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Bald fertig mit der Pflichtschule? Super! Jetzt steht aber schon die nächste wichtige Entscheidung an: Lehre? Matura? Oder Lehre mit Matura? Es ist gar nicht so leicht, diese Entscheidung zu treffen und damit die ersten Weichen für die eigene berufliche Laufbahn zu stellen. Um dir die Entscheidung ein bisschen zu erleichtern, haben wir ein paar #facts und die Vor- und Nachteile von Matura und Lehre für dich zusammengestellt. Have fun!

Matura?

Eine Matura zu haben, hat viele Vorteile – höchster Schulabschluss, hohes Ansehen, macht sich gut im Lebenslauf. Aber muss bzw. sollte wirklich jeder die Matura machen? Hier ein paar Vor- und Nachteile im Überblick:

 

Vorteile

 

  • Maximale Flexibilität: Mit der Matura hat man den höchsten Schulabschluss erreicht – damit stehen einem alle Türen offen: Lehre, Fachhochschule oder ein universitäres Studium können ab sofort begonnen werden.

 

  • Gute Karrierechancen: Mit der Matura hat man möglicherweise bessere Aufstiegschancen im Unternehmen.

 

  • Brainfood: Während der Matura lernt man eine Menge dazu und kann sein Leben lang mit guter Allgemeinbildung glänzen.

 

  • Mehr Zeit: Wer nach der Pflichtschule noch eine Matura anhängt, hat einfach noch ein paar Jahre Zeit, sich zu überlegen, was er wirklich nach der Schule machen will. Und das ist manchmal sehr viel wert!

 

Nachteile

 

  • Sitzen? Lernen? Wäh! Wenn du die Matura machst, wirst du ganz sicher noch ein paar Jahre die Schulbank drücken müssen. Wenn dich die Schule bis jetzt schon ultimativ genervt hat, ist es sicher sinnvoller, direkt in einen praktischen Beruf bzw. eine Lehre einzusteigen.

 

  • Keine Zeit verschwenden: Wenn du jetzt schon zu 100% weißt, wo du hingehörst und am liebsten sofort durchstarten möchtest, dann tu das! Die Matura dauert immerhin auch ein paar Jahre und wenn du sie nicht unbedingt für deinen Traumberuf brauchst, dann musst du dich auch nicht davon aufhalten lassen!

 

Alles und nichts: In der Matura hast du natürlich ähnliche Fächer wie in der Schulzeit vorher. Deutsch, Englisch, Mathe & Co. pimpen zwar deine Allgemeinbildung – fachliches Spezialwissen, das du für deinen späteren Beruf brauchst, wirst du hier aber eher nicht finden.

Schüler

Lehre oder Matura? Das ist hier die Frage!

Lehre?

Pflichtschule vorbei! Dann noch das verflixte 9. Jahr! Und dann kann’s losgehen! Oder? Hier ein paar Vor- und Nachteile:

 

Vorteile

 

  • Endlich ein eigenes Leben: Mit einer Lehre nimmst du dein Leben im wahrsten Sinne des Wortes selbst in die Hand – wenn du schon bereit bist, auf eigenen Beinen zu stehen, ist das ein richtig gutes Gefühl!

 

  • Jetzt gibt’s Cash: Schon im ersten Lehrjahr verdienst du dein eigenes Geld! Und es wird von Jahr zu Jahr mehr! Davon kannst du dir schon bald deine eigene Wohnung, dein eigenes Auto und überhaupt dein eigenes Leben finanzieren. Wie es in der Lehre zumoder zur Installations- und Gebäudetechniker:in aussieht, liest du in diesem Blogbeitrag!

 

  • Keine Langeweile: Im Gegensatz zum Schulalltag,ist eine Lehre alles andere als eintönig – hier ist kein Tag wie der andere und anstatt graue Theorie zu büffeln,bist du von Anfang an aktiver part of the game!

 

  • Teamwork ist super: Als Berufseinsteiger:in arbeitest du in einem Team mit Gleichgesinnten zusammen an einem Projekt. Für deinen Einsatz gibt es zwar keine Noten, aber echte Anerkennung von deinem Chef und deinen Kund:innen.

 

  • Stelle frei: Gerade in technischen Berufen und im Handwerk werden einfach dringend Leute gebraucht, die auch nicht von Robotern ersetzt werden können. Damit hast du beste Jobaussichten und Karrierechancen!

 

  • Du bist die Fachkraft von morgen: Mit einem fertigen Lehrabschluss gehörst du zu den viel gefragten Fachkräften, die es immer seltener gibt. Dazu gehören auch die Fachkräfte der sogenannten „Green Jobs“. Mehr dazu liest du hier!

 

Nachteile

 

  • Verantwortung und so ... Ja, es ist cool, auf eigenen Beinen zu stehen, Geld zu verdienen und für sich selbst verantwortlich zu sein. Es wird aber sicher auch uncoole Zeiten geben, denn Verantwortung zu haben, macht nicht immer nur Spaß. Be prepared!

 

  • It’s getting real: Auch im Job wirst du anders gefordert sein als in der Schule – schließlich geht es hier nicht mehr um irgendwelche Schulaufgaben, sondern um die Probleme von echten Kund:innen! Das soll dich zwar nicht zu sehr stressen – es wird aber definitiv eine neue Herausforderung für dich!

 

Bist du wirklich schon bereit? Wer mit einer Lehre ohne Matura durchstarten will, muss schon mit 14 oder 15 Jahren eine wichtige Entscheidung für die Zukunft treffen und zwischen rund 210 möglichen Lehrberufen wählen. Sowas kann schon mal nervös machen ... Wer diese Entscheidung trotzdem jetzt schon treffen will, sollte sich – zum Beispiel online oder auf Berufsinformationsmessen – rechtzeitig zu relevanten Lehrberufen und Arbeitgeber:innen informieren. Alle Infos rund um die Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in beim HSH-Installatör in deiner Nähe findest du hier: www.jobsderzukunft.at

Zwei-Wege

Wenn du konkret wissen willst, wie die Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in aussieht und welche Vorteile sie hat, lies mehr dazu in diesem Blogbeitrag!

Du kannst dich natürlich auch für eine Lehre MIT Matura entscheiden. Das ist ganz sicher nicht der leichteste Weg, aber wenn du es geschafft hast, hast du nicht nur zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, sondern später auch echte Vorteile am Arbeitsmarkt. Mit der Matura stehen dir auch nach deiner Lehre sämtliche Weiterbildungswege offen – wenn du magst, kannst du sogar noch ein Studium dranhängen! Aber auch ohne Weiterbildung macht eine Matura im Lebenslauf einfach einen guten Eindruck – zumal Arbeitgeber:innen es zu schätzen wissen, wenn du Lehre und Matura unter einen Hut gebracht hast! Die Lehre mit Matura ist in verschiedenen Bundesländern unterschiedlich geregelt – informier dich am besten direkt bei der jeweiligen Trägerorganisation in deinem Bundesland.

 

Weitere Informationen zur Lehre mit Matura und die jeweiligen Ansprechpartner findest du hier: https://www.wko.at/service/bildung-lehre/lehre-matura.html.

Installateur:innen auf TikTok? Ja klar! TikTok ist die erfolgreichste App der letzten Jahre und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Was zunächst ein Videoportal für Lippensynchronisation war, gehört heute zur buntesten, lustigsten und vielseitigsten Kurzfilmplattform aller Zeiten und lässt unendlich viel Spielraum für unterhaltsamen Video-Content. Warum auch Handwerksbetriebe, wie HSH-Installatöre, immer mehr auf TikTok unterwegs sind und wer unsere Top 3 Handwerks-TikToker sind, erfahrt ihr in diesem Beitrag!

Gas, Wasser, New Shit!

Der Beruf des Installations- und Gebäudetechnikers gehört zu den innovativsten Berufen überhaupt. Kein Wunder, dass sie auch bei neuesten Social Media Trends immer ganz vorne mit dabei sind. Und das ist auch gut so! Nach Facebook und Instagram ist jetzt TikTok DIE Social Plattform, auf der man sich authentisch und persönlich präsentieren kann. Das ist übrigens auch für angehende Lehrlinge interessant, denn hier findet ihr echte Einblicke, wie das Berufsleben als Installateur:in in der Praxis aussehen kann.

Das zeigen zum Beispiel unsere Top 3 TikToker

  1. @lanyracer05 zeigt euch #hacks und Einblicke in seine Berufspraxis als Heizungsbauer und Installateur – schaut mal rein!

 

  1. @insta_llateur seine Zeitraffer und How-To-Videos sind interessant, lehrreich UND machen #lustaufshandwerk!

 

  1. @sandrahunke zeigt auf ihrem TikTok Channel, dass sie als #baumädchen ihren Traumjob als Installateurin gefunden hat.

 

Wenn ihr gerne auf TikTok unterwegs seid, dann schaut doch einfach mal nach dem #latestshit in den Channels von Handwerker:innen und Installateur:innen – die machen nämlich auch auf TikTok einen super Job!

TikTok_Bild

So you wanna make a TikTok?

Alles andere als staubtrocken

Wer sich noch nicht sicher ist, ob der Job als Installateur:in wirklich einen nennenswerten Fun-Faktor hat, findet auf TikTok jedenfalls die Antwort: Spaß, Teamwork und gute Laune gehören in diesem Job einfach dazu. Und wer weiß – vielleicht startest du ja schon bald mit deinen neuen Teamkollegen einen eigenen TikTok Installateur-Channel? Mit einer Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in hättest du jedenfalls beste Voraussetzungen dafür! Mehr Infos zur Lehre, zum Ablauf, zum Gehalt und zu allem, was du wissen musst, findest du unter www.jobsderzukunft.at!

Sie sind überall

Aber nicht nur auf TikTok sind Installateur:innen & Co. aktiv. Auch auf Facebook, Instagram und natürlich hier in unserem Blog erfahrt ihr regelmäßig, was in der Branche der Installations- und Gebäudetechnik so abgeht. Ihr interessiert euch möglicherweise für eine Lehre beim HSH-Installatör in eurer Nähe und habt uns noch nicht abonniert? Dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt dafür 😉

Social-Media-Kanäle

Hier geht’s zu unseren Profilen:

Der Installateurberuf hat vieles zu bieten: Er ist vielseitig, nachhaltig und ein echter Job der Zukunft. So sieht das auch Benjamin, Lehrling im 2. Lehrjahr beim HSH-Installatör und Baddesigner Grünseis. Welche Arbeitsschritte ihm besonders viel Spaß machen und wie ein typischer Lehrlingstag von ihm aussieht, verrät er uns im Interview.

Hallo Benjamin, kannst du uns kurz was über dich erzählen?

„Hallo, ja klar. Also ich bin 17 Jahre alt und bin jetzt seit ca. einem halben Jahr in der Firma. Ich war davor zwei Jahre in der HTL für Gebäudetechnik und hab’s dann aber abgebrochen, weil ich einfach keine Lust mehr auf Schule hatte. Den ganzen Tag nur rumsitzen und lernen und sonst nix tun, war nicht so meins. Ich wollte lieber selber mit den eigenen Händen anpacken und auch am Ende des Tages das Gefühl haben, dass ich wirklich was geleistet habe. Dass ich sagen kann, das habe ich gebaut oder die Anlage läuft oder so in die Richtung.“

Und war der Umstieg von der HTL zur Lehre einfach so möglich?

„Ja das war überhaupt kein Problem. Ich konnte dann sogar schon im zweiten Lehrjahr starten, da ich ja schon Erfahrungen gesammelt habe in diesem Bereich. Ich habe mich für die vierjährige Lehre entschieden. Da hat man zusätzlich zur Grundausbildung noch ein Spezialmodul. Bei mir ist das das Modul „Steuer- und Regeltechnik“.“

Schweissen

"Man ist schon stolz wenn man sieht was man geleistet hat."

Wie startest du in deinen Arbeitstag?

„Das ist schwer zu beantworten, weil eigentlich jeder Tag anders ist. Aber grundsätzlich ist es so, dass um dreiviertel sechs mein Wecker läutet. Dann mach ich mich fertig, frühstücke und bin um ca. dreiviertel sieben in der Arbeit. Am Montag machen wir immer noch eine Teambesprechung und reden darüber, was die Woche anfällt und was wir verbessern können und jeder kann Vorschläge machen. Außerdem erfahren wir jeden Tag in der Früh, zu welcher Baustelle wir an dem Tag fahren.“

Und nach der Besprechung geht’s zur Baustelle?

„Davor richten wir noch unser Zeug zusammen und kommissionieren mit dem Gesellen für eine Baustelle und erst dann fahren wir jeweils zu zweit zur Baustelle. Die Baustellen und Arbeitsschritte sind immer ganz unterschiedlich. Oft sind es Einfamilienhäuser oder Wohnungen, die wir herrichten. Manchmal muss man nur die Heizung umbauen oder Service machen, manchmal komplettieren oder sanieren wir Bäder und manchmal installieren wir Solaranlagen. So lernt man – anders als in anderen Berufen – einfach alles irgendwie. Wenn man zum Beispiel Maurer ist, stellt man Mauern auf, aber wenn man Installateur ist, muss man alles können: Von der Installation über Elektronik bis hin zu Trockenbau, Fliesenlegen, Zimmern – und Kundenkontakt hat man auch noch. Der Job ist echt sehr vielseitig!

Gibt es eine Tätigkeit, die du besonders gerne machst?

„Grundsätzlich mache ich alles sehr gerne. Besonders gut gefällt mir aber das Komplettieren von Bädern. Da sieht man von Anfang bis Ende wie das Bad entsteht. Also vom gestemmten Bad bis hin zur letzten Silikonfuge, die man verputzt. Das ist schon geil, wenn man am Ende weiß, man hat echt was mit den eigenen Händen erschaffen.“

Du hast vorhin gesagt, dass ihr immer zu zweit (du und ein Geselle) zu einer Baustelle fahrt. Macht dir die Arbeit im Team auch Spaß?

„Ja! Wir haben echt einen super Zusammenhalt im Betrieb und sind eigentlich wie eine große Familie.“

Wann hört dein Arbeitstag auf? Hast du dann am Abend noch Zeit für Freunde und Hobbies?

„Von Montag bis Donnerstag arbeite ich von sieben bis fünf Uhr am Nachmittag und am Freitag von sieben bis halb zwölf. Da bleibt am Abend schon noch Zeit, um mit Freunden zusammenzusitzen. Oder um mit dem Auto rumzufahren, immerhin habe ich seit ein paar Monaten meinen Führerschein. Ich mag es aber auch, so Upcycling-Projekte zu machen. Zum Beispiel plane ich, eine Bar aus Altholz, nicht mehr benötigten Stahlrohren und Industriescheinwerfern und so weiter zu machen.“

Und abschließend noch eine Frage: Was sind deine Zukunftspläne?

„Wahrscheinlich werde ich irgendwann den Betrieb von meinen Eltern übernehmen. Davor möchte ich aber noch den Meister machen und danach vielleicht noch an der Fachhochschule Energietechnik oder was Ähnliches studieren.“

 

Wenn auch du dich wie Benjamin für eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in interessierst, dann bewirb dich hier: www.jobsderzukunft.at.

Kaum ein politisches Ziel ist global gesehen von so großer Bedeutung wie das, die Energiewende voranzubringen. Jährlich diskutieren die wichtigsten Entscheidungsträger on earth beim Weltklimagipfel über die Klimakrise, CO2-Emissionen und die globale Erderwärmung. Aber was sind diese „Klimaziele“, von denen alle reden? Was bedeutet „Energiewende“ eigentlich? Und was haben die HSH-Installatöre damit zu tun? Warum gut ausgebildete Installations- und Gebäudetechniker echte #gamechanger für die Zukunft unseres Planeten sind, liest du in diesem Blogbeitrag!

Energiewende und so ...

HSH-Installatöre bringen die Energiewende voran – so viel steht fest. Aber – was ist das überhaupt?! „Energiewende“ ist grundsätzlich mal der Begriff für den Übergang – also die „Wende“ – von einer klimaschädlichen hin zu einer umweltschonenden Energieversorgung. Klimaschädlich in diesem Zusammenhang ist vor allem die Nutzung fossiler Brennstoffe, wie Kohle, Erdöl und Erdgas. Sie heißen deshalb „fossile Brennstoffe“, weil sie in geologischer Vorzeit entstanden sind (ja, „Fossilien“ haben auch was damit zu tun).

Es handelt sich dabei um organische Stoffe, zum Beispiel Pflanzen und Tiere, die zu ihren Lebzeiten vor ein paar Millionen Jahren Sonnenenergie getankt und gespeichert haben. Im Laufe der Zeit sind sie dann während der „Fossilisation“ zu dem geworden, was wir heute als Erdöl oder Kohle kennen. Entsprechend sind sie nicht so schnell – Scherz – gar nicht erneuerbar. Bei ihrer Verbrennung entstehen viele giftige Gase wie Schwefeldioxid, Stickstoffoxide oder Kohlenwasserstoff. Vor allem das in fossilen Brennstoffen enthaltene CO2 (Kohlenstoffdioxid) stellt ein immer größeres Problem für unseren Planeten dar. Um dieses Problem VOR dem Totalschaden in den Griff zu kriegen, müssen erneuerbare Alternativen mit weniger oder gar keinem CO2-Ausstoß zukünftige Energiequellen bereitstellen. Und das nennt man dann die Energiewende.

Gute Idee! Aber wie?

Hier kommen dann die Klimaziele ins Spiel. Und die HSH-Installatöre! Aber von vorne: Bereits im Jahr 1979 wurde die erste Welt-Klimakonferenz einberufen, um Maßnahmen gegen den Klimawandel vorzunehmen. Bis zur Klimakonferenz in Kyoto 1997 waren diese Maßnahmen aber nie verpflichtend. Beim Klimaabkommen von Paris wurden 2015 dann endlich verbindliche Klimaziele und ein umfassendes Klimaschutzabkommen beschlossen, das unter anderem folgende Ziele beinhaltet:

 

  • Die Begrenzung der globalen Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celsius (besser 1,5 Grad Celsius) gegenüber vorindustriellen Werten
  • Die Senkung der globalen Treibhausgasemissionen auf null bis Mitte des 21. Jahrhunderts
  • Alle fünf Jahre sollen von allen Staaten der Welt Beiträge zur Emissionsreduktion vorgelegt und umgesetzt werden.

 

Darüber hinaus hat sich die EU im EU Klima- und Energiepaket bis zum Jahr 2030 auf weitere Zielvorgaben geeinigt, wie zum Beispiel ein Treibhausgasemissions-Reduktionsziel von mindestens 40 Prozent gegenüber den Jahren 1990 bis 2030. Das sind natürlich alles sehr abstrakte Zahlen, die sich durch die reine Absicht und verpflichtende Abkommen sicher nicht ändern lassen. Das geht nur durch praktische Maßnahmen! Dazu haben sich in Österreich beispielsweise Bund und Länder darauf geeinigt, Kohle-, Öl- und Gasheizungen schrittweise zu verbieten. Kohle und Gas sollen nur noch bis 2035 und Erdgas nur bis 2040 für die Raumheizung verwendet werden dürfen. All das ist Teil der Energiewende, die nun mit (natürlich noch erlaubtem) Vollgas vorangetrieben werden muss.Und das geht tatsächlich nur mit genügend gut ausgebildeten Fachkräften, die sich vor allem mit dem Einsatz neuer Energieformen auskennen.

Ich bin ein Game Changer, und du?

Treiber der Energiewende

Dass es mal soweit kommen würde, hat HSH-Geschäftsführer Rudolf M. Rattenberger schon früh erkannt und bereits im Jahr 1998 „Holz die Sonne ins Haus“ (HSH) gegründet. Seitdem haben das Unternehmen und seine HSH-Installatöre einiges für die Energiewende getan und die Erreichung der Klimaziele in die Praxis geholt. Darum gehören die HSH-Betriebe heute zu echten Vorreitern und Experten auf diesem Gebiet. Hier arbeiten Leute, die sich mit erneuerbaren Energiequellen auskennen – und wissen, wie man sie in die Häuser holt!

 

Mehr über den „Green Job Installateur“ liest du hier!

Was sind nachhaltige Energiequellen?

Sonnenenergie

Sonnenenergie liefert nachhaltige und natürliche Wärme, die für Warmwasser, Heizung oder auch Pools verwendet werden kann. Mittels Photovoltaik-Anlagen kann man aus Sonnenenergie auch elektrischen Strom gewinnen. Die Sonne ist definitiv ein nachhaltiger Energielieferant, denn hier muss nichts abgebaut oder ausgeschöpft werden. Stattdessen schickt sie jeden Tag große Mengen kostenloser Sonnenenergie auf unseren Planeten, die wir einfach nur nutzen müssen. Wie das geht, lernt man unter anderem während einer Lehre bei einem HSH-Installatör im Spezialmodul „Ökoenergietechnik“.

 

Biomasse

 Chemisch gesprochen ist Biomasse ein Energieträger, der die Energie über den Vorgang der Photosynthese gewonnen hat. Physikalisch gesprochen ist Biomasse chemisch gebundene Sonnenenergie. Einfach gesprochen: Biomasse sind alle organischen Stoffe, wie Tiere oder Pflanzen, die zur Energiegewinnung genutzt werden können. Ja, du hast recht – Kohle und Erdöl waren auch irgendwann mal Biomasse. Allerdings sind die Kollegen schon mehrere Millionen Jahre alt und nicht erneuerbar. Bei Biomasse im eigentlichen Sinn handelt es sich vor allem um Holz, Pellets und Hackgut, die in Biomasseheizungen eine fast CO2-neutrale Brennstoffalternative darstellen. CO2-neutral deshalb, weil bei der Verbrennung nur so viel CO2 ausgestoßen wird, wie die Pflanze vorher produziert hat. Und die Rechnung geht bei fossilen Brennstoffen einfach nicht auf.

Himmel

Erde, Wasser, Luft

 In der Erde, der Luft und im Grundwasser ist jede Menge Energie in Form von Wärme gespeichert, die man mittels Wärmepumpen entziehen und für die Energiegewinnung im Haus nutzen kann. Wärmepumpenanlagen gehören zu den beliebtesten Heizlösungen und werden für Verbraucher aktuell auch staatlich subventioniert! Das Interesse ist also groß und der Bedarf wächst von Tag zu Tag. Da der Einbau der Wärmepumpenanlagen jede Menge technisches Know-How und Erfahrung erfordert, werden Fachkräfte händeringend gesucht. Das ist einer der Gründe, warum eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in beste Zukunftsaussichten verspricht und absolut krisensicher ist!

 

Du willst mehr darüber wissen? Dann interessiert dich sicher dieser Blogbeitrag zum Thema Richtig heizen im Winter!

Deine Bewerbung ist der erste Schritt in dein neues Leben UND der erste Eindruck, den dein neuer oder deine neue Arbeitgeber:in von dir bekommt. Umso wichtiger ist es also, deine Bewerbung wohl überlegt anzugehen und unbedingt genügend Zeit und Sorgfalt zu investieren! Du weißt sicher, dass Anschreiben und Lebenslauf in jede Bewerbung gehören. Aber weißt du auch, was ein Motivationsschreiben ist? Und wie man es schreibt? Und was es vom Anschreiben unterscheidet? Antworten darauf findest du in diesem #lifehacks-Blogbeitrag „Das 1x1 des Motivationsschreibens“!

Die Bewerbung – 1, 2, 3, los!

Eine Bewerbung besteht im Wesentlichen aus drei Teilen: Dem Anschreiben, dem Lebenslauf und der sogenannten „Seite drei“ – dem Motivationsschreiben. Und das wird je nach Branche immer öfter von Bewerber:innen verlangt, denn es sagt viel mehr über die Person und die Qualifikation aus als Anschreiben und Lebenslauf zusammen. Im Motivationsschreiben hast du die Gelegenheit, dich und deine Interessen ausführlich zu beschreiben – deine Chance also, dich von deiner besten Seite zu präsentieren! Um diese Chance nutzen zu können, solltest du dir unbedingt genug Zeit dafür nehmen und auch einige Dinge beachten.

Das Motivationsschreiben – so sieht’s aus!

1. Aufbau & Form

Bevor du mit dem Schreiben loslegst, mach dir zunächst ein Bild vom formalen Aufbau, damit du ungefähr weißt, wo die Reise hingehen soll. Wichtig ist zum Beispiel die optimale Textlänge: Egal, wie viel du über dich erzählen möchtest – ein Motivationsschreiben sollte nicht über eine DinA4 Seite hinausgehen. Achte außerdem darauf, die Form zu wahren: Briefkopf, Datum, Überschrift, Einleitung, Hauptteil, Schluss, Grußformel und Unterschrift bilden den formalen Rahmen für alles, was du sagen willst.

Du kannst dein Motivationsschreiben übrigens sowohl als zusammenhängenden Fließtext verfassen als auch in ausformulierten Stichpunkten. Ein Fließtext wirkt natürlich immer seriös, weil man sofort sieht, dass du dir viele Gedanken gemacht hast. Wenn Schreiben nicht deine Stärke ist (und für den Job, für den du dich bewirbst, vielleicht auch gar nicht so wichtig), sind ausformulierte Stichpunkte ganz sicher eine gute Wahl. Gliedere die Abschnitte am besten vorher in Überschriften wie „Meine Stärken“, „Meine Erfahrungen“ oder „Meine Interessen“.

 

2. Inhalt & Wozu

Das Motivationsschreiben ist die Bühne für deinen ersten Auftritt beim neuen Arbeitgeber. Hier geht es nur um dich, deine Stärken, deine Interessen, deine Ziele, Wünsche und Erfahrungen. Gerade Bewerber:innen mit wenig Berufserfahrung können mit diesem Schreiben so richtig punkten! Stell dir vor, du bist gerade mit der Schule fertig und hast noch gar keine Berufserfahrung. Da ist es dann schwierig, einen überzeugenden Lebenslauf zu gestalten. In deinem Motivationsschreiben hat aber alles andere Platz, was dich motiviert hat, dich für diesen Job oder diese Lehrstelle zu bewerben – und vor allem, warum du genau der oder die Richtige dafür bist! Du hast dich dein Leben lang für Handwerk und Technik interessiert? Erzähl davon! Du bist im Verein aktiv oder sogar ehrenamtlich engagiert? Das zeugt definitiv von wertvollen Softskills!

Im Motivationsschreiben hast du viele Freiheiten, denn schließlich geht es darum, deine Persönlichkeit zu präsentieren. Aber, Achtung! Wenn du fertig bist, lies dein Schreiben noch einmal aufmerksam durch. Stell dir dabei vor, du bist eine Person, die dich nicht kennt. Welchen Eindruck bekommt sie von dir? Sind die Infos alle relevant für eine zukünftige oder einen zukünftigen Arbeitgeber:in? Bei aller Freiheit sollten zwei Botschaften deutlich erkennbar werden. 1. Warum du dich genau für diese Stelle bewirbst und 2. Warum man dich einstellen sollte. Wenn du diese Fragen plausibel beantworten kannst, steht einer Einladung zum Bewerbungsgespräch nichts mehr im Wege!

Motivationsschreiben
Motivationsschreiben

Your future is now!

3. Einleitung, Hauptteil, Schluss

Nochmal zurück zur Form. Wie du es wahrscheinlich von jedem Schulaufsatz kennst, besteht auch ein Motivationsschreiben aus Einleitung, Hauptteil und Schlussteil. Dazu ein paar Tipps:

 

Einleitung: 

Es beginnt! Dein Motivationsschreiben. Oh je ... Der Einstieg ist oft die größte Hürde. Irgendwie sollte der erste Satz ja besonders gut sitzen, oder? Pressure!!

Wer du bist, hast du bereits im Anschreiben erklärt – das kannst du an dieser Stelle also weglassen. Komm lieber gleich zum Punkt und versuch, schon in den ersten Zeilen Interesse zu wecken! Es ist natürlich kein Drama, wenn du übliche Floskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich um ...“ als Einleitung verwendest. Allerdings fällst du damit nicht besonders auf. Wenn deine Bewerbung im Gedächtnis bleiben soll, versuche, einen unüblichen Einstieg zu wählen. Tipp: Wenn dir einfach kein guter Anfang einfallen will, dann lass die Einleitung erstmal weg und fang mit dem Hauptteil an. Wenn dir auch dann die Inspiration für eine gute Einleitung fehlt, hier ein paar Ideen:

 

„Wenn Sie auf der Suche nach einem motivierten Berufseinsteiger sind, der gerne mit anpackt und jeden Tag dazulernen will, bin ich vielleicht genau der Richtige für Sie! ...“

„Solange ich denken kann, war ich fasziniert von Handwerk, Technik und Elektronik und habe mich in meiner Freizeit schon viel damit beschäftigt! Leider habe ich keinerlei Berufserfahrung in diesem Bereich – und darum melde ich mich bei Ihnen! ...“

„Ich habe Sie und Ihr Unternehmen letztes Jahr auf der Berufsinformationsmesse kennengelernt und wusste schon damals, dass ich meine Lehre gerne in Ihrem Betrieb machen würde. ...“

 

Hauptteil:

Jetzt geht’s um die harten Fakten. Erklär deiner oder deinem zukünftigen Chef:in, was deine Fähigkeiten sind, was dich von anderen Bewerbern abhebt und warum du der oder die Richtige für die Lehrstelle oder den Job bist. Stell dir dazu am besten selbst die folgenden Fragen:

  • Warum bin ich der oder die Richtige für den Job?
  • Was kann ich besonders gut und was sollte man für diesen Job gut können?
  • Was sind überhaupt meine Interessen?
  • Habe ich in oder außerhalb der Schule schon mal besondere Zertifikate, Urkunden oder Preise erhalten?
  • Gibt es etwas, was ich in meiner Freizeit tue, was auch für den Job relevant sein könnte?
  • Warum interessiert mich genau dieses Unternehmen?
  • Was interessiert mich an der Tätigkeit als ...?

Du merkst – ein Motivationsschreiben zu verfassen, ist wieder so ein „Sich-selbst-besser-Kennenlernen“-Ding. Und das ist ja nichts Schlechtes! Tipp: Um dir das Schreiben zu erleichtern, schreib wirklich erstmal alles ungefiltert auf, was dir einfällt. Danach kannst du ans Kürzen, Korrigieren, Streichen und Umschreiben gehen, bis der Hauptteil so ist, wie du ihn guten Gewissens an deine zukünftige oder deinen zukünftigen Arbeitgeber:in schicken kannst. Und zur Erinnerung: Den Hauptteil kannst du sowohl als Fließtext als auch in ausformulierten Stichpunkten verfassen. Schau einfach, was dir besser liegt! Gerade in technischen Berufen kommt es weniger auf schön formulierte Texte als auf die harten Fakten an.

 

Schluss:

Es ist fast geschafft! Jetzt nur noch die letzten paar Sätze und dann ab ins Kuvert mit der Bewerbung! Aber vorher muss noch ein guter letzter Eindruck gemacht werden. Bedank dich für das Interesse an deinem Werdegang, freu dich auf eine positive Rückmeldung und beende das Schreiben mit ein paar netten Worten. Versuche dabei Formulierungen wie „Ich würde mich freuen, wenn ich eingeladen werden würde“ zu vermeiden. Schreib es lieber selbstbewusst à la „Ich freue mich auf Ihre positive Rückmeldung! Bei Rückfragen bin ich natürlich jederzeit für Sie erreichbar.“ Beste Grüße, Datum und deine Unterschrift nicht vergessen – und dann das Allerwichtigste: NOCHMAL ALLES DURCHLESEN! Rechtschreib- und Grammatikfehler haben in einer Bewerbung nämlich nichts zu suchen.

Teamfoto

Egal, für was du dich bewerben willst – eine gründliche Recherche über deine zukünftige oder deinen zukünftigen Arbeitgeber:in ist das A und O – sonst könnte es peinlich werden. Wenn du dich für eine Lehre zum Installations- und Gebäudetechniker:in interessierst, findest du auf www.jobsderzukunft.at alle Infos und Links zu den HSH-Betrieben in deiner Region.

Weitere Tipps für dein Leben nach der Schule liest du hier.

Der Beruf des Installations- und Gebäudetechnikers ist definitiv ein #jobderzukunft. Nicht nur, dass der Bedarf an komfortablen und modernen Gebäuden immer größer wird – die Wohnungen und Häuser der Zukunft stellen auch immer größere Herausforderungen an die Baubranche, was die Entwicklung von Innovationen befeuert und besonders spannend macht. Für den Installateurberuf bedeutet das: Es wird sicher nicht langweilig! Mehr zu den aktuellen Trends der Branche lest ihr in diesem Blogbeitrag!

5 Top-Trends der Installations- und Gebäudetechnik

1. Das Bad der Zukunft

Das „Bad der Zukunft“ ist ein heißes Thema der Trendforschung und wird Installateur:innen noch lange beschäftigen. Sicher ist: für die private Wellness-Oase im Eigenheim stehen viele Innovationen bereit, die für mehr Luxus, aber auch für mehr Energieeffizienz sorgen werden. „Neo-Ökologie“ und „Zero-Emission-Bäder“ sind die Megatrends der Zukunft! So wäre es beispielsweise denkbar, dass Bäder bald als eigenes, kleines Kraftwerk funktionieren, die Wasseraufbereitung und Wärmerückgewinnung selbst organisieren und somit viele wertvolle Ressourcen sparen. Aber auch die smarte und individualisierte Nutzung von Bädern wird zukünftig im Fokus stehen. Wie wäre es zum Beispiel, wenn sich die favorisierte Lichteinstellung, Temperatur, Waschtischhöhe und Musik automatisch einstellen würden, sobald man den Raum betritt? Die Badkultur von morgen wird noch viele Überraschungen bereithalten. Wichtig für jede oder jeden Installateur:in ist auch hier, immer am Ball zu bleiben und Innovationen zu beobachten. Denn coole Bäder brauchen zunächst einmal coole Installateure, die wissen, wie „Smart-Bad“ geht!

 

Was den Installateurberuf sonst noch so innovativ und spannend macht, liest du hier: https://blog.jobsderzukunft.at/so-innovativ-ist-der-installateur-beruf/.

 

2. Heizen kann so cool sein.

Verrostete Heizungsregler haben ausgedient. Die Heizung der Zukunft spart nicht nur Ressourcen, sondern ist auch super smart in der Bedienung und sieht dabei noch gut aus. Präzise Heizregelung, Funktionsprüfung und zahlreiche Einstellungen sind bequem über Smartphone oder Tablet möglich und auch Heiz-Zeitpläne lassen sich über mobile Endgeräte festlegen. Die Funktionsbandbreite ist nahezu grenzenlos und garantiert ein modernes und vor allem energieeffizientes Heizen, das sich sogar den aktuellen Innen- und Außentemperaturen anpasst. Auch im Design hat sich einiges getan. Heute sind Raumthermostate wahlweise für die Auf- und Unterputzmontage erhältlich und machen mit hochglänzenden Touchdisplays in jedem Haushalt was her. Dabei geht es aber nicht nur ums „schöner Wohnen“! Allem voran steht immer das Ziel, klimafreundlicher zu heizen, was nutzerfreundliche und individuell steuerbare Heizungen unterstützen und ein wichtiger Teil der Energiewende zu sein.

 

Warum der Installateurberuf ein echter #greenjob ist, lest ihr in diesem Blogbeitrag!

Heizungsplaner-Zuschnitt
Badplaner-Zuschnitt

Never stop creating new shit!

3. Smart Home & Co.

Was sind eigentlich Smart Homes? Zunächst einmal sind sie ein echter Megatrend im Baugewerbe – und eröffnen unendliche viele Möglichkeiten für jede oder jeden Installateur:in. In einem smarten Haushalt kommunizieren die Geräte der Hausversorgung miteinander und stimmen beispielsweise den Energieverbrauch aufeinander ab  für eine optimierte Nutzung der Ressourcen und natürlich im Sinne des Komforts. Aufgabe der Installateure:innen wird es also zukünftig sein, Smart Homes auszustatten und die nötigen Technologien zu implementieren. Damit die Hausversorgung von jedem Hausbewohner easy über Smartphone oder Tablet gesteuert und visualisiert werden kann. Das sorgt nicht nur für zufriedene Kund:innen und eine positive Energiebilanz, sondern erspart dem oder der Installateur:in auch jede Menge Arbeit. Fazit: ein smarter Trend!

 

4. Nicht ohne mein Tablet!

Die Zeiten von Zettel und Bleistift sind endlich vorbei. Installateur:innen von heute sind komplett digital ausgestattet, denn ohne Tablet, Smartphone und Cloud läuft bei moderner High-Tech-Ausstattung gar nichts mehr. Und das bringt auch für den Arbeitsalltag viele Vorteile mit sich. Wo früher noch vieles händisch dokumentiert und analysiert werden musste, übernehmen heute intelligente Steuerungssysteme die Wartung und Messung von Heizung & Co., sodass lästige „Leerfahrten“ wegfallen und man schon vor dem Besuch beim Kunden weiß, was einen erwartet. Auch die Kommunikation verändert sich. Neue Apps ermöglichen die Kommunikation via Chatbot und geben sofort hilfreiche Informationen. Ein wahrer Segen, wenn du gerade im Heizungskeller stehst und deinen Chef nicht erreichen kannst ...

 

5. BIM voll im Trend

Ein big Trend der Zukunft ist definitiv die digitale Planung von Bauprojekten. Neben der anschaulichen 3D Planung gibt es noch einen weiteren Megatrend: Building Information Modeling (kurz: BIM!) ist eine softwaregesteuerte Planungsmethode, die gerade das Bauwesen revolutioniert. Mit der BIM-Methode wird im Grunde der gesamte Lebenszyklus eines Bauprojektes, von der Bedarfsermittlung über Entwurf, Konstruktion, Realisierung und Betrieb bis hin zur Dekonstruktion strukturiert und visualisiert. Dafür werden alle Beteiligten eines Bauprojektes mit ins Boot geholt – zum Beispiel Planer:innen, Architekt:innen und Installateur:innen. BIM unterstützt aber nicht nur die organisatorische Planung von Projekten. In diesem Modell werden die räumliche Struktur, Bauteile, Materialien, Ausstattung und Kosten abgebildet und verwaltet – es wird also erst digital und dann real gebaut. Kostensenkung, Effizienzsteigerung und super hilfreiche Funktionen machen es für die Sanitär- und Installationsbranche immer relevanter. Die Nachfrage nach Fachleuten, die sich mit der neuen Methode auskennen, wächst rasant. Wenn du hier ganz vorne mitmischen und dir die besten Jobs sichern willst, solltest du dich also schon während deiner Lehre mit dieser Technologie auseinandersetzen und dich am besten gleich nach Abschluss deiner Lehre für eine Weiterbildung anmelden.

Trends-Installateur

Die Zukunft wird also spannend! Wenn du selbst auch Teil davon werden willst, starte deine Lehre beim HSH-Installatör in deiner Region! Alle weiteren Infos dazu findest du auf www.jobsderzukunft.at!

Du hast dich entschieden, welche Lehre du machen willst? Cool! Du hast sogar schon einige Betriebe gefunden, wo du dich bewerben willst? Noch besser! Was jetzt ansteht ist: Das Bewerbungsschreiben! Was es dabei zu beachten gibt und worauf es beim „Lebenslauf“ ankommt, erfährst du in diesem Blogbeitrag!

 

Wenn du dir noch nicht sicher bist, welche Lehre du beginnen möchtest, nimm dir genügend Zeit, dich über verschiedene Lehrberufe zu informieren. Unter www.jobsderzukunft.at findest du alle wichtigen Infos zu einer Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in bei einem HSH-Installatör in deiner Region. Schau doch mal vorbei und klick dich durch! Vielleicht hast du deine Lehre ja schon bald gefunden!

Der erste Schritt in dein neues Leben: Deine Bewerbung

Eine schriftliche Bewerbung besteht im Wesentlichen aus drei wichtigen Bestandteilen: 1. Deinem Anschreiben (auch Motivationsschreiben genannt), 2. deinem Bewerbungsfoto und 3. deinem Lebenslauf. Da du schon im Motivationsschreiben kurz etwas über dich und deine Interessen erzählen solltest, wird der Lebenslauf im Anhang in der Regel in Tabellenform verfasst. Im Unterschied dazu gibt es auch den ausformulierten Lebenslauf, der aber für Bewerbungen eher unüblich ist – schließlich soll man alle Infos über dich auf einen Blick erfassen können. Betriebe und Personaler bekommen oft viele Bewerbungen zugeschickt. Umso wichtiger ist es, dass dein Lebenslauf positiv aus allen Bewerbungen hervorsticht und dich bestmöglich präsentiert. Worauf du dabei achten musst, zeigen wir dir in dieser:

Step-By-Step-Anleitung für den „perfekten Lebenslauf“

Einleitung

 

  1. WO LEBENSLAUF DRAUF STEHT, IST AUCH LEBENSLAUF DRIN

Alles beginnt mit einer Überschrift. Das klingt banal, ist aber wichtig – dann weiß deine zukünftige oder dein zukünftiger Chef:in sofort, worum es geht. Such dir dazu eine gut lesbare und seriöse Schriftart aus, wie zum Beispiel Times New Roman, Helvetica, Arial oder Avenir. Im Internet gibt es übrigens viele ansprechende Vorlagen für Lebensläufe und Bewerbungen – lass dich ruhig ein bisschen inspirieren, bevor du mit deinem Dokument startest!

 

  1. WER SPRICHT DA?

Die ersten Infos auf deinem Lebenslauf sollten sich auf die Hard Facts zu deiner Person beziehen: Vorname, Nachname, Geburtstag, Adresse, Familienstand und natürlich – ganz wichtig – deine Kontaktdaten!

 

  1. SAY CHEESE!

Neben deinen persönlichen Daten solltest du dich mit einem aussagekräftigen Bewerbungsfoto präsentieren. Auch dabei gibt es einiges zu beachten. Lass vorab am besten ein paar Fotos von einem professionellen Fotografen machen – achte dabei auch auf dein Styling, auf dein Outfit und auf einen sympathischen Gesichtsausdruck. Cheese!

 

Das Bewerbungsfoto kannst du entweder auf den ausgedruckten Lebenslauf kleben oder es digital im Dokument einfügen und in Farbe mit ausdrucken – aber auch nur dann, wenn du einen guten Farbdrucker zur Verfügung oder einen Copy Shop um die Ecke hast!

 

Lebenslauf-modern

Start your future right!

Hauptteil

 

  1. BILDUNGSWEG

Im Hauptteil deines Lebenslaufs zeigst du, was du kannst und was du schon gelernt hast. Dazu führst du zunächst tabellarisch die Stationen deines bisherigen Bildungswegs auf.

 

Beispiel:

2020-2021      HTL (Salzburg)

2016-2020      Hauptschule (Linz)

2012-2016      Volksschule (Linz)

 

Du kannst dir aussuchen, ob du deine Schulbildung in auf- oder absteigender Reihenfolge auflisten willst. Beides ist möglich und okay – es sollte nur in sich stimmig und logisch sein.

 

  1. BERUFSERFAHRUNG?

Wenn du nicht gerade Quereinsteiger:in bist oder schon länger im Berufsleben stehst, hast du wahrscheinlich noch nicht viel Berufserfahrung gesammelt. Vielleicht hast du aber schon mal ein Ferialpraktikum im Sommer gemacht oder in einem benachbarten Betrieb ausgeholfen? Auch das darfst du gerne in deinen Lebenslauf schreiben. Übrigens: Gib bisherige Tätigkeiten ruhig auch dann an, wenn sie eigentlich nicht zu der Lehrstelle passen, bei der du dich bewirbst – hier kannst du zeigen, welche Erfahrungen du schon mitbringst. Und wer weiß – vielleicht hast du ja schon mehr Berufserfahrung, als du denkst!

 

  1. SKILLS

Ein Lebenslauf ist auch dazu da, sich ein umfassendes Bild von dir als Person zu machen. Was kannst du besonders gut? Was sind deine Stärken? Vielleicht sprichst du mehrere Sprachen? Oder du beherrschst bestimmte Computer-Programme? Auch Führerschein, Urkunden und andere Zertifikate haben hier Platz! Nimm dir ruhig Zeit, darüber nachzudenken, was du gut kannst und was auch zu der Lehrstelle passt, für die du dich bewirbst. Positiver Nebeneffekt: so lernst du dich selbst auch ein Stückchen besser kennen!

 

Übrigens: Wenn du mehrere Sprachen sprichst, gib auch an, auf welchem „Niveau“ du sie sprechen kannst. Dazu gibt es folgende Abstufungen:

  • Muttersprache (du hast die Sprache von klein auf gelernt)
  • Fließend (du sprichst die Sprache problemlos und fließend)
  • Verhandlungssicher (du kannst dich in dieser Sprache mit anderen unterhalten)
  • Gute Kenntnisse (du beherrschst einen ausreichend großen Wortschatz und kannst dich grundsätzlich in dieser Sprache verständigen)
  • Grundkenntnisse (du kennst die wichtigsten Vokabeln und die grammatikalischen Regeln – Sprechen und Verstehen fällt dir aber eher schwer)

 

 

  1. HOBBIES

Wenn dir keine ultimativen Fähigkeiten einfallen, die dich auszeichnen, hast du vielleicht besondere Hobbies? Auch die haben einen Platz in deinem Lebenslauf verdient, denn sie sagen viel über dich als Person, über deine Interessen und indirekt auch über deine Fähigkeiten aus. Aber Achtung: Deine Freizeit verbringst du sicher mit vielen Dingen. Überlege dir, welche Hobbies du in deinem Lebenslauf aufnehmen willst. Wenn du dich in einem Sportverein engagierst, macht das einen guten Eindruck – „Party machen und Shoppen“ hingegen wirken eher unseriös. Wenn du dir unsicher bist: Hol dir Rat bei Lehrern, Freunden oder deinen Eltern!

 

Schluss

 

  1. LAST BUT NOT LEAST

Dein Lebenslauf ist fast fertig. Um das Dokument zu finalisieren, gehört unbedingt deine Unterschrift samt Datum und Ort unter den Lebenslauf. Damit bestätigst du, dass du deinen Lebenslauf wahrheitsgetreu angegeben hast und ihn als Dokument freigibst.

 

Fertig!

 

Aber halt – bevor du die Bewerbung abschickst, solltest du sie auf jeden Fall nochmal genau kontrollieren. Vor allem Rechtschreibfehler oder ungewollte Verschiebungen im Layout machen beim neuen Arbeitsgeber gar keinen guten Eindruck. Lass den Lebenslauf am besten auch von jemand anderem durchlesen – vier Augen sehen mehr als zwei. Erst, wenn du wirklich zufrieden bist, geht es ab die Post – per E-Mail oder im Briefumschlag. Wir drücken dir die Daumen!

Daumen-hoch

Bald ist es soweit und du stehst auf eigenen Beinen! Wie dir der Start in die Lehre und in dein neues Leben am besten gelingt, liest du in unserem Blogbeitrag Raus aus der Schule“!

„Gas, Wasser, Scheiße“ war gestern! Heute sorgen Installateur:innen für Wärme und Wohlbefinden im ganzen Haus – und das zu jeder Jahreszeit! Ressourcenschonende Heizungsanlagen, erneuerbare Energien und der Einbau von intelligenter Gebäudetechnik: Installateur:innen von Heute sind richtige #gamechanger in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz und wissen ganz genau, wie effizientes Heizen im Winter funktioniert.

 

Wir haben uns mit HSH-Installatör Bernd Ogris unterhalten und ein paar wertvolle Tipps zum Thema „Richtig Heizen im Winter“ bekommen.

Gas, Wasser, s̶̶... richtig heizen!

Ist der Kessel überdimensioniert oder falsch geregelt? Arbeitet die Heizungspumpe effizient? Sind die Thermostate auf der Höhe? Gerade im Winter will „richtig Heizen“ gelernt sein und bedarf fachkundiger Spezialist:innen. Zum Beispiel gelernte Installations- und Gebäudetechniker:innen, die bestens Bescheid wissen und Haushalten zu mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit verhelfen – auch bei kühlen Temperaturen. Aber bevor es an die Arbeit geht, wird erstmal alles abgecheckt.

Laut Heizungstechniker Bernd wird beim Heizungscheck unter anderem geprüft, ...

  • ... in welchem Zustand der Heizkessel arbeitet
  • ... ob die Kesseltemperatur richtig eingestellt ist
  • ... ob die Heizkörper in Ordnung sind
  • ... welche Modernisierung an den Heizsystemen erforderlich sind
  • ... wie effizient die Heizpumpen arbeiten

Heizkessel, Heizsysteme, Pumpen ... du verstehst nur Bahnhof? Kein Problem! Wir stellen dir ein paar umweltschonende Heizungsarten vor, die auch im Winter energieeffizient eingesetzt werden können.

Photovoltaik

We are #gamechangers!

Alles verheizen? Wenn, dann richtig!

Wie umweltschonend eine Heizung wärmt, hängt nicht nur von der richtigen Wartung ab, sondern vor allem von ihrem Brennstoff. Während Öl- und Gas-Heizungen jede Menge Co2 in die Atmosphäre ballern, sind Biomasse-Heizungen mit Pellets, Hackgut oder Stückholz um einiges umweltschonender. Daneben bieten auch Wärmepumpen eine sinnvolle Alternative zur klassischen Heizung, weil sie keine giftigen Schadstoffe ausstoßen und dabei sogar langfristig kostengünstiger für den Verbraucher sind. Als Installations- und Gebäudetechniker:in weißt du das natürlich alles und kannst deine Kunden souverän beraten. Aber nicht nur deshalb ist dieser Job ein echter #greenjob! Sondern auch aus diesen Gründen: https://blog.jobsderzukunft.at/green-job-installateur/.

Heizen mit Wärmepumpe und Photovoltaik

Die Wärmepumpe liegt voll im Trend und gilt besonders im Neubau als Heizung der Zukunft. Warum? Weil die umweltfreundliche Heizung Wärmequellen wie Luft, Grundwasser oder Erde nutzt und damit sehr kostengünstig, effizient und klimaschonend arbeitet. Um die vorhandene Umweltwärme schließlich auf eine höhere Temperatur zu „pumpen“, wird nur relativ wenig Strom benötigt, der laut Bernd am besten in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage umweltfreundlich produziert wird.

 

Photovoltaik – was?

Kennst du die blauen glänzenden Zellen auf den Dächern? Das ist sie! Eine Photovoltaik-Anlage gewinnt das ganze Jahr über Strom aus Sonnenenergie, kann ihn sogar über lange Zeit speichern und bei Bedarf wieder freigeben. Umweltschonende Energiegewinnung at its best!

Heizen mit Pellets

Pelletsheizungen liegen gerade ebenfalls voll im Trend, wenn es um umweltschonendes Heizen geht. Bei dieser Methode wird mit Holz-Pellets geheizt, die aus Holzabfällen wie Sägemehl und Hobelspänen gepresst werden und dabei vollkommen klimaneutral sind. Hä? Die Erklärung ist ganz einfach: Bei der Verbrennung von Holz wird genau jene Menge CO2 an die Umwelt abgegeben, die der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat.

Im Vergleich zu klassischen Holzöfen benötigen Pelletsöfen deutlich weniger Brennstoff und sind damit meist nachhaltiger. Und dabei echte High-Tech-Geräte! Immerhin sorgen sie für eine selbstständige Überwachung der Verbrennung, regulieren die Wärme und können per Knopfdruck ein- und ausgeschaltet werden.

Pelletsheizung

Keine klassischen Holzöfen mehr? Aber der Winter ist doch eigentlich Kaminzeit ... oder?

Dank moderner Innovationen und gut ausgebildeter Installateur:innen werden Holzöfen zunehmend ökologischer. So erklärt uns Bernd, dass Kaminöfen umso umweltfreundlicher sind, je weniger Feinstaub und Kohlenstoffmonoxid sie ausstoßen. Dazu muss der Kamin Kessel perfekt eingestellt und gewartet sein und trockenes Holz zum Verbrennen eingesetzt werden.

#gogreen #godigital #gosmart: Die smarte Heizung für jede Jahreszeit

Smart Home Systeme sind der #newshit schlechthin. Kein Wunder, denn durch Smart Home Technologien können verschiedene Haushaltsgeräte miteinander kommunizieren und zentral gesteuert werden. Das Kernstück, um ein Smart Home System nachhaltig zu machen: Die smarte Heizung. Hinterlegte Zeitpläne oder eine automatisierte Anwesenheitserkennung regulieren die Raumtemperatur und senken diese beispielsweise ab, wenn alle Bewohner das Haus verlassen. Zudem passen integrierte Wetterstationen das Heizverhalten an die Witterung an, während Fenstersensoren die Heizung automatisch beim Lüften herunterregulieren. Perfekt für effizientes Heizen im Winter!

Ob als Vorreiter erneuerbarer Energien, effizienter Heizungstechniken oder Gestalter von Wohlfühloasen: Installations- und Gebäudtechniker:innen kann man immer gebrauchen. Jetzt und in Zukunft! Mehr Infos zu HSH und zu deinem Job der Zukunft findest du unter  www.jobsderzukunft.at!

Sie gehört zu den schwierigsten Entscheidungen im Leben: Die Berufswahl nach der Schule. In diesem Moment stellst du die Weichen für deine weitere Zukunft, in der du viel Zeit mit dem verbringen wirst, wofür du dich jetzt entscheidest. Das kann einen ganz schön stressen und unter Druck setzen! Schließlich hat man ja auch Ansprüche an die eigene Zukunft – ein sicherer Job, ein gutes Gehalt und Spaß bei der Arbeit sind mal die Grundvoraussetzungen.  Erschwerend kommt hinzu, dass die Auswahl an Möglichkeiten kaum überschaubar ist – umso schwieriger ist es da, eine Entscheidung zu treffen und damit auch zufrieden zu sein.

 

Wenn du jetzt genau an diesem Punkt stehst und dich für eine Lehre nach der Schule entscheiden musst, haben wir für dich die passende Lehrstelle:

5 Tipps, um die passende Lehrstelle zu finden

1. Lass‘ dich nicht stressen!

Es ist eine wichtige Entscheidung, welche Lehre du beginnen willst und dafür sollte man sich genügend Zeit lassen. Aber: Zeit lassen heißt nicht treiben lassen. Nutz‘ die Zeit aktiv, um dich mit dem Thema „Meine Zukunft“ auseinander zu setzen. Was würdest du gerne machen? Wo siehst du dich in fünf bis zehn Jahren? Dazu musst du auch nicht immer zu Hause hocken. Wenn du noch Zeit hast bis du dich entscheiden musst und die Schule schon abgeschlossen hast, mach‘ ruhig mal einen Ausflug oder ein spontanes Wochenende mit Freunden. Auch das wird dich bestimmt inspirieren, dich mit deinen Wünschen und Vorstellungen auseinanderzusetzen.

 

2. Schau‘ dich um!

Nutz‘ die Zeit auch, dich umfassend über verschiedene Berufe und Lehren zu informieren und du wirst sehen: Es gibt mehr davon als du denkst! Von vielen Lehrberufen hast du bestimmt noch nie etwas gehört – und die sind vielleicht genau das, was du suchst! Halt‘ also die Augen offen und sei aufmerksam, ob dir vielleicht auf Social Media oder anderswo was Interessantes begegnet. Besuche Berufsmessen und recherchiere im Internet zu verschiedenen Branchen. Schon während der Recherche wirst du bald merken, ob dich ein Thema interessiert oder ob es dich nervt. Bei vielen Betrieben und auch bei unseren HSH-Installatören ist es übrigens möglich, sich für einen Schnuppertag zu bewerben. Tu‘ das! So wirst du schnell herausfinden, welche Lehre am besten zu dir passt!

 

3. Tausch‘ dich aus!

Recherchieren heißt übrigens nicht, nur im Internet zu hängen. Sprich auch mit Freunden und Bekannten, die bereits eine Lehre machen oder im Berufsleben stehen und lass sie von ihrem Joballtag erzählen. Sei aber ehrlich zu dir selbst: Nur, weil dein bester Freund oder deine beste Freundin super happy mit ihrer Lehre als Bäcker:in ist, muss das nicht heißen, dass das auch das Richtige für dich ist! Deine Lehre ist dein persönliches Ding. Auf keinen Fall solltest du dich für eine Lehre entscheiden, nur, weil deine Freunde auch dort sind. In den nächsten Jahren wirst du viele coole Leute und neue Freunde kennenlernen – mach deine Zukunft also nicht von anderen abhängig.

Jugendlicher

Ausgebildet zum Installateur - auserwählt die Welt zu retten

4. Geh‘ in dich!

Es klingt vielleicht bescheuert, ist aber super wichtig, wenn du dich für den richtigen Weg entscheiden willst. Stell dir einfach selbst ein paar Fragen und beantworte sie dir ganz ehrlich. Mögliche Fragen sind zum Beispiel: Was kann ich besonders gut? Was macht mir Spaß? Womit beschäftige ich mich gerne in meiner Freizeit? Was ist mir an einem Job wichtig? Bin ich ein Büro-Typ oder eher ein Handwerker-Typ? Will ich fixe Arbeitszeiten oder gerne auch mal eine Nachtschicht? Diese und andere Fragen werden dir dabei helfen, herauszufinden, was dir wichtig ist und wo deine Interessen liegen. Auch das AMS und andere öffentliche Stellen bieten verschiedene Persönlichkeitstests speziell für Berufseinsteiger:innen an. Trau‘ dich und probier‘ es einfach mal aus!

Link-Tipp: Berufskompass|Berufscheck

 

5. Lass‘ dich beraten!

Gerade bei schwierigen Entscheidungen kommt man alleine oft nicht weiter. Du hast schon viel nachgedacht, recherchiert und sogar einen Schnuppertag gemacht – weißt aber immer noch nicht, welche Lehre du machen willst? Spring‘ über deinen Schatten, schau dich um, welche Beratungsstellen es in deiner Region gibt und mach einen Termin für eine persönliche Berufsberatung. Das ist nicht doof, sondern hilfreich und sinnvoll!

Eine Lehre zum oder zur Installations- und Gebäudetechniker:in bei einem unserer HSH-Installatöre ist übrigens dann das Richtige für dich, wenn du die meisten der folgenden Aussagen mit „ja“ beantworten kannst:

  • Ich sitze nicht gerne im Büro, sondern bin lieber unterwegs.
  • Ein abwechslungsreicher Berufsalltag und vielseitige Aufgaben sind mir wichtig.
  • Handwerk ist voll mein Ding – ich will gern anpacken und was weiterbringen.
  • Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind mir wichtig.
  • Innovative Technologien faszinieren mich.
  • Ich arbeite gerne im Team.
  • Ich liebe technische Herausforderungen.
  • Nach getaner Arbeit will ich die Ergebnisse auch sehen können.
  • Ich arbeite lieber praktisch als theoretisch.
  • Ich will einen krisensicheren Job.
  • Ich könnte mir vorstellen, Kunden zu beraten und Projekte zu planen.

Und? Wie viele der Aussagen konntest du mit „ja“ beantworten?

 

Link-Tipp: 10 Tipps für den Start in die Lehre

 

Wenn du dich für eine Lehre bei einem unserer HSH-Betriebe interessierst, finde mehr Infos dazu unter www.jobsderzukunft.at und bewirb dich direkt beim HSH-Installatör in deiner Region!

„Bäder, Heizräume, Dächer: Meine Woche ist auf jeden Fall abwechslungsreich“

„Die Lehre zum Installations- und Gebäudetechniker ist alles außer langweilig. Man sieht ständig neue Baustellen, hat Spaß mit den Kollegen und weiß nach einem erfolgreichen Arbeitstag, was man geleistet hat“, so Daniel, 18 Jahre, Lehrling im vierten Lehrjahr beim HSH-Installatör-Betrieb Windhofer in Abtenau. Warum vier Jahre? Weil Daniel eine Doppellehre zum „Installateur/Spengler Dachdecker“ macht. Hier verraten wir euch, wie eine typische Arbeitswoche von Daniel aussieht.

„Der frühe Vogel kann mich mal fängt den Wurm!“

Der Tag von Daniel startet früh. Um 6:00 Uhr heißt es raus aus dem Bett und rein ins Arbeitsoutfit, denn um 7:00 Uhr startet bereits sein Arbeitstag. „Das macht mir nichts, ich bin sowieso ein Frühaufsteher“ so Daniel. Sein Arbeitsort ist in wenigen Minuten mit dem Auto erreicht. Ein Auto kann man sich als Lehrling schon mal leisten - immerhin verdient man bereits früh sein eigenes Geld. Und zwar gar nicht wenig, wie Daniel berichtet.

„In der Früh erfahren wir dann, zu welcher Baustelle wir fahren dürfen.“

Im Betrieb angekommen, erfährt Daniel erst einmal, welche Baustellen und welche Arbeitsschritte ihn am heutigen Tag erwarten. Er mag es, überrascht zu werden und spontan zu sein. Es gibt Großbaustellen, kleinere Baustellen oder Tagesbaustellen - vorwiegend arbeiten sie aber bei Ein- bis Zweifamilienhäusern.

„Kleine Baustellen sind viel fescher – eine Woche passt genau, dann wird es schon wieder fad, dann wird es wieder Zeit für was Neues“, so Daniel. Kein Problem, denn sein Job ist sehr vielseitig. „Ich kann heute im Bad sein, morgen am Dach und übermorgen schon wieder einen Heizraum machen. Heizräume mache ich am liebsten: Wenn man die Heizung einschaltet, wird’s im Haus warm und unsere Kunden haben warmes Wasser. Das ist schon ein gutes Gefühl.“

„Dann heißt es: Werkzeug herrichten, Bus einräumen und auf zur Baustelle.“

Sobald Daniel schließlich weiß, was ihn erwartet, packt er sein Werkzeug in den Bus und fährt gemeinsam im Team mit einem Monteur los zur Baustelle. Zwischenstopp, um Jause zu kaufen inklusive. „Wir haben ein super Arbeitsklima - bei uns macht schon das Hinfahren richtig viel Spaß“, so Daniel.

Daniel-Lehrling-Arbeitswoche
Daniel-Lehrling

Mein Job ist einfach geil

„Wir haben immer ‚a Gaudi‘ auf der Baustelle.“

Als Lehrling im vierten Lehrjahr darf Daniel schon so ziemlich alle Aufgaben selbstständig oder mit Unterstützung eines ausgelernten Monteurs übernehmen. „Der Installateur-Beruf ist allgemein schon ein sehr umfangreicher Job und in Kombination mit Spengler ist das noch vielseitiger und ich kann noch mehr lernen.“ Bäder sanieren, Pelletskessel einbauen, Heizungspumpe tauschen, Photovoltaik-Module am Dach montieren, Dachflächen abdecken, Löten, Schweißen, Kunden beraten ... langweilig wird es Daniel da bestimmt nicht.

Zwischen 9:00 und 9:20 Uhr ist Jausenzeit und zu Mittag gibt es immer warmes Essen: Entweder beim gemeinsamen Essengehen mit dem Teamkollegen oder direkt beim Kunden. Und um 17:00 Uhr ist schließlich Feierabend. Zumindest von Montag bis Donnerstag, denn am Freitag ist bereits um 11:00 Uhr Schluss. „Am Ende des Tages sieht man, was man gemacht hat - das ist klasse!“

Installateur-Team

„Nach Feierabend wird gechillt – auch gerne mit den Teamkollegen.“

So gerne Daniel auch arbeitet - Freizeit ist ihm mindestens genauso wichtig. „Man soll als Junger auch so richtig seine Freizeit genießen, nicht nur arbeiten“, meint er. Am Abend ist dann also erst einmal Chillen mit Freunden angesagt oder es wird noch mit den Kollegen zusammen ein Bierchen getrunken. Denn Daniel und seine Arbeitskollegen verstehen sich super und unternehmen auch unabhängig von der Arbeit viel zusammen.

So und nicht anders sieht eine typische Lehrlingswoche von Daniel aus. Wenn er seine Lehre in etwa einem Jahr fertig hat, plant er, im Betrieb zu bleiben und vielleicht einmal zusätzlich als Berufsschullehrer zu arbeiten. „Ich will der jungen Generation mein Wissen weitergeben“, so Daniel.

 

Wer auch gerne eine so coole Arbeitswoche wie Daniel haben möchte, für den ist die Lehre zum Installations- und Gebäudetechniker vielleicht genau das Richtige. Hier gibt‘s mehr Infos dazu: https://www.jobsderzukunft.at.

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