannende Innovationen der letzten Jahre, müssen Installateur:innen heutzutage viel technisches Wissen mitbringen, um moderne Wärmepumpenanlagen, Smart-Home Technologien oder emissionsfreie Photovoltaikanlagen zu installieren. Von einfachen “Rohren” sind wir da weit entfernt …
Welche technischen Innovationen die moderne Gebäudetechnik sonst grad so aufmischen, liest du in unserer Blog-Rubrik #newshit!
Karriere ist, was du draus machst!
3. Jobs im Handwerk haben keine Zukunft
Blödsinn! Es stimmt zwar, dass die Digitalisierung die Arbeitswelt komplett verändert hat und Roboter zukünftig einige Jobs übernehmen könnten – gut ausgebildete Installateur:innen werden aber nie durch Roboter ersetzt werden. Die Planung, Umsetzung und Qualitätssicherung von modernen Energieversorgungsanlagen ist viel zu komplex, als dass Roboter den Menschen hier ersetzen könnten. Es wird allerdings so sein, dass Roboter zum wichtigen Support für Installateur:innen werden, um ihnen unliebsame und gefährliche Handgriffe abzunehmen. Allein um diese Helferlein sinnvoll einzusetzen, wird es immer gut ausgebildete Fachkräfte im Handwerk und Gebäudebau geben müssen. Das Handwerk ist also definitiv eine Branche mit Zukunft!
Wie Roboter das Handwerk von morgen unterstützen können, liest du in diesem Blogbeitrag!
4. Als Installateur:in verdient man schlecht
Machen wir uns nichts vor: Beim Job geht es natürlich auch um die Kohle. Und dabei muss sich der Installateurberuf überhaupt nicht verstecken! Bereits in der Lehre liegt das Brutto-Jahresgehalt ab dem dritten Lehrjahr mit über 18.000 Euro deutlich über dem Durchschnitt (Stand 2023). Und als fertige:r Installateur:in profitiert man nicht nur von einem guten Gehalt, sondern auch von sicheren Jobchancen: Fachkräfte werden händeringend gesucht! Städte, Gemeinden und private Hausbesitzer:innen wollen immer häufiger Teil der Energiewende werden und ihre Häuser mit nachhaltigen Technologien, wie Photovoltaik-Anlagen, Pelletsheizungen oder Wärmepumpen aufrüsten. Und dieser Trend ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern bringt auch Cash für die, die es umsetzen!
Wie es konkret aussieht mit der Kohle? Lies mehr dazu in diesem Blogbeitrag
5. Als Installateur:in hat man kaum Aufstiegschancen
Das ist Bullshit! Nach der Lehre zum/zur Installateur:in hat man mal die Grundausbildung. Und danach geht es erst richtig los! Du kannst dich zum Beispiel weiter spezialisieren und zur gefragten Fachkraft für Badgestaltung, Ökoenergietechnik oder Steuer- und Regeltechnik werden. Du kannst aber auch deinen eigenen Laden aufmachen und den Schritt in die Selbständigkeit wagen. Oder du bist ein innovativer Kopf und entwickelst vielleicht etwas ganz Neues für die Installateur:innen von morgen? Karriere ist, was du draus machst – und als Installations- und Gebäudetechniker:in stehen dir unendlich viele Möglichkeiten dafür offen!
Du willst mehr erfahren über die Lehre bei einem unserer HSH-Installatöre oder du suchst als Quereinsteiger:in nach einem sicheren Arbeitsplatz in einer innovativen Branche?
Informier dich hier und finde deinen Job der Zukunft!
Du suchst einen Job mit Zukunft? Du willst nicht schon übermorgen von einem Roboter ersetzt werden? Dann bist du im Handwerk genau richtig. Moment mal – geht’s hier nicht grad um Roboter? Es stimmt – technische Innovationen, wie Cobots, BIM und KI sind schon längst im Handwerk angekommen. Warum sie qualifizierte Handwerker:innen aber nie ersetzen werden und wie sie ihnen den Arbeitsalltag erleichtern, liest du in diesem Blogbeitrag!
Mein Kollege, der Roboter?
Wenn du die Vorstellung seltsam findest, mit einem Roboter zusammenzuarbeiten, dann überleg dir mal, wie du eine Schraube eindrehen oder einen Nagel einschlagen würdest. Wahrscheinlich würdest du Schraubenzieher und Hammer verwenden, oder? Roboter sind im weitesten Sinne auch Werkzeuge, die dir das Leben als Installateur:in erleichtern können. Gerade bei anstrengenden oder gefährlichen Aufgaben können sie dir unliebsame Handgriffe abnehmen, ohne dass sie dich damit gleich ersetzen. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen diese drei Beispiele:
Bot-Show! Diese 3 Robots revolutionieren das Handwerk
1. Der JAIBOT von Hilti
Wo Rohre verlegt werden, müssen auch Löcher gebohrt werden. Und das nicht selten über Kopf. Stell‘ dir vor, du müsstest auf einer Baustelle mehrere Löcher in die Decke bohren – in bestimmten Abständen, mit bestimmten Bohrlochtiefen und -durchmessern. Da wird man irgendwann ziemlich gaga – Nackenschmerzen, here we go! Eine echte Entlastung für jede:n Installateur:in ist der JAIBOT von Hilti, ein semi-autonomer Bohrroboter für Deckenbohrungen auf Baustellen, der die Bohrungen über Kopf gerne übernimmt und auf Basis präziser BIM-Daten millimetergenau ausführt – eingebauter Staubsauger inklusive. Ganz ohne menschliche Unterstützung kommt der Roboter dabei nicht aus, denn der Kollege muss natürlich programmiert und bedient werden. Trotzdem erleichtert er die Arbeit auf der Baustelle ungemein, da die sehr anstrengende Über-Kopf Arbeit für Handwerker:innen und Installateur:innen entfällt. Die aktuellen Bohrdaten werden übrigens direkt über das mobile Datennetz synchronisiert und können in Echtzeit mitverfolgt werden. Ganz schön praktisch!
Bildrechte: Hilti Gruppe | Schindler
So ein Roboter ist schließlich auch nur ein Mensch 🙂
2. Weniger Schweißarbeit
Im Installateurberuf kommt es immer wieder mal vor, dass geschweißt, geklebt oder gelötet werden muss. Und das ist keine ungefährliche Aufgabe! Speziell beim Schweißen ist man als Installateur:in einigen Risiken ausgesetzt. Hierbei können die sogenannten “Cobots” Unterstützung leisten. Sie arbeiten “Hand in Hand” – also kollaborativ – mit dem:r Installateur:in zusammen und übernehmen dabei den riskanten Part des Schweißens. Ist der Cobot mit dem richtigen Zubehör, wie beispielsweise einer Klebepistole, ausgestattet, kann er auch mühelos hochwertige Klebeverbindungen schaffen. Hierbei ist er sogar genauer als “Mensch” es könnte – und kommt dabei ganz ohne Brandblasen aus!
3. Ein Roboter kennt keine Höhenangst
In vielen Handwerksberufen muss man oft hoch hinaus oder auch tief hinein – wie zum Beispiel beim Aufzugbau. Um dem modernen Aufzugbauer das Leben zu erleichtern, wurde ein spezieller Roboter entwickelt, der die Bohrungen und Montagen im Aufzugsschacht präzise und ganz ohne Höhenangst zuverlässig übernimmt. Der R.I.S.E. (Robotics Installation System for Elevators) von Schindler fährt mühelos den Schacht auf und ab, nachdem er entsprechend programmiert und mit genügend Schrauben ausgestattet wurde. Eine echte Revolution im Hochhausbau!
Es sind also vor allem die körperlich anstrengenden, ermüdenden oder auch gefährlichen Handgriffe, die Roboter übernehmen können. Und das hat viele Vorteile – sowohl für den Betrieb als auch für jede:n einzelne:n Handwerker:in! Wenn Roboter die körperlich belastenden und fehleranfälligen Aufgaben erledigen, profitieren alle Beteiligten von mehr Zeit, mehr Sicherheit am Arbeitsplatz und präzisen Montage-Ergebnissen. Ersetzen können sie den Menschen dabei noch lange nicht. Sie geben ihm lediglich mehr Zeit für die Aufgaben, die kein Roboter erledigen kann. Think about it!
Aber nicht nur der Einsatz von Robotern macht den Beruf des Installateurs zu einem echten High-Tech-Job. Mehr dazu liest du in diesem Blogbeitrag: So innovativ ist der Installateurberuf!
Und noch einen Vorteil hat die Robotik im Handwerk. Der Einsatz von modernen Technologien, KI und Cobots bekommt auch in der Lehre einen immer größeren Stellenwert. Künftig werden wir also auch im Installateurberuf vieles über Roboterprogrammierung etc. lernen dürfen. Ein echter #jobderzukunft eben. Mehr zur Lehre beim HSH-Installatör in deiner Nähe findest du unter www.jobsderzukunft.at!
Bildrechte: Hilti Gruppe | Schindler
Wenn du einfach nicht weißt, in welche Richtung es beruflich bei dir gehen soll, überleg dir zunächst einmal, welche Branche du dir vorstellen könntest. Das ist nicht ganz so konkret wie ein Job, grenzt die Auswahl aber ein bisschen ein. So gibt es zum Beispiel das Handwerk, den Handel, die IT-Branche, die Automobilbranche, die Banken- und Versicherungsbranche … und noch einige mehr. Vielleicht ist dir die ein oder andere Branche ja sympathischer oder weniger sympathisch? Wenn das so ist, geht es dir, wie den meisten anderen Menschen auch. In einige Branchen haben wir mehr Vertrauen und bei anderen irgendwie kein gutes Gefühl … Warum das ein wichtiger Eckpunkt für deine eigene Berufswahl sein könnte und warum das Handwerk hier ein echter Spitzenreiter ist, liest du in diesem Blogbeitrag!
Gute Gründe für die Handwerksbranche:
Macht Sinn!
Den Großteil unserer Lebenszeit verbringen wir mit unserem Job. Ist einfach so. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit immer wichtiger für Berufsanfänger:innen und Quereinsteiger:innen wird! Im Gegensatz zu vielen Bürojobs gehört das Handwerk zu den glücks- und sinnstiftenden Berufen, denn hier sieht man am Ende des Tages, was man mit den eigenen Händen geschaffen hat. Das mag im ersten Moment albern klingen, ist aber total wichtig! Oder wie würdest du dich fühlen, wenn du den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt und am Abend gar nicht mehr weißt, was du eigentlich gemacht hast?
A propos Schreibtisch: Weißt du schon, ob du Lehre, Matura oder Lehre mit Matura machen möchtest? Wenn nicht, lies mehr dazu in diesem Blogbeitrag!
Das muss so!
Trust me!
Aber es gibt noch einen anderen Grund, warum das Handwerk zu den coolsten Branchen überhaupt gehört: Als Handwerker:in ist man immer willkommen! Laut einer Erhebung des Global Trust Reports (1) – eine internationale Studie zum Vertrauen der Menschen in Institutionen und Branchen – ist das Handwerk zum wiederholten Male absoluter Spitzenreiter, wenn es um das Vertrauen der Österreicher:innen geht (2). Und auch laut einer aktuellen Statista Befragung vertrauen 75% der Österreicher:innen in das Handwerk, während beispielsweise nur 33% in Banker:innen und nur 14% in Immobilienmakler:innen vertrauen (3).
Warum das wichtig ist? Stell dir vor, du bist täglich mit Kund:innen in Kontakt, die dich irgendwie nicht richtig ernst nehmen und dir vielleicht sogar misstrauen. Hallo? Immerhin bist du Expert:in in deinem Fach und versuchst gerade, deren Problem zu lösen! Wenn das Misstrauen aber einmal da ist, ist es nur schwer, das Vertrauen wieder herzustellen. Insofern ist es ein echter Vorteil, in einer Branche zu arbeiten, der Kund:innen grundsätzlich mal vertrauen.
Gut, dass Sie da sind!
Und noch ein Vorteil ergibt sich daraus: Wenn Kund:innen in deine Arbeit vertrauen, ist der Arbeitsalltag einfach super angenehm. In fremden Wohnungen und Häusern bist du jederzeit willkommen – und das ist ein gutes Gefühl. Wenn Vertrauen da ist, schaut man dir nicht skeptisch über die Schulter – denn du weißt, wie es am besten geht. Als Installations- und Gebäudetechniker:in bist du zum Beispiel gefragte:r Expert:in für moderne Energieversorgung und verfügst über Spezialwissen, von dem deine Kund:innen nur profitieren können. Österreich vertraut auf seine Handwerksbetriebe und davon profitierst auch du, wenn du dich für eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in entscheidest!
Du überlegst, eine Lehre zum Installations- und Gebäudetechniker:in zu machen oder als Quereinsteiger:in durchzustarten? Die Vorteile im Überblick findest du hier!
Übrigens!
Dieses große Vertrauen in die Handwerksbranche kommt natürlich nicht von Ungefähr. So leisten Handwerksbetriebe in Österreich jeden Tag gute Arbeit mit Handschlagqualität. Das Handwerk wird immer gebraucht – und darum braucht es auch Menschen, die sich damit auskennen. Als Installations- und Gebäudetechniker:in gehörst du zu einer der gefragtesten Berufsgruppen der nahen Zukunft! Dafür sorgt auch die Lehre, z.B. beim HSH-Installatör in deiner Nähe, die laufend evaluiert und optimiert wird, damit du nach deiner Lehre top ausgebildet in den Beruf starten kannst.
Mehr Infos zur Lehre und zur Bewerbung findest du unter www.jobsderzukunft.at!
Quellen
- https://www.nim.org/sites/default/files/medien/135/dokumente/global_trust_report_2017.pdf
- https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170317_OTS0095/oesterreich-vertraut-auf-seine-handwerker
- https://de.statista.com/statistik/daten/studie/667238/umfrage/vertrauen-gegenueber-ausgewaehlten-berufsgruppen-in-oesterreich/
Kaum eine Situation ist so aufregend wie ein persönliches Bewerbungsgespräch. Und das ist kein Wunder! Hier geht es schließlich um den ersten Eindruck, den man hinterlässt – und der entscheidet neben den fachlichen und persönlichen Qualifikationen maßgeblich darüber, ob man einen Job bzw. einen Ausbildungsplatz bekommt oder eben nicht. Umso wichtiger ist es also, sich gut auf ein solches Gespräch vorzubereiten, um sich von seiner besten Seite zu präsentieren. Welche Fragen dich erwarten können und wie du am besten darauf antwortest, liest du in diesem Blogbeitrag!
Hilfe, die wollen mich kennenlernen!
Wenn man sich für eine bestimmte Lehrstelle bzw. einen Job näher interessiert, beginnt er: Der Bewerbungsprozess. Dieser Vorgang ist für beide Seiten – also für dich und für deinen zukünftigen Arbeitgeber – eine wichtige Kennenlernphase. Sie beginnt damit, dass du dich über deine zukünftige Arbeitsstelle genauer informierst. Worum geht es in der Lehre? Wo ist der Betrieb ansässig? Wie lange dauert die Anfahrt oder müsstest du vielleicht sogar den Wohnort wechseln? Wenn du bis hierher einen guten Eindruck von deinem zukünftigen Arbeitgeber hast, geht es an das Motivationsschreiben und den Lebenslauf.
Du bist gerade an diesem Punkt? Mehr über das 1x1 des Motivationsschreibens und wie du den perfekten Lebenslauf schreibst, liest du in unserem Blog!
Wenn dein Motivationsschreiben und dein Lebenslauf überzeugen konnten, hast du schon den ersten großen Schritt geschafft: Du wirst zum “persönlichen Kennenlernen” eingeladen. Egal, ob es dein erstes, fünftes oder zehntes Bewerbungsgespräch ist – es wird immer eine Ausnahmesituation bleiben, die einen ganz schön stressen kann. Neben der Wahl des passenden Outfits und dem richtigen Auftreten vor Ort sind es auch die Fragen des zukünftigen Chefs, die einen ziemlich nervös machen können. Schließlich will man sich nicht blamieren und immer gleich die richtige Antwort parat haben. Damit du dich besser vorbereitet fühlst, verraten wir dir hier die:
10 häufigsten Fragen in Bewerbungsgesprächen
1. Erzählen Sie mal was über sich!
Diese Frage ist ein beliebter Einstieg in jedes Bewerbungsgespräch. Es ist auch keine schwierige Frage und du kannst sie auf jeden Fall beantworten. Mach dir trotzdem im Vorhinein konkrete Gedanken darüber, was du darauf antworten würdest. Sonst kann es passieren, dass du in der Nervosität nicht sofort die richtigen Worte findest und irgendwas erzählst, was du eigentlich gar nicht sagen wolltest … Und das wäre sehr schade!
2. Warum möchten Sie eine Lehre bei uns machen?
Diese Frage kommt ziemlich sicher dran. Verständlicherweise! Erzähl am besten, was dich an dem Beruf grundsätzlich fasziniert und warum du dich für diesen speziellen Betrieb beworben hast. Wenn du unterschiedliche Interessen und dich vielleicht für verschiedene Betriebe beworben hast, gilt natürlich: Sprich nur über deine Beweggründe, die DIESES Unternehmen betreffen. Dass du dich auch woanders beworben hast, müssen sie ja nicht unbedingt wissen …
3. Warum sollten wir Ihnen eine Lehrstelle anbieten?
Achtung – die Fragen 2 und 3 im Bewerbungsgespräch sind ähnlich, meinen aber unterschiedliche Dinge. Bei der Frage, warum der Betrieb dir eine Lehrstelle anbieten sollte, geht es vor allem darum, welche “Vorteile” der Betrieb hat, wenn er dich einstellt. Die Antwort wäre also nicht “ich hätte Lust in einem Team zu arbeiten”, sondern: “Sie würden von einem teamfähigen Mitarbeiter profitieren”.
4. Was sind Ihre Stärken und Schwächen?
Diese Frage ist ein echter Klassiker unter den Bewerbungsfragen. Warum das so ist? Weil sie viel über die Bewerber:innen aussagt! Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Welche das sind, ist fast schon weniger interessant als deine Reaktion auf die Frage. Außerdem zeigt deine Antwort, wie realistisch du dich einschätzen kannst und ob du dich schon mit deiner Persönlichkeit auseinandergesetzt hast. Überleg dir in jedem Fall vor dem Gespräch, was deine Stärken und Schwächen sind und wie du sie formulieren würdest. Idealerweise bringen deine Stärken deinem Arbeitgeber viele Einsatzmöglichkeiten und deine Schwächen sollten kein Ausschlusskriterium für die Stelle sein. Unterstützung dabei bekommst du unter: https://blog.jobsderzukunft.at/berufswahl-staerken-schwaechen/.
5. Was wissen Sie über unseren Betrieb?
Endlich mal eine handfeste Frage im Bewerbungsgespräch, auf die du dich richtig gut vorbereiten kannst! Schau dir die Webseite des Betriebs an oder informiere dich über Flyer, Broschüren & Co. Wie lange gibt es den Betrieb schon? Wie viele Mitarbeiter:innen arbeiten hier? Was macht das Unternehmen eigentlich genau, für was steht es und wie heißen die Personen, mit denen du eventuell zu tun haben wirst? Informiere dich so gut es geht, damit du bei dieser Frage richtig punkten kannst.
Sei du selbst - das steht dir am besten!
6. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?
Vielleicht fragst du dich: Warum wollen die das im Bewerbungsgespräch wissen? Natürlich hat deine Freizeit unmittelbar nichts mit deinem Job zu tun. Aber: Welche Interessen du hast und womit du dich in deiner Freizeit beschäftigst, zeichnet ein genaueres Bild über dich als Person – und die hat definitiv was mit deinem zukünftigen Job zu tun. Diese Frage kann dir sogar echte Vorteile verschaffen! Stell dir vor, du engagierst dich in deiner Freizeit ehrenamtlich bei einem Verein, der sich für nachhaltige Energiegewinnung einsetzt – genau wie dein zukünftiger Arbeitgeber! Oder du betreibst einen Mannschaftssport, bei dem ehrliche Teamarbeit unerlässlich ist? Perfekt!
7. Wie stellen Sie sich Ihren idealen Arbeitsalltag vor?
Diese Frage zielt natürlich darauf ab, ob deine Wünsche und der Job überhaupt zusammenpassen. Sei hier ruhig ehrlich, aber auch realistisch. Wenn du dir den idealen Arbeitsalltag ausschließlich auf der Couch vorstellst, wird das nur zu den wenigsten Lehrberufen passen. Denk nochmal daran, warum du dich ursprünglich für diesen Job beworben hast. Vielleicht, weil du einen abwechslungsreichen Berufsalltag spannend findest? Vielleicht, weil du gerne mit Kolleg:innen unterwegs bist oder weil du gerne jeden Tag was Neues dazu lernst? Das wären zum Beispiel gute Antworten auf die Frage nach deinem perfekten Arbeitsalltag!
8. Warum möchten Sie bei uns anfangen und nicht bei unserem Mitbewerber?
Wenn du dich zum Beispiel für eine Lehre zum:r Installateur:in entscheidest, gibt es viele Betriebe, die aktuell nach Lehrlingen suchen. Darum ist es wichtig, auf diese Frage vorbereitet zu sein! Was gefällt dir an diesem Betrieb? Ist es nur die geografische Nähe zu deinem jetzigen Wohnort oder gibt es auch Unternehmenswerte, die dich besonders ansprechen? Je genauer du erklären kannst, warum du dich genau hier beworben hast, desto besser wirst du dem oder der Interviewer:in in Erinnerung bleiben!
9. Was sind Ihre beruflichen Ziele?
Mögliche Fragen wären auch: “Wo sehen Sie sich in drei, fünf oder zehn Jahren?”. Auch bei dieser Frage ist die tatsächliche Antwort nicht die einzige Information, die den oder die Interviewer:in interessiert. Er oder sie will wissen, ob du dir schon einmal Gedanken über die Zukunft gemacht hast. Und ob sich deine Pläne sogar mit denen des Unternehmens decken. Wenn du gerade mit der Schule fertig bist und deine erste Lehrstelle antreten möchtest, verlangt niemand von dir, einen perfekten Plan für die nächsten zehn Jahre in der Tasche zu haben. Stell dir trotzdem selbst einmal die Frage, wo du dich vielleicht in fünf Jahren siehst und was deine persönlichen und beruflichen Ziele sind. Ob du sie dann so erreichen wirst, ist für den Moment unwichtig. Aber eine Antwort dazu solltest du auf jeden Fall parat haben.
10. Was möchten Sie gerne verdienen?
Das ist eine gemeine Frage im Bewerbungsgespräch – natürlich würde jeder gerne so viel wie möglich verdienen! Aber soll man das sagen? Eher nicht. Da die Gehälter für Lehrlinge in Österreich klar geregelt sind, haben vor allem Neu- und Quereinsteiger:innen diese Frage zu befürchten. Hier ist es ratsam, sich im Vorhinein zu Kollektivverträgen und branchenspezifischen Durchschnittsgehältern zu informieren und basierend darauf eine realistische Wunschvorstellung anzugeben. Hier gilt: Nicht klotzen – aber auch nicht kleckern! Informiere dich am besten hier zum Lehrlingsgehalt in Österreich.
Welche Fragen auch immer auf dich zukommen werden – die richtige Antwort auf alle Fragen ist: Sei du selbst! Versuche nicht, etwas vorzutäuschen, was du gar nicht kannst oder bist, denn das wird früher oder später auffliegen. Und auch, wenn es eine extreme Stresssituation ist: Versuche einfach so cool wie möglich zu bleiben – dann zeigst du dich ganz bestimmt von deiner besten Seite!
Und ein letzter Tipp zum Schluss: Lasse dich nicht nur interviewen, sondern stelle auch selbst Fragen! Dies zeigt, dass du dich konkret vorbereitet hast, unterstreicht dein Interesse und vermittelt einen professionellen Eindruck.
Viel Erfolg!