Deine Bewerbung ist der erste Schritt in dein neues Leben UND der erste Eindruck, den dein neuer oder deine neue Arbeitgeber:in von dir bekommt. Umso wichtiger ist es also, deine Bewerbung wohl überlegt anzugehen und unbedingt genügend Zeit und Sorgfalt zu investieren! Du weißt sicher, dass Anschreiben und Lebenslauf in jede Bewerbung gehören. Aber weißt du auch, was ein Motivationsschreiben ist? Und wie man es schreibt? Und was es vom Anschreiben unterscheidet? Antworten darauf findest du in diesem #lifehacks-Blogbeitrag „Das 1x1 des Motivationsschreibens“!
Die Bewerbung – 1, 2, 3, los!
Das Motivationsschreiben – so sieht’s aus!
1. Aufbau & Form
Bevor du mit dem Schreiben loslegst, mach dir zunächst ein Bild vom formalen Aufbau, damit du ungefähr weißt, wo die Reise hingehen soll. Wichtig ist zum Beispiel die optimale Textlänge: Egal, wie viel du über dich erzählen möchtest – ein Motivationsschreiben sollte nicht über eine DinA4 Seite hinausgehen. Achte außerdem darauf, die Form zu wahren: Briefkopf, Datum, Überschrift, Einleitung, Hauptteil, Schluss, Grußformel und Unterschrift bilden den formalen Rahmen für alles, was du sagen willst.
Du kannst dein Motivationsschreiben übrigens sowohl als zusammenhängenden Fließtext verfassen als auch in ausformulierten Stichpunkten. Ein Fließtext wirkt natürlich immer seriös, weil man sofort sieht, dass du dir viele Gedanken gemacht hast. Wenn Schreiben nicht deine Stärke ist (und für den Job, für den du dich bewirbst, vielleicht auch gar nicht so wichtig), sind ausformulierte Stichpunkte ganz sicher eine gute Wahl. Gliedere die Abschnitte am besten vorher in Überschriften wie „Meine Stärken“, „Meine Erfahrungen“ oder „Meine Interessen“.
2. Inhalt & Wozu
Das Motivationsschreiben ist die Bühne für deinen ersten Auftritt beim neuen Arbeitgeber. Hier geht es nur um dich, deine Stärken, deine Interessen, deine Ziele, Wünsche und Erfahrungen. Gerade Bewerber:innen mit wenig Berufserfahrung können mit diesem Schreiben so richtig punkten! Stell dir vor, du bist gerade mit der Schule fertig und hast noch gar keine Berufserfahrung. Da ist es dann schwierig, einen überzeugenden Lebenslauf zu gestalten. In deinem Motivationsschreiben hat aber alles andere Platz, was dich motiviert hat, dich für diesen Job oder diese Lehrstelle zu bewerben – und vor allem, warum du genau der oder die Richtige dafür bist! Du hast dich dein Leben lang für Handwerk und Technik interessiert? Erzähl davon! Du bist im Verein aktiv oder sogar ehrenamtlich engagiert? Das zeugt definitiv von wertvollen Softskills!
Im Motivationsschreiben hast du viele Freiheiten, denn schließlich geht es darum, deine Persönlichkeit zu präsentieren. Aber, Achtung! Wenn du fertig bist, lies dein Schreiben noch einmal aufmerksam durch. Stell dir dabei vor, du bist eine Person, die dich nicht kennt. Welchen Eindruck bekommt sie von dir? Sind die Infos alle relevant für eine zukünftige oder einen zukünftigen Arbeitgeber:in? Bei aller Freiheit sollten zwei Botschaften deutlich erkennbar werden. 1. Warum du dich genau für diese Stelle bewirbst und 2. Warum man dich einstellen sollte. Wenn du diese Fragen plausibel beantworten kannst, steht einer Einladung zum Bewerbungsgespräch nichts mehr im Wege!
Your future is now!
3. Einleitung, Hauptteil, Schluss
Nochmal zurück zur Form. Wie du es wahrscheinlich von jedem Schulaufsatz kennst, besteht auch ein Motivationsschreiben aus Einleitung, Hauptteil und Schlussteil. Dazu ein paar Tipps:
Einleitung:
Es beginnt! Dein Motivationsschreiben. Oh je ... Der Einstieg ist oft die größte Hürde. Irgendwie sollte der erste Satz ja besonders gut sitzen, oder? Pressure!!
Wer du bist, hast du bereits im Anschreiben erklärt – das kannst du an dieser Stelle also weglassen. Komm lieber gleich zum Punkt und versuch, schon in den ersten Zeilen Interesse zu wecken! Es ist natürlich kein Drama, wenn du übliche Floskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich um ...“ als Einleitung verwendest. Allerdings fällst du damit nicht besonders auf. Wenn deine Bewerbung im Gedächtnis bleiben soll, versuche, einen unüblichen Einstieg zu wählen. Tipp: Wenn dir einfach kein guter Anfang einfallen will, dann lass die Einleitung erstmal weg und fang mit dem Hauptteil an. Wenn dir auch dann die Inspiration für eine gute Einleitung fehlt, hier ein paar Ideen:
„Wenn Sie auf der Suche nach einem motivierten Berufseinsteiger sind, der gerne mit anpackt und jeden Tag dazulernen will, bin ich vielleicht genau der Richtige für Sie! ...“
„Solange ich denken kann, war ich fasziniert von Handwerk, Technik und Elektronik und habe mich in meiner Freizeit schon viel damit beschäftigt! Leider habe ich keinerlei Berufserfahrung in diesem Bereich – und darum melde ich mich bei Ihnen! ...“
„Ich habe Sie und Ihr Unternehmen letztes Jahr auf der Berufsinformationsmesse kennengelernt und wusste schon damals, dass ich meine Lehre gerne in Ihrem Betrieb machen würde. ...“
Hauptteil:
Jetzt geht’s um die harten Fakten. Erklär deiner oder deinem zukünftigen Chef:in, was deine Fähigkeiten sind, was dich von anderen Bewerbern abhebt und warum du der oder die Richtige für die Lehrstelle oder den Job bist. Stell dir dazu am besten selbst die folgenden Fragen:
- Warum bin ich der oder die Richtige für den Job?
- Was kann ich besonders gut und was sollte man für diesen Job gut können?
- Was sind überhaupt meine Interessen?
- Habe ich in oder außerhalb der Schule schon mal besondere Zertifikate, Urkunden oder Preise erhalten?
- Gibt es etwas, was ich in meiner Freizeit tue, was auch für den Job relevant sein könnte?
- Warum interessiert mich genau dieses Unternehmen?
- Was interessiert mich an der Tätigkeit als ...?
Du merkst – ein Motivationsschreiben zu verfassen, ist wieder so ein „Sich-selbst-besser-Kennenlernen“-Ding. Und das ist ja nichts Schlechtes! Tipp: Um dir das Schreiben zu erleichtern, schreib wirklich erstmal alles ungefiltert auf, was dir einfällt. Danach kannst du ans Kürzen, Korrigieren, Streichen und Umschreiben gehen, bis der Hauptteil so ist, wie du ihn guten Gewissens an deine zukünftige oder deinen zukünftigen Arbeitgeber:in schicken kannst. Und zur Erinnerung: Den Hauptteil kannst du sowohl als Fließtext als auch in ausformulierten Stichpunkten verfassen. Schau einfach, was dir besser liegt! Gerade in technischen Berufen kommt es weniger auf schön formulierte Texte als auf die harten Fakten an.
Schluss:
Es ist fast geschafft! Jetzt nur noch die letzten paar Sätze und dann ab ins Kuvert mit der Bewerbung! Aber vorher muss noch ein guter letzter Eindruck gemacht werden. Bedank dich für das Interesse an deinem Werdegang, freu dich auf eine positive Rückmeldung und beende das Schreiben mit ein paar netten Worten. Versuche dabei Formulierungen wie „Ich würde mich freuen, wenn ich eingeladen werden würde“ zu vermeiden. Schreib es lieber selbstbewusst à la „Ich freue mich auf Ihre positive Rückmeldung! Bei Rückfragen bin ich natürlich jederzeit für Sie erreichbar.“ Beste Grüße, Datum und deine Unterschrift nicht vergessen – und dann das Allerwichtigste: NOCHMAL ALLES DURCHLESEN! Rechtschreib- und Grammatikfehler haben in einer Bewerbung nämlich nichts zu suchen.
Egal, für was du dich bewerben willst – eine gründliche Recherche über deine zukünftige oder deinen zukünftigen Arbeitgeber:in ist das A und O – sonst könnte es peinlich werden. Wenn du dich für eine Lehre zum Installations- und Gebäudetechniker:in interessierst, findest du auf www.jobsderzukunft.at alle Infos und Links zu den HSH-Betrieben in deiner Region.
Weitere Tipps für dein Leben nach der Schule liest du hier.
Du hast dich entschieden, welche Lehre du machen willst? Cool! Du hast sogar schon einige Betriebe gefunden, wo du dich bewerben willst? Noch besser! Was jetzt ansteht ist: Das Bewerbungsschreiben! Was es dabei zu beachten gibt und worauf es beim „Lebenslauf“ ankommt, erfährst du in diesem Blogbeitrag!
Wenn du dir noch nicht sicher bist, welche Lehre du beginnen möchtest, nimm dir genügend Zeit, dich über verschiedene Lehrberufe zu informieren. Unter www.jobsderzukunft.at findest du alle wichtigen Infos zu einer Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in bei einem HSH-Installatör in deiner Region. Schau doch mal vorbei und klick dich durch! Vielleicht hast du deine Lehre ja schon bald gefunden!
Der erste Schritt in dein neues Leben: Deine Bewerbung
Eine schriftliche Bewerbung besteht im Wesentlichen aus drei wichtigen Bestandteilen: 1. Deinem Anschreiben (auch Motivationsschreiben genannt), 2. deinem Bewerbungsfoto und 3. deinem Lebenslauf. Da du schon im Motivationsschreiben kurz etwas über dich und deine Interessen erzählen solltest, wird der Lebenslauf im Anhang in der Regel in Tabellenform verfasst. Im Unterschied dazu gibt es auch den ausformulierten Lebenslauf, der aber für Bewerbungen eher unüblich ist – schließlich soll man alle Infos über dich auf einen Blick erfassen können. Betriebe und Personaler bekommen oft viele Bewerbungen zugeschickt. Umso wichtiger ist es, dass dein Lebenslauf positiv aus allen Bewerbungen hervorsticht und dich bestmöglich präsentiert. Worauf du dabei achten musst, zeigen wir dir in dieser:
Step-By-Step-Anleitung für den „perfekten Lebenslauf“
Einleitung
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WO LEBENSLAUF DRAUF STEHT, IST AUCH LEBENSLAUF DRIN
Alles beginnt mit einer Überschrift. Das klingt banal, ist aber wichtig – dann weiß deine zukünftige oder dein zukünftiger Chef:in sofort, worum es geht. Such dir dazu eine gut lesbare und seriöse Schriftart aus, wie zum Beispiel Times New Roman, Helvetica, Arial oder Avenir. Im Internet gibt es übrigens viele ansprechende Vorlagen für Lebensläufe und Bewerbungen – lass dich ruhig ein bisschen inspirieren, bevor du mit deinem Dokument startest!
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WER SPRICHT DA?
Die ersten Infos auf deinem Lebenslauf sollten sich auf die Hard Facts zu deiner Person beziehen: Vorname, Nachname, Geburtstag, Adresse, Familienstand und natürlich – ganz wichtig – deine Kontaktdaten!
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SAY CHEESE!
Neben deinen persönlichen Daten solltest du dich mit einem aussagekräftigen Bewerbungsfoto präsentieren. Auch dabei gibt es einiges zu beachten. Lass vorab am besten ein paar Fotos von einem professionellen Fotografen machen – achte dabei auch auf dein Styling, auf dein Outfit und auf einen sympathischen Gesichtsausdruck. Cheese!
Das Bewerbungsfoto kannst du entweder auf den ausgedruckten Lebenslauf kleben oder es digital im Dokument einfügen und in Farbe mit ausdrucken – aber auch nur dann, wenn du einen guten Farbdrucker zur Verfügung oder einen Copy Shop um die Ecke hast!
Start your future right!
Hauptteil
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BILDUNGSWEG
Im Hauptteil deines Lebenslaufs zeigst du, was du kannst und was du schon gelernt hast. Dazu führst du zunächst tabellarisch die Stationen deines bisherigen Bildungswegs auf.
Beispiel:
2020-2021 HTL (Salzburg)
2016-2020 Hauptschule (Linz)
2012-2016 Volksschule (Linz)
Du kannst dir aussuchen, ob du deine Schulbildung in auf- oder absteigender Reihenfolge auflisten willst. Beides ist möglich und okay – es sollte nur in sich stimmig und logisch sein.
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BERUFSERFAHRUNG?
Wenn du nicht gerade Quereinsteiger:in bist oder schon länger im Berufsleben stehst, hast du wahrscheinlich noch nicht viel Berufserfahrung gesammelt. Vielleicht hast du aber schon mal ein Ferialpraktikum im Sommer gemacht oder in einem benachbarten Betrieb ausgeholfen? Auch das darfst du gerne in deinen Lebenslauf schreiben. Übrigens: Gib bisherige Tätigkeiten ruhig auch dann an, wenn sie eigentlich nicht zu der Lehrstelle passen, bei der du dich bewirbst – hier kannst du zeigen, welche Erfahrungen du schon mitbringst. Und wer weiß – vielleicht hast du ja schon mehr Berufserfahrung, als du denkst!
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SKILLS
Ein Lebenslauf ist auch dazu da, sich ein umfassendes Bild von dir als Person zu machen. Was kannst du besonders gut? Was sind deine Stärken? Vielleicht sprichst du mehrere Sprachen? Oder du beherrschst bestimmte Computer-Programme? Auch Führerschein, Urkunden und andere Zertifikate haben hier Platz! Nimm dir ruhig Zeit, darüber nachzudenken, was du gut kannst und was auch zu der Lehrstelle passt, für die du dich bewirbst. Positiver Nebeneffekt: so lernst du dich selbst auch ein Stückchen besser kennen!
Übrigens: Wenn du mehrere Sprachen sprichst, gib auch an, auf welchem „Niveau“ du sie sprechen kannst. Dazu gibt es folgende Abstufungen:
- Muttersprache (du hast die Sprache von klein auf gelernt)
- Fließend (du sprichst die Sprache problemlos und fließend)
- Verhandlungssicher (du kannst dich in dieser Sprache mit anderen unterhalten)
- Gute Kenntnisse (du beherrschst einen ausreichend großen Wortschatz und kannst dich grundsätzlich in dieser Sprache verständigen)
- Grundkenntnisse (du kennst die wichtigsten Vokabeln und die grammatikalischen Regeln – Sprechen und Verstehen fällt dir aber eher schwer)
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HOBBIES
Wenn dir keine ultimativen Fähigkeiten einfallen, die dich auszeichnen, hast du vielleicht besondere Hobbies? Auch die haben einen Platz in deinem Lebenslauf verdient, denn sie sagen viel über dich als Person, über deine Interessen und indirekt auch über deine Fähigkeiten aus. Aber Achtung: Deine Freizeit verbringst du sicher mit vielen Dingen. Überlege dir, welche Hobbies du in deinem Lebenslauf aufnehmen willst. Wenn du dich in einem Sportverein engagierst, macht das einen guten Eindruck – „Party machen und Shoppen“ hingegen wirken eher unseriös. Wenn du dir unsicher bist: Hol dir Rat bei Lehrern, Freunden oder deinen Eltern!
Schluss
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LAST BUT NOT LEAST
Dein Lebenslauf ist fast fertig. Um das Dokument zu finalisieren, gehört unbedingt deine Unterschrift samt Datum und Ort unter den Lebenslauf. Damit bestätigst du, dass du deinen Lebenslauf wahrheitsgetreu angegeben hast und ihn als Dokument freigibst.
Fertig!
Aber halt – bevor du die Bewerbung abschickst, solltest du sie auf jeden Fall nochmal genau kontrollieren. Vor allem Rechtschreibfehler oder ungewollte Verschiebungen im Layout machen beim neuen Arbeitsgeber gar keinen guten Eindruck. Lass den Lebenslauf am besten auch von jemand anderem durchlesen – vier Augen sehen mehr als zwei. Erst, wenn du wirklich zufrieden bist, geht es ab die Post – per E-Mail oder im Briefumschlag. Wir drücken dir die Daumen!
Bald ist es soweit und du stehst auf eigenen Beinen! Wie dir der Start in die Lehre und in dein neues Leben am besten gelingt, liest du in unserem Blogbeitrag „Raus aus der Schule“!
Sie gehört zu den schwierigsten Entscheidungen im Leben: Die Berufswahl nach der Schule. In diesem Moment stellst du die Weichen für deine weitere Zukunft, in der du viel Zeit mit dem verbringen wirst, wofür du dich jetzt entscheidest. Das kann einen ganz schön stressen und unter Druck setzen! Schließlich hat man ja auch Ansprüche an die eigene Zukunft – ein sicherer Job, ein gutes Gehalt und Spaß bei der Arbeit sind mal die Grundvoraussetzungen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Auswahl an Möglichkeiten kaum überschaubar ist – umso schwieriger ist es da, eine Entscheidung zu treffen und damit auch zufrieden zu sein.
Wenn du jetzt genau an diesem Punkt stehst und dich für eine Lehre nach der Schule entscheiden musst, haben wir für dich die passende Lehrstelle:
5 Tipps, um die passende Lehrstelle zu finden
1. Lass‘ dich nicht stressen!
Es ist eine wichtige Entscheidung, welche Lehre du beginnen willst und dafür sollte man sich genügend Zeit lassen. Aber: Zeit lassen heißt nicht treiben lassen. Nutz‘ die Zeit aktiv, um dich mit dem Thema „Meine Zukunft“ auseinander zu setzen. Was würdest du gerne machen? Wo siehst du dich in fünf bis zehn Jahren? Dazu musst du auch nicht immer zu Hause hocken. Wenn du noch Zeit hast bis du dich entscheiden musst und die Schule schon abgeschlossen hast, mach‘ ruhig mal einen Ausflug oder ein spontanes Wochenende mit Freunden. Auch das wird dich bestimmt inspirieren, dich mit deinen Wünschen und Vorstellungen auseinanderzusetzen.
2. Schau‘ dich um!
Nutz‘ die Zeit auch, dich umfassend über verschiedene Berufe und Lehren zu informieren und du wirst sehen: Es gibt mehr davon als du denkst! Von vielen Lehrberufen hast du bestimmt noch nie etwas gehört – und die sind vielleicht genau das, was du suchst! Halt‘ also die Augen offen und sei aufmerksam, ob dir vielleicht auf Social Media oder anderswo was Interessantes begegnet. Besuche Berufsmessen und recherchiere im Internet zu verschiedenen Branchen. Schon während der Recherche wirst du bald merken, ob dich ein Thema interessiert oder ob es dich nervt. Bei vielen Betrieben und auch bei unseren HSH-Installatören ist es übrigens möglich, sich für einen Schnuppertag zu bewerben. Tu‘ das! So wirst du schnell herausfinden, welche Lehre am besten zu dir passt!
3. Tausch‘ dich aus!
Recherchieren heißt übrigens nicht, nur im Internet zu hängen. Sprich auch mit Freunden und Bekannten, die bereits eine Lehre machen oder im Berufsleben stehen und lass sie von ihrem Joballtag erzählen. Sei aber ehrlich zu dir selbst: Nur, weil dein bester Freund oder deine beste Freundin super happy mit ihrer Lehre als Bäcker:in ist, muss das nicht heißen, dass das auch das Richtige für dich ist! Deine Lehre ist dein persönliches Ding. Auf keinen Fall solltest du dich für eine Lehre entscheiden, nur, weil deine Freunde auch dort sind. In den nächsten Jahren wirst du viele coole Leute und neue Freunde kennenlernen – mach deine Zukunft also nicht von anderen abhängig.
Ausgebildet zum Installateur - auserwählt die Welt zu retten
4. Geh‘ in dich!
Es klingt vielleicht bescheuert, ist aber super wichtig, wenn du dich für den richtigen Weg entscheiden willst. Stell dir einfach selbst ein paar Fragen und beantworte sie dir ganz ehrlich. Mögliche Fragen sind zum Beispiel: Was kann ich besonders gut? Was macht mir Spaß? Womit beschäftige ich mich gerne in meiner Freizeit? Was ist mir an einem Job wichtig? Bin ich ein Büro-Typ oder eher ein Handwerker-Typ? Will ich fixe Arbeitszeiten oder gerne auch mal eine Nachtschicht? Diese und andere Fragen werden dir dabei helfen, herauszufinden, was dir wichtig ist und wo deine Interessen liegen. Auch das AMS und andere öffentliche Stellen bieten verschiedene Persönlichkeitstests speziell für Berufseinsteiger:innen an. Trau‘ dich und probier‘ es einfach mal aus!
Link-Tipp: Berufskompass|Berufscheck
5. Lass‘ dich beraten!
Gerade bei schwierigen Entscheidungen kommt man alleine oft nicht weiter. Du hast schon viel nachgedacht, recherchiert und sogar einen Schnuppertag gemacht – weißt aber immer noch nicht, welche Lehre du machen willst? Spring‘ über deinen Schatten, schau dich um, welche Beratungsstellen es in deiner Region gibt und mach einen Termin für eine persönliche Berufsberatung. Das ist nicht doof, sondern hilfreich und sinnvoll!
Eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in bei einem unserer HSH-Installatöre ist übrigens dann das Richtige für dich, wenn du die meisten der folgenden Aussagen mit „ja“ beantworten kannst:
- Ich sitze nicht gerne im Büro, sondern bin lieber unterwegs.
- Ein abwechslungsreicher Berufsalltag und vielseitige Aufgaben sind mir wichtig.
- Handwerk ist voll mein Ding – ich will gern anpacken und was weiterbringen.
- Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind mir wichtig.
- Innovative Technologien faszinieren mich.
- Ich arbeite gerne im Team.
- Ich liebe technische Herausforderungen.
- Nach getaner Arbeit will ich die Ergebnisse auch sehen können.
- Ich arbeite lieber praktisch als theoretisch.
- Ich will einen krisensicheren Job.
- Ich könnte mir vorstellen, Kunden zu beraten und Projekte zu planen.
Und? Wie viele der Aussagen konntest du mit „ja“ beantworten?
Link-Tipp: 10 Tipps für den Start in die Lehre
Wenn du dich für eine Lehre bei einem unserer HSH-Betriebe interessierst, finde mehr Infos dazu unter www.jobsderzukunft.at und bewirb dich direkt beim HSH-Installatör in deiner Region!
Nach dem letzten Schultag beginnt die einzig wahre School’s out Party: Dein eigenes Berufsleben! Wer jetzt eine Lehre beginnt, nimmt seine Zukunft selbst in die Hand und steht ab sofort auf eigenen Beinen. Wie bei jedem Neustart, warten dabei viele neue Erfahrungen und Herausforderungen – aber auch ein gutes Gehalt, ein sicherer Job und eine richtig coole Zeit!
Installa-was?
Du bist bald mit der Schule fertig, hast aber noch keine Idee, was in einer Lehre auf dich zukommt? Oder du weißt noch gar nicht, welche Lehre du überhaupt machen willst? Wenn du Lust auf einen sinnvollen und abwechslungsreichen Job mit besten Zukunftsaussichten hast, ist eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in bei einem unserer HSH-Partnerbetriebe vielleicht genau das Richtige für dich. Du weißt nicht, was das ist? Kein Problem – hier findest du alle Infos zu deiner Lehre bei einem HSH-Installatör in deiner Nähe!
Warum die Lehre zum oder zur Installateur:in eine gute Wahl ist? Lies mehr dazu in diesem Blogbeitrag!
Aber auch, wenn du dich schon für eine Lehre entschieden hast, gibt es noch viele offene Fragen. Wie bereite ich mich am besten vor? Was muss ich beachten? An wen kann ich mich wenden? Damit dein Start ins Berufsleben gelingt, geben wir dir:
Nimm deine Zukunft selbst in die Hand!
10 gute Tipps für den Start in die Lehre
- Erstmal abfeiern
Du hast die Schule geschafft und darauf kannst du echt stolz sein! Klopf‘ dir ruhig mal auf die Schulter und nutz‘ die Zeit bis zum ersten Arbeitstag, um nochmal richtig Gas zu geben.
- Kohle sichern
Ab jetzt wirst du auch finanziell auf eigenen Beinen stehen. Wenn du noch kein eigenes Konto eröffnet hast, ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür! Speziell für Lehrlinge bieten Banken oft besonders günstige Konditionen. Informiert euch am besten persönlich in einer Bank vor Ort oder schaut, ob eine ortsunabhängige Online-Bank besser zu euren Wünschen passt.
- Base finden
Wenn du noch bei deinen Eltern wohnst, ist das völlig ok! Schließlich kannst du dir so eine Menge Geld sparen. Wenn du aber rauswillst von daheim oder einfach umziehen musst, weil deine neue Lehrstelle weit weg ist – zieh am besten in eine WG, in der ihr euch Miete, Strom und Nebenkosten teilt. Weiteres Plus: Nach einem ereignisreichen Arbeitstag musst du nicht allein auf der Couch sitzen – wenn du dich mit deinen WG-Kollegen austauschen willst, ist immer jemand da. Und wenn du deine Ruhe brauchst, kannst du einfach die Tür zuziehen.
- To Do’s checken
Bald steht dein erster Arbeitstag an. Was brauchst du dafür? Outfit? Schuhe? Unterlagen? Dein neuer Arbeitgeber informiert dich sicher vorab, was an deinem ersten Tag mitzubringen ist. Mach‘ dir am besten auch deine eigene Checkliste und kümmere dich rechtzeitig um alle Besorgungen, damit du deinen ersten Arbeitstag ganz entspannt angehen kannst.
- Who is who?
Wahrscheinlich hast du dich bereits über das Unternehmen informiert, bei dem du dich um eine Lehrstelle beworben hast. Trotzdem lohnt es sich, sich kurz vor dem ersten Arbeitstag nochmal intensiver zum neuen Arbeitgeber zu informieren. Finde heraus, wer dein direkter Chef ist, wie er heißt und wie er aussieht. Lies nochmal nach, welche Dienstleistungen angeboten werden und versuch‘ dich dazu ein bisschen schlau zu machen. Dann kommst du nicht völlig ahnungslos zum ersten Arbeitstag, sondern kannst direkt mitreden – das macht einen guten Eindruck und erleichtert dir ganz sicher den Start in deine Lehre!
Du willst bald bei HSH durchstarten? Hier findest du alle Infos zu unseren HSH-Installatör-Betrieben in deinem Bundesland!
- Nur kein Stress: Zeitmanagement ist alles!
Okay, erster Arbeitstag. Jetzt ist wichtig, dass du pünktlich und ausgeruht zur Arbeit kommst – denn Stress nervt einfach nur und macht auch keinen guten Eindruck bei deinem neuen Chef. Schau‘ dir also schon am Vorabend an, wann deine Bahn geht oder wie lange dein Weg zur Arbeit dauern wird. Am besten machst du am Tag vorher sogar einen Ausflug zu deiner neuen Lehrstelle, damit du besser einschätzen kannst, wie lange du für den Weg tatsächlich brauchst. Rechne lieber großzügig zeitliche Puffer ein, falls eine Bahn ausfällt oder du morgens im Stau stehen solltest. Im schlimmsten Fall bist du einfach viel zu früh da und hast noch Zeit für einen zweiten Kaffee!
- Enjoy!
Es geht los – dein erster Arbeitstag, dein erster Job, dein neues Leben! Das ist schon irgendwie ein besonderer Moment. Die nächsten Tage, Wochen und Monate werden sicher auch mal anstrengend sein, aber eben auch eine richtig coole Zeit, in der du viel lernen und erleben wirst. Sei dir dessen bewusst und geh mit dem richtigen Mindset zur Arbeit. Sei offen und neugierig und hab‘ vor allem Bock drauf, was Neues zu lernen! Dann fällt dir die Arbeit nicht nur leichter – sie macht dir auch mehr Spaß!
- Es gibt keine dummen Fragen!
Gerade am Anfang werden viele Informationen auf dich einprasseln, die du dir wahrscheinlich nicht alle auf einmal merken kannst. Darum: Hab‘ immer was zum Schreiben dabei und notiere dir so viel wie möglich. Alleine das Aufschreiben wird dir helfen, dir Dinge besser zu merken – auch dann, wenn du deine Notizen nie wieder durchlesen wirst. Und: Trau‘ dich Fragen zu stellen! Du bist neu und kannst vieles einfach noch nicht wissen. Gerade jetzt gibt es keine dummen Fragen – ganz im Gegenteil. Wenn du lieber nochmal nachfragst, weil du dir nicht ganz sicher bist, bringst du dich aktiv ein und zeigst, dass dir die Sache nicht egal ist. Und damit punktest du garantiert!
- Be honest: Sprich Probleme offen an!
Wenn dich etwas stört, sprich es an! Gerade in einem neuen Team und in einer für dich völlig neuen Umgebung kann es schon mal passieren, dass dich irgendwas massiv stört. Jetzt ist wichtig, dass du das Problem nicht in dich hineinfrisst und es dadurch noch belastender für dich wird, sondern dass du offen und ehrlich mit deinem Buddy oder Vorgesetzten darüber sprichst. Gemeinsam werdet ihr sicher eine Lösung für jedes Problem finden!
- Get part of the game
Dabei sein ist alles – das gilt auch für ein gutes Team. Integriere dich von Anfang an ins Team an deinem neuen Arbeitsplatz. Geht zusammen Mittagessen und kommt ins Gespräch – du wirst sehen: Wenn du dich im Team einbringst, wird auch die Zusammenarbeit viel entspannter sein.
Egal, wo du deine Lehre machst – sie wird sicher eine wichtige und besondere Zeit in deinem Leben sein. Wenn du noch auf der Suche nach einer Lehre bist, die dir nicht nur Spaß macht, sondern dir auch langfristige Karrierechancen bietet, informiere dich auf www.jobsderzukunft.at. Bewirb dich um eine der heißbegehrten Lehrstellen in deinem Bundesland und werde Spezialist:in für moderne und nachhaltige Gebäudetechnik!
Weitere Infos zu uns findest du unter www.holzdiesonne.net!